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Der Nährboden aller Intoleranz!

 


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Der Mythos Wissenschaft - wenn der Vorhang fällt!

Vorwort

Kapitel I

Kapitel II

Kapitel III




Aufklärung


Renommierte Wissenschaftler fechten die Evolutionsreligion an!

 


Wissenschaftler bezeugen die Unmöglichkeit der Evolution!


 

 

Eine Zeitanalyse zur Erkenntnis bzw. Einsichtnahme irreführender Ideologien und deren vorherbestimmte Konsequenz

Der Nährboden aller Intoleranz!

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Die geistige Prägung eines jeglichen Individuums ist eine Voraussetzung für das Verständnis der Toleranz und für das stetige Vorankommen einer Gesellschaft.


Schulen tragen im Wesentlichen zur Prägung der Jugend bei, und auch wenn es dem Lehrkörper in diesen Tagen mangelnder Lernbereitschaft weniger zu Bewusstsein steigt, hinterlässt die Schulzeit einen bleibenden Eindruck auf den jeweiligen Schüler, der für die Grundeinstellung dessen weiteren Lebens mitverantwortlich ist!

Hat man Toleranz nicht schon von Kindesbeinen an, entweder durch die Erziehung des Elternhauses oder die der Schule als grundlegend wahrgenommen, wird es schwer bis unmöglich sein - sofern nicht spezielle Interessen einen intensiveren Umgang mit der Begrifflichkeit erfordern – dies im späteren Leben als wichtig oder etwa unumstößlich in Erfahrung zu bringen.

Toleranz ist ein weit verbreitetes, um nicht zu sagen breit getretenes, Schlagwort unserer Generationen. Toleranz stammt vom Lateinischen - „tolerare“, was so viel wie erdulden, ertragen heißt.

Unsereins kennt den Begriff der Toleranz aber nicht besonders in diesem Zusammenhang, sondern viel mehr darin, etwas zu akzeptieren, etwas anzunehmen, genau so, wie es seinerseits nun ist. Toleranz meinte ursprünglich, im christlichen Sinne, die glaubensbedingte Unterdrückung durch andere im festen Vertrauen auf Gott auszuhalten, durchzustehen - ohne dabei dem Hass Raum zu geben, was also eine Rächung gegen den etwaigen Bedrücker bedeutet hätte. 

Über die Zeiten hinweg hat das Wort Toleranz jedoch seine Rolle und Bedeutung verändert: Die "passive Opferrolle" - das Erdulden gegenüber den Bedrücker - ist der "aktiven Täterrolle" gewichen, welche ihrerseits Bedrückung praktiziert und nun zur friedvollen Akzeptanz des Gegenübers angehalten werden muss. Fazit: Du sollst, wenn es um Toleranz geht, nicht mehr erdulden und ertragen, sondern annehmen und akzeptieren!


Die Schule - vorbildliche Erzieherin oder systematische Verzieherin?


Es ist nicht lange her, dass ich, der Autor dieser Niederschrift, selbst „die Schulbank gedrückt“ habe, und ich erlaube mir, im Namen all derer, die nicht die Auffassungsgabe und das Verständnis über vorherrschende Gesellschaftsstände empfangen haben, „die Vermittelung von Wissen“ innerhalb der Schulen, als
prinzipielle "Abfertigung" auszusprechen: Da ja ein Schüler gewöhnlicher Lehrinstitute in unbefriedigender Weise auf zwischenmenschliche Notwendigkeiten, Kontroversen und Gewissensfragen eingeschult und vorbereitet wird, welche als Angriffspunkte der Moral, des Verhaltens, des Umgangs mit anderen Menschen zu betrachten sind! – Ja, dem weltoffenen Schüler werden verschiedene Abhandlungen der Welt-Religionen und andererseits die Lehre der allgemeinen Ethik vorgelegt, wo der Schüler teils mit erschreckenden Persönlichkeiten konfrontiert wird, Persönlichkeiten, die offensichtlich selbst Schiffbruch, was ihre geistige Konstitution anbelangt, erlitten haben. Traurig ist, dass es bei der Behandlung solcher Zeitgenossen gar nicht erst zur Debatte steht, die sich widerspiegelnde Perversion derselben in Frage zu stellen! Die Rede ist beispielsweise vom sexuell-frustrierten, paranoid-ausartenden Seelenarzt Sigmund Freud oder vom unversöhnlich-gnadenlos artikulierenden Philosophen Friedrich Nietzsche, dessen Ideologie sich Hitler in seinem Kampf zunutze machte ...


Dies ist meines Erachtens der Fluch der materialistisch ausgerichteten Zufallsprognostiker, welche die Überlegenheit des Stärkeren und das Ausschalten des Schwächeren als Priorität des eigenen Vorankommens in die Welt getragen haben, wo wir komischerweise wieder beim Punkt der Toleranz wären.

Es nützt ja nichts, das Gewächs der Intoleranz, welches die Früchte der Ignoranz trägt, oberflächlich anzutasten. Wenn man wirklich etwas erreichen möchte, muss man an die Wurzeln!

Toleranz ist auf lange Sicht mit der Nächstenliebe gleichzustellen, wobei diese zunächst bedeutet, jemand anderes anzunehmen, so wie er ist, ferner jedoch auch zur Selbstlosigkeit, Aufopferung und zu dem verlorengegangenen Attribut der Toleranz, nämlich das Erdulden eines erdrückenden Umstandes, hinausläuft.

Setzen wir die tragenden Elemente wissenschaftlicher Erkenntnisse bzw. Theorien des gegenwärtig praktizierten Unterrichts dem längeren Arm der Toleranz, also der Nächstenliebe, gegenüber, dann führt dies zwangsläufig zur Kollision, da ja nach allgemeinem Verständnis in der Geschichte des Lebens lediglich das Recht und die Macht des Stärkeren über Sein und Nichtsein entschieden hat und bisweilen heute noch entscheidet.

Unumstritten bleibt jedoch, dass trotz aller Stärken der Intellektuellen gegenüber den Proletariern, trotz aller Erhabenheit der Normalbürger gegenüber den Asozialen, trotz aller Ausschweife der Reichen gegenüber den Armen, der Gesunden gegenüber den Behinderten, der Deutschen gegenüber den Ausländern, ein Miteinander Absolutheitsanspruch haben muss!

Ist diese gewichtige Erkenntnis nun ein zufälliges Produkt eines zufälligen Verstandes? Oder ist sie nicht vielmehr eine immaterielle Gewissensfrage, welche eine jener Faktoren ist, die den Menschen vom Tier unterscheidet?


Das Fundament der Toleranz


Toleranz kann in Frage gestellt werden, da sie zur persönlichen Entscheidungsfrage mutiert, wenn man die Existenz des Lebens als zufällige Aneinanderkettung vieler glücklicher Zufälle ansieht – ab da spielt es keine Rolle mehr, die zufälligen Gesetze zu befolgen, und derentwegen eine zufällige Rücksicht gegenüber Schwächeren auszuüben, um letztendlich ein "zufällig" erstrebenswert „erscheinendes“ Miteinander zu realisieren! – 

Die heutigen Generationen befinden sich in einer schwierigen Situation, denn sie wissen weder Sinn, noch Zweck ihres persönlichen Daseins: Ein Gefühl der „Planlosigkeit“, Depression und Ohnmacht erschleicht da die Gemüter. Schönheit ist zum allgegenwärtigen Monopol erhoben worden, Jugend wird nunmehr als zeitlos dargestellt! Actionhelden glorifizieren ein Statussymbol völliger Unantastbarkeit, und wer solchen äußerlichen Ansprüchen der modernen Zivilisation nicht (mehr) genügen kann, wird zum Außenseiter, sich selbst überlassen und verstoßen! Die Welt klagt immer öfter über den Verfall der Werte, den Verlust von Moral und Sittsamkeit und in der Tat: zunehmende Brutalität und Kriminalität, Sexismus in Form von Kinderprostitution und Frauenhandel, Gewalt, Drogen, Alkohol – Intoleranz, Egoismus, Hass und Unversöhnlichkeit sind alles Erscheinungsformen, die in unserem Jahrhundert in nie dagewesener Prägnanz verzeichnet werden!


Ein Problem aus der Welt zu schaffen, erfordert immer eine gute Portion Entschlossenheit, und manchmal auch das Eingeständnis, Fehler gemacht zu haben ...

Die Wurzel des Problems des zuweilen völligen Desinteresses, der Diskrepanz und Gleichgültigkeit, der Disziplin-, Respekt- und Empfindungslosigkeit liegt in der weitverbreiteten „Glaubensansicht“ einer zufälligen Evolution des Menschen – übrigens eine Theorie, die seit Charles Darwin gehörig an Substanz verloren hat, wie es die drei nachfolgenden Zitate autorisierter Herkunft eindrucksvoll belegen:

  • „Wenn man nicht aus Überzeugung oder durch wissenschaftliche Ausbildung für die Ansicht voreingenommen ist, das Leben sei auf der Erde [spontan] entstanden, macht diese einfache Berechnung [die mathematische Unwahrscheinlichkeit] ein solches Konzept unmöglich.“ (Fred Hoyle und N. C. Wickramasinghe, Astronomen; Evolutionisten geben zu, dass die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung einer Zelle mit all ihren eingebauten Komponenten bei 1 zu 1040 000  liegt, wobei jedes Ereignis, das eine Wahrscheinlichkeit von 1 zu 1050 hat, von Mathematikern bereits so eingestuft wird, als träte es nie ein!)

  • „Das Zeugnis der Fossilien stimmt mit dem Schöpfungsbericht überein. In den ältesten Gesteinen finden wir keine Fossilienreihen, die allmähliche Veränderungen von den primitivsten Geschöpfen bis zu hochentwickelten Formen erkennen lassen. Stattdessen erscheinen in den ältesten Gesteinen entwickelte Spezies plötzlich. Die fossilen Bindeglieder fehlen völlig.“ (Kommentar der Zeitschrift Times; Biochemiker D. B. Gower)

  • „Charles Darwin hat es schwer in den USA. Derzeit steht seine Evolutionstheorie in Kansas auf dem Prüfstand ... Der Mensch [ist] zu komplex, um allein durch die natürliche Evolution entstanden sein zu können.“ („US-Konservative zweifeln an Darwins Erbe“, T-Online-Nachrichten)

Schon der amerikanische Präsident Thomas Jefferson erklärte: „Ich habe es stets gesagt – und werde es immer wieder sagen: Ein aufmerksames Durchforschen des Heiligen Buches macht die Menschen zu besseren Bürgern ... Die Bibel macht die Menschen zu den besten der Welt.“

Um hier nun wieder auf die Toleranz zu sprechen zu kommen, welche sich für eine funktionierende Gesellschaft notwendig erweist, ist festzustellen, dass, solange der Mensch seiner eigenen Verantwortung zu unterstehen glaubt, man ernstlich nicht von ihm erwarten kann, sich

  1. (vorbildlich) für Hilfsbedürftige aufzuopfern oder sie wenigstens einer oberflächlichen Toleranz zu würdigen, wie denn auch

  2. nicht zu erwarten ist, dass irgendwelche Respektpersonen, die ihrerseits starken Einfluss innerhalb der großen und kleinen Gesellschaft auszuüben imstande sind, ihre Autorität, welche oftmals Coolness und eine alles beherrschende Unnahbarkeit propagiert, zugunsten ihrer ohnehin unterlegenen und schwächeren Mitmenschen einzusetzen bereit wären, sowie gleichermaßen

  3. Vorurteile, welche eine direkte Verbindung zur Intoleranz herstellen, nicht abzustellen vermocht werden, da dies jeweils Nächstenliebe, Aufopferung, Mitgefühl und Barmherzigkeit unumgänglich machte! – Vorraussetzungen, welche eindeutig dem Gehalt der Lehre der Bibel zu entnehmen sind.


Verstrickt und verworren im Netz der Zufallsspekulation ...

 
Edelmut, wertachtendes Zuvorkommen der Gentleman-Generation, Freundlichkeit und Geradlinigkeit in Form von Rechtschaffenheit galten zu Anfang des vorherigen Jahrhunderts noch als erhaben – heute dagegen kennt man weder Tugend, noch weiß man Gerechtigkeit zu schätzen, geschweige denn zu definieren!

Heutzutage hat sich der Trend zum absoluten Gegenteil der noch bislang geltenden biblischen Grundsätze verkehrt: In den Schulen beispielsweise, kann nicht mehr die Rede von einem moralischen Gleichgewicht sein. Wegen der Willkür mancher Pädagogen wurde die einst regulär betriebene Züchtigung aufsässiger Schüler als ungerechtfertigte Erziehungsmaßnahme untergraben.

Die über Generationen unangefochtene Stellung des Magistrats wurde innerhalb kürzester Zeit derart umstrukturiert, dass sich die durchweg antiautoritäre Einstellung der Jugend nunmehr durch Missbilligung, Verachtung, Diskriminierung und sogar seelischer Demütigungen, insbesondere gegenüber weniger schlagkräftiger Lehrgestalten äußert.

Das Recht des Stärkeren ist zum allgegenwärtigen Maßstab des menschlichen Handelns geworden!


Werte, Regeln, Moral und Anstand stellen dieser Tage Begrifflichkeiten dar, die sich der realen Wahrnehmung mehr und mehr entziehen. - Was sind überhaupt „Werte“? Warum eigentlich „Moral“ und „Anstand“ – und für wen das Ganze!?

Es ist ja doch alles relativ und im Grunde sowieso unbedeutend! – Ist doch sch...egal! – Hauptsache ich hab’ meinen Spaß! Sterben muss ich sowieso irgendwann einmal, und bis dorthin möchte ich mein Leben auf alle Fälle in vollen Zügen genießen. Und ehrlich gesagt – der Rest!? – Was soll’s? Was interessiert’s mich – du verstehst, was ich meine, oder!?

  • „Die moralische Grundlage ist aus unserer Kultur verschwunden.“ (Geschichtsprofessor an der Universität Rochester; Christopher Lasch)

  • „Künstler, Ökonomen, Geschäftsleute und Familien haben ihren Glauben an die zukunftsfrohen Behauptungen verloren ... Ausbrechen, Leere, Ironie, Chaos – das sind einige der heutigen Modewörter. Sie zeigen das verworrene Netz des Postmodernismus auf, in dem der moderne Mensch verloren ist“ (Arjo Klamer; international geschätzter Ökonom).

Zufall kann keine Ordnung schaffen, Zufall vermag auch keine Gesetzmäßigkeiten aufzustellen, die allenthalben vom Universum angefangen - Kosmos bedeutet „harmonisch geordnetes Ganzes, als Gegensatz zu Chaos“ - bis hin zum kleinsten Atom unseren Alltag beherrschen! Zufall kann auch nicht programmieren, weder den Instinkt der Tiere noch die Millionen anderen Anweisungen innerhalb der DNS, dem vielgerühmten Bauplan des Menschen, welcher sich des größten nur bekannten Speichermediums bedient, von dem Chiphersteller bislang nur träumen können: Auf einem Volumen von drei Milliardstel Kubikmillimetern (3*10-19 mm) befinden sich, gekoppelt an eine ‚zugegeben erfindungsreiche Konstruktion’, nämlich der doppelseitigen DNS-Spirale, dermaßen viele Information, dass man nach Schätzungen einiger Mathematiker 12 000 Bücher à 160 Seiten an gespeicherten (Bauplan-)Anweisungen herausschreiben könnte!

Zufall erklärt nicht die vielfältige Schönheit, die uns geradezu verschwenderisch umgibt. Zufall ist keine Antwort auf Gefühle und kein Argument für Träume, Hoffnungen und Liebe!

Zufall gibt allerdings der Sinnlosigkeit Raum, Zufall stärkt die Selbstliebe, die Ignoranz und Intoleranz. Ja - Zufall lässt den Traum von Menschlichkeit wie eine Seifenblase platzen!

  • „Das Leben einem chemischen Unfall auf der Erde zuschreiben zu wollen, käme dem Versuch gleich, ein bestimmtes Sandkorn an allen Stränden auf allen Planeten im Universum zu suchen – und es zu finden.“ (Chandra Wickramsinghe, Professor am University College in Cardiff, England)


Wissenschaftliche Erkenntnisse - im Spiegel der Zeit


Soll etwa GOTT die Antwort sein und die Bibel der Schlüssel? Gibt es wirklich „eine Macht ... die den Gestirnen ihre Bahn angewiesen hat und dafür sorgt, dass sie sie auch einhalten.“ (Feststellung des ehemaligen Astronauten John Glenn)?

Liegt die Erklärung für diese unsrige „Ellenbogengesellschaft“, die nur noch das eigene Vorankommen vor Augen hat, der buchstäblichen Gott-losigkeit zugrunde!? 


Die Bibel gibt uns im Römerbrief 1,20-21 zu wissen: „[Gottes] unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so dass [die Menschen] keine Entschuldigung haben. Denn obschon sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott gepriesen und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in eitlen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.“ 


Demgegenüber stehen die bekennenden Eingeständnisse nicht weniger prominenter Stimmen:

  • „Der Himmel ist durch und durch eine Meisterleistung. Alles funktioniert, und allen Aufgaben, die er erfüllen soll, kommt er unfehlbar nach wie bei allem in der Natur. Ich zweifle daran, dass sich irgend jemand eine größere Verbesserung ausdenken könnte, als vielleicht eine Wolke gelegentlich von hier nach dort zu verschieben.“ (The New England Journal of Medicine)

  • „Die im Universum geltenden Naturgesetze sind so präzise, dass wir ohne Schwierigkeit ein Raumschiff bauen können, das auf den Mond fliegt und dessen Flugzeit wir auf den Bruchteil einer Sekunde genau berechnen können. Diese Gesetze müssen von jemandem festgelegt worden sein.“ (Wernher von Braun, Raketenexperte)

  • „Die Ordnung darin [im Universum] überraschte uns. Unsere Kosmologen und Physiker stoßen fortwährend auf neue, erstaunliche Aspekte der Ordnung ... Wir betrachteten es stets als ein Geheimnis und erlauben uns immer noch, vom Universum als von einem Wunder zu sprechen.“ (Discover)

„Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündet seiner Hände Werk. [...] Ich bin derselbe! Ich bin der Erste, und ich bin auch der Letzte! Ja, meine Hand hat die Erde gegründet und meine Rechte die Himmel ausgespannt. Sobald ich ihnen rief, standen sie allzumal da.“ (Psalm 19,1; Jesaja 48,12-13)


Fehlverhalten, Bosheit, Sittenwidrigkeiten und verbrecherische Delikte sind nicht nur nahe Verwandte und Geschwister der Intoleranz – sie alle haben auch ein und dieselbe Mutter, die den zuweilen immer mehr in Vergessenheit geratenden Namen „Sünde“ oder „Schuld“ trägt. 

„Wir haben jetzt Therapeuten ... ich spreche von solchen, die nur den Alarm abschalten. Die sagen, du hast einen Schuldkomplex, ich heile den schon und sie reden so lange, bis du das Schuldgefühl nicht mehr hast. Doch die Schuld hast du noch. Aber für den modernen Menschen gibt es doch keine Schuld mehr. ... Schuld setzt voraus, dass es jemanden gibt, der dich verantwortlich stellt, der dich zur Verantwortung ruft und der dir sagt, es stimmt etwas nicht mit dir, komm hierher und lege Verantwortung ab, über das was du bist und über das was du getan hast. Das ist Schuld. Heute gibt es nur noch Schuldgefühl.“ (zitiert aus: „Der Mythos Wissenschaft“ von Prof. Dr. Dr. Willem J. Ouweneel).


„Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns“ (1.Johannes 1,8-10).


Die Gesellschaft bewegt sich ihrerseits fernab von jedweder biblischen Erkenntnis. So lässt es nicht verwundern, dass auch die berühmte Goldene Regel, die sich ihrerseits auf die Worte Jesu, des „Sohnes Gottes“, stützt: „Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, tut auch ihr ihnen gleicherweise.“ (Lukas 6,31), dieser Zeit als „veraltet“ angesehen und dementsprechend ignoriert wird. Heutzutage würde wohl niemand sprichwörtlich „die linke Wange hinhalten“, schlüge man ihm auf die rechte - stattdessen hat sich das Gebot etabliert: „Wer dir Böses tut, dem vergelte du doppelt und dreifach!“ - Intrigen werden da gesponnen, das Lästern und Mobbing gegenüber Schwächeren erreicht seinen Höhepunkt in Schulen und in der Arbeit. 

Wer "Smalltalks" am besten beherrscht, wer sich cool und ‚in’ zu äußern vermag, zu dem sieht die Welt hinauf, ganz gleich, ob es sich nun um ein Charakterschwein oder Menschenschlächter, im Sinne von Worten, handelt! 

Das Gewissen des Menschen gilt längst nicht mehr als ‚unüberwindbares Phänomen’ - mundtot hat man es gemacht, sowie der Draht zum Schöpfer“ unterbrochen wurde.

Äußerlichkeiten triumphieren über das Edle eines Charakters und körperliche Stärke über die geistige Willenskraft! 

Wie viele Teenager verbringen ihre Freizeit mit grausamen Computerspielen, in denen Gewinner ist, der am meisten Menschen - Feinde, Gegner - durch brutale Waffen niedergemetzelt hat? - Discotheken züchten die Jugendlichen indes zu einer Spaßgeneration heran, die nur noch darauf aus ist, ihre Gelüste zu befriedigen - ganz nach dem heillosen Prinzip: „Sex, Drugs & Rock’n Roll“! - Alles, was Spaß macht, ist erlaubt, und da schreckt man letzten Endes auch nicht vor Abtreibungen zurück, welche inzwischen routinemäßig vorgenommen werden!

„Der Zustand, in dem sich Regierung, Religion, Moral, gesellschaftlicher Verkehr, Sprache, Kunst und die letzte Grundlage des zivilisierten Lebens, die allgemeine Hoffnung, befinden, gestattet uns, zumindest einen vorsichtigen Schluss über die Bedeutung der gegenwärtigen Epoche zu ziehen ... Die heutige Lebensanschauung steht in krassem Gegensatz zu der, die man vor einem Jahrhundert hatte ... Die Gier nach absoluter Freiheit ist bösartig ... Wenn das noch nicht der Zusammenbruch ist, dann ist es unleugbar der Zerfall.“ (Geschichtswerk: „The Columbia History of the World“).


Die gegenwärtige Zeit vermag man überdies kaum treffender zu formulieren, als sie die Bibel insbesondere „den letzten Tagen“ wie folgt zugeschrieben hat: 

„Dieses aber wisse, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten da sein werden; denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, heillos, ohne natürliche Liebe, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend, Verräter, verwegen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott, die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen; und von diesen wende dich weg.“ (2.Timotheus 3,1-5)


Trotz der vielen Debatten gescheitert?


Natürlich kann man als weltverbessernder Pazifist und Idealist den Menschen immer wieder ins Gewissen rufen: „Ihr müsst tolerant sein, um ein friedliches Miteinander zu gewährleisten. Ihr müsst Rücksicht und Achtung voreinander haben! - Das sind die Grundpfeiler einer glücklichen und funktionierenden Gesellschaft!“

Aber welchen Anreiz gibt es schon, ein tieferes, ein fortwährendes Toleranzverständnis zu entwickeln, das doch unweigerlich mit einem Abbruch, einer Änderung oder Einschränkung der eigenen Lebenseinstellung und -gewohnheiten einherzugehen hat!? 

Hasse ich meinen Gegenüber, weil er so hässlich, blöd oder ein Ausländer ist, warum sollte ich wegen irgendeinem idealistischen Appell damit aufhören?

Warum sollte ich mich mit meinen Freundinnen nicht mehr im Lästern ereifern, wenn ich mir doch damit die Langeweile vertreiben kann? – Außerdem ist die jawohl wirklich fett, oder nicht!?

Warum sollte ich mich gegenüber irgendwelchen Idioten und „Spackos“ sozial oder rücksichtsvoll betragen, wenn mich deren tölpelhafte Anwesenheit ganz einfach nervt?  

Was wollen mir überhaupt irgendwelche Politiker und Intellektuellen verklickern, von wegen Demokratie und so? – Die machen doch eh, was sie wollen! Und das Gelabere von einer besseren Welt und so’n Quatsch – ich find das Leben geil, so wie es ist!!! – Ja, klar – da sind auf der anderen Seite die Armen in der Dritten Welt – ja, das ist schon schlimm! Aber da kann doch ich nichts dafür!


So in etwa steht es um die aktuelle Geisteshaltung - und zwar nicht allein im Hinblick auf die Jugend! Über Toleranz wird zwar weit und breit diskutiert, doch sieht sich im Grunde dadurch kaum jemand veranlasst, seine ganz persönliche Ansicht der Dinge und Verfahrensweise wenigstens zu überdenken ... 


Die Wahrheit wiegt schwer!


Die Menschen wollten schon immer ihre Freiheit, Eigenständigkeit und Selbstbestimmung! Um eine Rechtfertigung für die eigene Willensmanifestierung zu haben, konnte man sich nicht länger als Geschöpf Gottes verstehen, dessen glaubensbedingte Existenz wegen manch widriger Umstände einfach nicht mehr tragbar schien. Charles Darwin zum Beispiel, hatte den Tod seiner 10-jährigen Tochter Annie weder verkraften noch begreifen können, und dahergehend seine ganze Energie aufgewandt, um sich von seinem Gott und Schöpfer, dem er sich anfangs durchaus verbunden fühlte, loszulösen! Darwin hat dabei nicht wenige unzufriedene oder selbstsüchtige Mitstreiter seiner Zeit für sich gewinnen können, und was seit Menschengedenken niemals der Fall war, sollte den Voraussagen der Bibel gemäß (!) eintreten, nämlich „dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen“ würden, „indem sie auf betrügerische (od. verführerische) Geister und Lehren von Dämonen achten, durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Geist gebrandmarkt sind.“ (1.Timotheus 4,1-2) 

Adolf Hitler, gebrandmarkt zeit seines Lebens, teilte Darwins Anschauung über das vermeintliche Recht des Stärkeren und wurde nicht umsonst „unverfälschter Sozialdarwinist“ (aus dem Geschichtswerk: „Europa zwischen den Kriegen“) genannt. Vor allem das namentliche „Volk Gottes“ – Israel - sollte unter der menschenfeindlichen, abscheulichen Ideologie Hitlers bzw. dessen geistigen Wegbereitern unsagbares Leid erdulden müssen, um infolge einer planmäßig koordinierten (!) „Endlösung der Judenfrage“ jener diabolischen Vorstellung von arischer Prädestination zu genügen! 


Jegliche Herrschaftsform verliert unweigerlich an Stabilität und Bedeutung, wo die Toleranz nur oberflächlich postuliert wird! Toleranz lässt sich jedoch nicht zum Grundpfeiler einer Gesellschaft machen, welche ihrerseits den Glauben vertritt, das Recht des Stärkeren sei die Ursache aller Existenz! Das Recht des Stärkeren oder die zufällige Evolution kann sich schließlich auf längere Sicht mit der Menschlichkeit weder identifizieren, noch arrangieren. Denn Menschlichkeit verliert sich im Nichts und wird zur Fiktion, zur Illusion irgendwelcher Utopisten, wenn man sie nicht auf dieselbe Stufe wie die (Nächsten-)Liebe stellt: „Die Liebe ist langmütig und gütig, die Liebe beneidet nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf; sie ist nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbitten, sie rechnet das Böse nicht zu; sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber mit der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.“ (1.Korinther 13,4-7)


Die Menschen sind heutzutage nicht mehr in der Lage, sich über den Materialismus hinwegzusetzen. Immerhin würde das nämlich zur Folge haben, das so sehnlichst erworbene Gut jenes ureigenen Bedürfnisses von Freiheit, Unabhängigkeit oder Selbstbestimmung wieder auf unsicheren, um nicht zu sagen unsichtbaren Boden stellen zu müssen, und das ganz nach der inspirierten Äußerung: „Wo der Geist Jahwes ist, da ist Freiheit“ (2.Korinther 3,17).

Ja, man müsste sein eigenes Leben wiederum in die Hand des Schöpfers legen, würde womöglich allzumal vom „schlechten Gewissen“ traktiert und müsste allenthalben bemüht sein, sich zu ändern und zu bessern, da man letzten Endes für alles zu verantworten wäre und auch keine Entschuldigung mehr übrig hätte.

Missstände, wie die Armut und der Hunger, müssten sofort und ohne Umschweife aus der Welt geschafft werden – bloß „fromme Worte“, die Änderungen erwägen, Aufschübe, Ausreden und Lügen wären schnell durchschaut und zwecklos! Geldbegierde hätte allzumal einen verfluchten Status inne, dahingegen stünden Selbstlosigkeit und Aufopferung wieder an der Tagesordnung! Alles beherrschende Gerechtigkeit würde schon den Versuch eines Betrugs vereiteln und gewaltverherrlichende Propaganda wäre pardonlos zu verdammen! Gutes Aussehen allein würde nicht mehr überzeugen - Anstand, Ehre und Rechtschaffenheit hätten wieder den früheren Stand ihrer Souveränität.

Aber ist es das, was die Welt überhaupt möchte – kann man das noch mit dem Willen des Volkes in Einklang bringen? – Ist nicht vielmehr Geld die Welt, Ruhm und Ehre, Reichtum und Schönheit das Bestreben und Begehren der allermeisten!? Ist die Vorstellung der Toleranz nicht nur ein unzureichender Abklatsch der eigentlich notwendigen Nächstenliebe und die angebliche Rücksicht anderer Gegenüber – ist sie nicht nur das Mittel zum Zweck, um sich Ärger vom Halse zu halten!?


Die Gegenwart - Kronzeugin wider allen Protests ...


Das tägliche Fernsehprogramm ist ein direktes Spiegelbild der Wesenheit unserer Gesellschaft: Cool sein, Sexappeal haben, Spaß treiben bis hin zur Narretei, Action erleben und sich der Genusssucht ergeben – das sind nur einige derjenigen Trendsetter, die das Niveau unserer modernen Zeit vergegenwärtigen. Intoleranz der übelsten Sorte, die keinerlei Funktion einer etwaigen „abschreckenden Wirkung“ ausübt, wird oftmals verächtlich auf Kosten derer ausgeübt, die vom gewünschten Idealbild abweichen – gemeint sind „Fette“, „Hässliche“, „Blöde“ und dergleichen! Besonders die aberwitzig „coolen Streifen“, welche sich die Jugend mit Vorliebe „reinzieht“, bieten, wenn überhaupt, nur kärgliche Vorbildsgestalten, um in etwa Grundwerte wie die Menschlichkeit aussagekräftig „rüberzubringen“ - was überdies natürlich voraussetzte, dass die Filmemacher selbst ein dementsprechendes Wertegefühl erfahren hätten ... 

„Das gesamte zwanzigste Jahrhundert ist in den Strudel des Atheismus und der Selbstzerstörung geraten. ... Jeder Versuch einen Ausweg aus der heutigen Weltmisere zu finden, ist vergeblich, solange wir uns nicht reumütig auf den Schöpfer von allem zurückbesinnen; andernfalls ist kein Ausweg in Sicht, und wir werden ihn vergeblich suchen.“ (Alexander Solschenizyn, Schriftsteller)


Es ist allen Ernstes abzusehen, dass sich die Dinge vorerst nicht zum Guten, zu der Liebe wenden werden, welche letztendlich über allem triumphiert - sowohl über Feindschaft, Hass, Uneinigkeit, als auch über Intoleranz, Bosheit, Intrigen usf. - da man die inbrünstig umfochtene Religion, das Glaubensbekenntnis einer zufälligen Existenz infolge einer allmählich voranschreitenden Evolution, tief in die Köpfe und Herzen der Menschen eingraviert hat: „Entweder glaubt man an diese Ideen, oder man wird unweigerlich als Ketzer gebrandmarkt.“ (Hoyle und Wickramsinghe)


Die Theorie an sich stellt den Nährboden für jegliche Form der Intoleranz dar – sie, die Evolutionstheorie ist der Dünger, welcher den Samen der Habsucht und Korruption, den des Egoismus, der Ignoranz und Brutalität in geradezu monströser Weise hat gedeihen lassen! Denn mit ihr hat man Gott endgültig den Rücken zugekehrt und sich völlig jener teuflischen Erzlüge ergeben, die uns seit jeher glauben machen will, ohne den Schöpfer allen Lebens besser dazustehen!


Die Konsequenz wird nicht auf sich warten lassen – sie ist ja längst daran, uns zu ereilen, sowie sich denn auch Gottes Wort als beständig erzeigt: „Keinen Frieden, spricht der HERR, gibt es für die Gottlosen!“ (Jesaja 48, 22)

Dem Einzelnen sei daher noch gesagt: „Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe. [...] Wer nicht liebt, kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe. Darin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, dass Gott seinen einziggeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten. Darin besteht die Liebe, nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass ER uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden.“ (1.Korinther 13,13; Johannes 4,8-10)



S. Walther


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