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Die Welt - im Lichte biblischer Wahrheit!



Worte an die Welt


Die Horrorfilme - das blanke Gruselkabinett für Menschenseelen!

 


Die Evolutionstheorie ist der Tod für die Schöpfung Gottes!

 


Das Liebesspiel, das Gott uns gegeben hat!

 


Die Liebe Gottes zu uns Menschen ...

 


Die Angst sitzt uns tief im Nacken!

 


Gott wird diese Welt richten!

 


Die Sorgen ersticken die Liebe!

 


Nichts für Neugierige!

 


Die Vergewaltigung der Kinder dieser Welt!

 


Die Schulen - ein Tummelplatz der Zuchtlosigkeit!

 


Oh, ihr Menschensöhne - wie sehr ihr doch alle geliebt werdet!

 


Über Sadisten und Satanisten ...

 


Der Gräuel der Vernichtung steht bereitet an Heiliger Stätte!

 


Nichts für Wissensdurstige ...

 


Die Perversion dieser Welt richtet uns zugrunde!

 


Der Tod ist mitten unter uns!

 


Ihr reichen Industrienationen - ihr seid der Untergang der Dritten Welt!

 


Der Sittenverfall ist die Krankheit dieser Welt!

 


Die Armenländer - der Prüfstein für die ganze Welt!

 


Die Intellektuellen und ihre Tyrannei fördert den Weltuntergang!

 


Ist Gott etwa ungerecht?

 


Ist die Demokratie nicht nur Lug und Trug?

 


Ihr Nationen - hört das Wort Gottes!

 


Eine Gesellschaft voller Mörder!

 


Ist die Große Kirche wirklich "Stellvertreterin Gottes" auf Erden?

 


Kehrt um solange es noch "Heute" heißt!

 


Jesus Christus - Mensch, Gott - oder was hat es mit seiner Person auf sich?

 


Evolution - mein Gott, sind wir denn alle blind?

 


Der Nährboden aller Intoleranz!

 


Millionäre - eure Zinsen retten die Dritte Welt!




Ein Lügenkomplott


Der Mythos Wissenschaft - wenn der Vorhang fällt!

Vorwort

Kapitel I

Kapitel II

Kapitel III




Aufklärung


Renommierte Wissenschaftler fechten die Evolutionsreligion an!

 


Wissenschaftler bezeugen die Unmöglichkeit der Evolution!


 

 

 

 

Der Mythos Wissenschaft - wenn der Vorhang fällt!                                  Druckansicht   Word-Symbol zum Anklicken: Druckversion der aktuellen Site (Kapitel I - III) als MS Word-Dokument

 

Der Turm zu Babel

Illustration vom "Turm zu Babel", gemalt von Pieter Brueghel dem Älteren

"Die Lippe der Wahrheit besteht ewiglich, aber nur einen Augenblick die Zunge der Lüge!" (Sprüche 12,19)

Inhaltsübersicht

 

- Vorwort

Kapitel I

- Die Lehre der Wissenschaft (in vereinfachter Form)

- Das erstaunliche Universum - ein Meisterwerk der Ordnung

- Galaxienhaufen

- Was steht hinter dieser systematischen Anordnung

- Ein Gesetz erfordert einen Gesetzgeber

- Die fantastische Erscheinung der Erde

- Der richtige Abstand zur Sonne

- Sicherheit gegen gefährliche Stoffe

- Genau die richtige Atmosphäre

- Wasser - ein außergewöhnlicher Stoff

Kapitel II

- Das Urmeer und der sagenumwobene Einzeller

- Beispiele aus dem Tier- und Pflanzenreich

- Die Flugfähigkeit der Vögel

- Warum Kängurus hüpfen

- Das Kamel – ein perfekt ausgerüstetes Wüstentier

- Der Bombardierkäfer – Ergebnis eines Spiels mit dem Feuer?

- Noch mehr riskante Vorrichtungen

- Fliegen, die auf Spinnen leben

- Ein großes Rätsel – die Instinkte der Tiere

- Das Wunder der Navigation

- Das prächtige Gefieder des Pfaus – Anlass vieler Streitigkeiten unter Biologen

Kapitel III

- Das Wunderwerk Mensch

- „Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin!“

- Das Herz – die leistungsstärkste Pumpe, die jemals erfunden wurde!

- Die roten Blutkörperchen – hochspezialisierte Transportschiffchen

- Die menschlichen Nieren – Millionen eingebaute Filterapparaturen

- Das Gehirn des Menschen - ein rätselhaftes Gebilde kompliziertester

Nervenschaltungen

- Die gespeicherte Erbinformation - tausende Bücher auf engstem Raum!

 

Auszüge, Zusammenfassung und
Gegenüberstellung wissenschaftlicher
Abhandlungen, Standard- u. Lehrwerke


"Denn sein unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so dass sie keine Entschuldigung haben. Denn obschon sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott gepriesen und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in eitlen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert." (Römer 1,20-21)


Vorwort

Es mag sein, dass eben du ein Mensch bist, der wegen den zahlreichen Aussagen unserer Wissenschaft, an einen persönlichen, wahrhaftigen, an einen SEIENDEN GOTT nicht glauben kannst und willst, oder eben einfach unsicher bist.

Du hast womöglich bereits in der Schule Lehren von affenähnlichen Vorfahren eingetrichtert bekommen, und wenn du um dich blickst, erkennst und hörst du von renommierten (wohlbekannten) Fachleuten, auch nichts anderes. Man sagt: "... und die Natur hat dieses hervorgebracht ...", und "die Evolution" jenes.

Und dann fühlst du dich vielleicht außerdem zum Nicht-Glauben aufgerufen, wenn du das Leid und Übel in unserer Welt allein über die Medien verfolgst.

Du bist dir sicher, es gibt keinen Gott und die Bibel ist für dich alles andere als eine Inspiration des Allmächtigen. 

Im Folgenden möchten wir dir das Gegenteil beweisen, dir einen Anreiz geben, dem Worte Gottes Glauben zu schenken, um den Sinn und Zweck deines persönlichen Daseins aufzuklären. 

Wahrscheinlich ergeht es dir wie den meisten Menschen – du vertraust einfach auf das, was ja schließlich "Leute vom Fach" an uns herangetragen haben. - Warum auch sollten gerade Wissenschaftler irgendwelche Motive haben, Wahrheiten zu kaschieren oder zu verbergen!? - Gerade Wissenschaftler, die sich doch allgemein ihrer Unparteilichkeit und Objektivität (Sachlichkeit) rühmen?

Ein eiserner Grundsatz in der Welt der Forscher lautet, niemals voreilige Schlüsse aus Vorgängen irgendwelcher Art zu ziehen, wenn dafür nicht auch eindeutige und stichhaltige Beweise vorliegen.

 

Wir kennen die Lehre der heutigen Wissenschaft über "Evolution", "Affenmenschen" und "Die Entstehung der Arten". Drei Fragen möchten wir dir im Vorab stellen:

  1. Ist dir eigentlich bewusst, dass sämtliche Bilder über affenähnliche Vorfahren einzig und allein der Fantasie der jeweiligen Zeichner entsprechen?

  2. Wusstest du, dass die Wissenschaft tatsächlich davon ausgeht, dass ganz am Anfang die Materie des gesamten Universums (Planeten, Sterne und Galaxien eingeschlossen!) in der Größe eines Stecknadelkopfes konzentriert gewesen sei? - Irgendwann hätten dann verschiedene, wohlgemerkt "zufällige Gewalten" diese unvorstellbar geballte Masse mit ebenso unvorstellbarer Intensität gesprengt, wodurch sich im Laufe mehrerer Milliarden Jahre sämtliche bekannten Planeten- und Sternenkonstellationen gebildet hätten! 

  3. Hast du überdies gewusst, dass wir Menschen und jede Art von Tier, nach den Thesen der Wissenschaft, durch Mutationen, also durch Behinderungen und Verkrüppelungen entstanden seien?


Durch eben solche Mutationen habe beispielsweise eine Reptilienart irgendwann einmal "verkrüppelte Schuppen" hervorgebracht, und im Laufe der Zeit seien daraus dann die erstaunlichen, in sich hoch strukturierten Federn von Vögeln entstanden. Es sei erwähnt, dass eine Feder einzigartig in ihrer Funktion und in ihrem Aufbau gestaltet ist: Der Federschaft trägt eine Reihe von sogenannten Fahnen. Jede Fahne hat viele Strahlen oder Seitenäste, und jeder Seitenast hat Hunderte von Wimperchen und Häkchen. 


Wenn die Fahnen einer Feder einmal auseinander gegangen sind, werden sie mit den Schnabel "gekämmt", wobei sich durch Druck die Haken der Federstrahlen wieder verbinden wie die Häkchen bei einem Reißverschluss.

Unter dem Mikroskop: die Feder und ein Vogelknochen im Querschnitt

Nur Vögel haben Federn. Es wird blindlings angenommen, die Hornschuppen der Reptilien hätten sich in diese äußerst ausgeklügelten Gebilde verwandelt. Bei der mikroskopischen Untersuchung einer einzelnen Taubenfeder wurde festgestellt, dass sie "mehrere hunderttausend Äste und Millionen von Wimperchen und Häkchen" hat. Beachtenswert ist auch die Konstruktion der Knochen eines Vogels. Im Gegensatz zu den massiven Knochen der Reptilien sind sie dünn und hohl. Da zum Fliegen enorm viel Kraft erforderlich ist, weisen die Knochen in ihrem Innern Verstrebungen auf, ähnlich wie das bei Tragflügeln von Flugzeugen der Fall ist.

Insgesamt funktioniert die Feder in sich wie ein Miniatur-Reißverschluss-System. Die meisten Vögel haben an der Schwanzbasis eine Drüse, mit deren öligem Sekret sie jede einzelne Feder glätten. Andere verfügen über besondere Federn, die an den Enden ausfransen und einen feinen Puder erzeugen, mit dem sie das Federkleid glätten.


Doch dies ist nur eine von Millionen anderen, wundersamen Naturerscheinungen, die überall, ja geradezu verschwenderisch, auftreten! 


Schon allein der Einzeller, das mitunter primitivste Lebewesen, ist derart perfekt und hoch entwickelt, dass seine internen Zellabläufe der Organisation einer kompletten Großstadt in nichts nachstehen! 

Aus solchen Gründen und vielen weiteren, weigern sich manche Wissenschaftler, mit der Masse ihrer Kollegen mitzuschwimmen ...

 

Wie dem auch sei, wir möchten dir also fachgerechte Gegenargumente und Beweise von Wissenschaftlern vorlegen, welche die Evolutionslehre als Mythos, Unwahrheit und "haltlose These" entlarven! 

Es geht hierbei um Lügen und Wahrheiten, die ein komplett anderes Licht auf den Sinn deines, ja deines Lebens werfen werden! - Bist du nämlich ein Produkt des Zufalls, entstanden aus einer zufälligen Aneinanderkettung von unwahrscheinlich vielen, glücklichen Zufällen, erfüllst du gewiss keinen besonders großen Sinn und Zweck im Wandel des "Allgemeinen Daseins" von Mensch und Tier. Natürlich, es gibt in deinem Leben das Eine oder Andere, was dir Erfüllung bereitet, aber schließlich und endlich wird auch die Zeit deines "planlosen" (im Sinne von "zufälligen") Lebens abgelaufen sein.

Wenn dein Leben aber gerade durch die "Planung eines Schöpfers" entstanden ist, was wir dir im Folgenden darlegen werden, dann wird es für dich keinesfalls bedeutungslos sein, hiervon zu erfahren ...

 
"Denn sein unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben. Denn obschon sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott gepriesen und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in eitlen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert." (Römer 1,20-21; vgl. Hebräer 3,11)

 

Kapitel I

Die Lehre der Wissenschaft (in vereinfachter Form)

e=mc2 

Albert Einsteins "Energie-Masse-Äquivalenz-
Theorem", welches besagt, dass Energie (e) das Produkt aus Masse (m) und Lichtgeschwindigkeit im Quadrat (c2) ist. Bei Umstellung eben dieser Formel kommen wir  zum Ergebnis, dass  Materie durch Energie entsteht auf die Lichtgeschwindigkeit einwirkt: m=e/c2

Und gerade das entspricht dem Wortlaut der Bibel, Psalm 148,2-6:

"Lobet ihn, alle seine Engel; lobet ihn, alle seine Heerscharen! Lobet ihn, Sonne und Mond; lobet ihn, alle ihr leuchtenden Sterne! Lobet ihn, ihr Himmel der Himmel, und ihr Wasser, die ihr oberhalb der Himmel seid! Loben sollen sie den Namen des HERRN! Denn er gebot, und sie waren geschaffen; und er stellte sie hin für immer und ewig; er gab ihnen eine Satzung, und sie werden sie nicht überschreiten."


  • Der Urknall, von unbekannten zufälligen "Gewalten" hervorgerufen - schafft aus geballter Materie (der Masse eines Stecknadelkopfes) ganze Galaxien, Sterne und Planeten.

  • Das Urmeer: Aus toter Materie erscheint durch zufällige Zusammensetzungen das erste primitive Leben - der Einzeller.

  • In Jahrmillionen von Jahren gehen aus "zufällig glücklichen Mutationen" allmählich alle Lebensformen, sowohl die der pflanzlichen als auch der tierischen hervor.

  • Affen entwickeln sich im Laufe der Evolution durch Mutationen (!) zufällig in die Richtung des Menschen. Der "homo sapiens" kommt zum Vorschein.


Zufällige Ereignisse

 

So ungefähr wirst du die Lehre der Entstehung von allgemeiner Materie und Leben in deinem Gedächtnis gespeichert haben. Die Medien und Wissenschaftler vermeiden natürlich gerne die Hervorhebung der vielen, vielen Zufälligkeiten - das glückliche und gerade passende Zusammentreffen unglaublich vieler Faktoren!

Der Mensch gewinnt jedenfalls den Eindruck: Ja, das ist schon richtig! - Es gibt einfach keinen Gott! Die Wissenschaft hat es uns bewiesen!

Aber hat sie das denn wirklich? – Und die Antwort lautet: Nein, das hat sie keineswegs! 

Wenn wir uns weiter aus dem Fenster lehnen, wenn wir tiefer in die vorliegenden "Forscher-Bereiche" hineinblicken, so müssen wir feststellen, dass die Wissenschaft zumeist viele Ungereimtheiten, unüberwindbare Schluchten, ganz leichtfertig überspielt und vertuscht.

Zunächst einmal lässt sich schon der Aufbau unseres Weltalls überhaupt gar nicht durch die Urknalltheorie erklären, sondern weist dagegen vielmehr auf die Wirkungskraft und Allmacht eines gewaltigen Schöpfers hin! Aber bitte - urteile selbst!

 


Das erstaunliche Universum - ein Meisterwerk der Ordnung

 

 

 

Gott verleiht Erkenntnis und spricht: "Mein Sohn, wenn dein Herz weise wird, so ist das auch für mein Herz eine Freude!" (Sprüche 23,15) - Hiob, ein heftig leidgeprüfter Mensch, hat sich raten lassen, nachdem er vom Höchsten lautstark Rechenschaft forderte und schließlich Einsicht in das Tun Gottes erlangte - Hiob 38,1-2; 31-33:

"Da antwortete der HERR dem Hiob aus dem Gewittersturm und sprach: Wer verfinstert da Gottes Rat mit seinen unverständigen Reden? [...] Hast du die Bande des Siebengestirns geknüpft, oder kannst du die Fesseln des Orion lösen? Kannst du die Zeichen des Tierkreises zu ihrer Zeit herausführen, und leitest du den Großen Bären samt seinen Jungen? Kennst du die Gesetze des Himmels, oder bestimmst du seine Herrschaft über die Erde?"

 

 

 

 
Die Astronomen, die in den letzten Jahrhunderten mit den damaligen Teleskopen den Himmel absuchten, bemerkten einige verschwommene, wolkenähnliche Gebilde. Sie vermuteten, dass es sich dabei um nahe gelegene Gaswolken handle. Als aber in den 20er Jahren größere und leistungsfähigere Teleskope eingesetzt wurden, entpuppten sich die "Gaswolken" als etwas weit Riesigeres und Bedeutsameres - nämlich als Galaxien.

Eine Galaxie ist eine weiträumige, rotierende Ansammlung von Sternen, Gasen und anderer Materie. Galaxien werden auch Welteninseln genannt, da jede einem kleinen Universum gleicht. 

 

Man betrachte zum Beispiel die Milchstraße, die Galaxis, in der wir leben. Unser Sonnensystem - das heißt die Sonne und die Erde sowie andere Planeten und deren Monde - ist ein Teil dieser Galaxis. Doch bildet es nur einen winzigen Teil davon, da unser Milchstraßensystem aus über hundert Milliarden Sternen besteht. 

Manche Wissenschaftler schätzen ihre Zahl auf mindestens 200 bis 400 Milliarden. Ein Wissenschaftsredakteur meinte sogar: "In der Milchstraße könnte es etwa fünf bis zehn Billionen Sterne geben"

 

Der Durchmesser unserer Galaxis ist so riesig, dass eine Durchquerung mit Lichtgeschwindigkeit (299 793 Kilometer in der Sekunde) 100 000 Jahre dauern würde. Wie viele Kilometer sind das? 

Nun, da das Licht pro Jahr ungefähr zehn Billionen (10 000 000 000 000) Kilometer zurücklegt, erhält man die Antwort durch eine Multiplikation dieser Zahl mit 100 000: Unsere Milchstraße hat einen Durchmesser von ungefähr einer Trillion Kilometern (1 000 000 000 000 000 000). Der mittlere Abstand der Sterne innerhalb der Galaxis wird auf etwa 6 Lichtjahre oder ungefähr 60 Billionen Kilometer geschätzt.

Für den Menschen ist es fast unmöglich, solche Größenordnungen und Entfernungen zu begreifen. Und dennoch ist unsere Galaxis, gemessen an der Weite des Weltraums, nur der Anfang! 

Noch unfassbarer ist folgendes: Bis heute ist eine solche Vielzahl von Galaxien entdeckt worden, dass gesagt wird, sie "sind so alltäglich wie Grashalme auf einer Wiese". Im sichtbaren Universum gibt es ungefähr 10 Milliarden Galaxien. Darüber hinaus existieren viele weitere außerhalb der Reichweite moderner Teleskope. Die Zahl aller Galaxien des Universums wird von einigen Astronomen auf 100 Milliarden geschätzt. Jede Galaxie kann aus Hunderten von Milliarden Sternen bestehen.

 

Die unermessliche Größe und Komplexität übersteigen das Vorstellungsvermögen des Menschen. Gemäß der Zeitschrift National Geographic hat es dem Menschen angesichts dessen, was er zur Zeit über das Universum in Erfahrung bringt, "die Sprache verschlagen".

Die Milchstraße in der Senkrecht- und Seitenansicht, daneben der Andromedanebel (von links).

Gleichwohl die einzelnen rotierenden Sterne, die sich am nächtlichen Firmament bewegen, Zigmillionen Kilometer voneinander entfernt sind, erscheinen sie stets als verknüpftes Gefüge, "Sternbilder" genannt. In der gleichen Weise verhält es sich mit den Galaxien - sie sind ebenfalls aneinander geknüpft, trotz der noch größeren Entfernungen zueinander. Der Mensch seinerseits ist außerstande die Gesamtheit der feststehenden Ordnungen zu erfassen, sowie er nicht vermag, den Beginn und das Ende des Kosmos' aufzuzeigen! - "Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR. Denn wie der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken." (Jesaja 55,8-9)


Galaxienhaufen 


Die eindrucksvollen Galaxien sind im Weltraum nicht wahllos verstreut. Sie sind vielmehr gewöhnlich in bestimmten Gruppen, Haufen genannt, angeordnet, ähnlich wie Beeren einer Weintraube. Tausende derartiger Galaxienhaufen sind beobachtet und fotografiert worden. 

Einige Haufen bestehen nur aus relativ wenig Galaxien. Unsere Milchstraße ist zum Beispiel Teil eines Haufens von ungefähr 20 Galaxien. Innerhalb dieser lokalen Gruppe gibt es eine "Nachbar"-Galaxie, die in einer klaren Nacht ohne Teleskop auszumachen ist. Es handelt sich um den Andromedanebel, dessen Form der unserer Milchstraße ähnelt.

 

Andere galaktische Haufen bestehen aus vielen Dutzenden, vielleicht Hunderten oder sogar Tausenden von Galaxien. Einer dieser Haufen soll sich, nach Expertenmeinung, aus etwa 10 000 Galaxien zusammensetzen! Innerhalb eines Haufens sind die Galaxien durchschnittlich ungefähr eine Million Lichtjahre voneinander entfernt. Der Abstand von einem galaktischen Haufen zum nächsten kann jedoch das Hundertfache davon betragen. Ferner sind sogar Anzeichen dafür vorhanden, dass die Haufen ihrerseits in "Superhaufen" angeordnet sind, wie Trauben an einem Weinstock. 

 

1.Mose 1,14-17

"Und Gott sprach: Es seien Lichter an der Ausdehnung des Himmels, um den Tag von der Nacht zu scheiden, und sie sollen zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre dienen, und zu Lichtern an der Himmelsfeste, dass sie die Erde beleuchten! Und es ward also. Und Gott machte die zwei großen Lichter, das große Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht; dazu die Sterne. Und Gott setzte sie an die Ausdehnung des Himmels, um auf die Erde zu leuchten."

Wenn wir zu unserem Sonnensystem zurückkehren, stoßen wir auf eine ähnliche brillante Anordnung der Dinge. Die Sonne, ein flammender 5 500 °C heißer Feuerball, der "brennt und doch nicht verbrennt", bildet den "Kern", um den die Erde und die anderen Planeten samt ihren Monden eine präzise Umlaufbahn beschreiben. Das Vorhandensein eines jeglichen Planeten an seiner bestimmten Position ist von entscheidender Wichtigkeit, um die Erde während ihres atemberaubend schnellen Fluges um die Sonne (mit 107 244 km/h) auf dem richtigen Abstand zu halten. Jahr um Jahr kreisen die Planeten und die sie umgebenden Monde in einer solch mathematischen Genauigkeit, dass Astronomen ihren Standort für jeden zukünftigen Zeitpunkt im Voraus berechnen können.

Und eben diese Präzision tut sich schließlich auch beim Blick in die unendlich kleine Welt der Atome auf. Die Ordnung, die in einem Atom herrscht, ist ein einziges Wunder. Ein Atom gleicht einem Miniatursonnensystem. Protonen und Neutronen bilden den Kern, der von winzigen Elektronen umkreist wird. Aus diesen "physikalisch geregelten" Grundbausteinen setzt sich die gesamte Materie zusammen. Die einzelnen Stoffe unterscheiden sich in der Anzahl der Protonen und Neutronen im Kern und in der Anzahl und Anordnung der den Kern umkreisenden Elektronen. Die vorzügliche "Ordnung" ist darauf zurückzuführen, dass alle Elemente, aus denen die Materie besteht, entsprechend ihrer "Ordnungszahl" in eine exakte Reihenfolge gebracht werden können.


Bloßer "Staub" entpuppt sich bei näherer Betrachtung als ein Gebilde von höchster Mathematik. Das Universum funktioniert nach den gleichen Prinzipien. Ein Regelwerk von Gesetzen sorgt für strukturgebende Ordnung, an deren Genauigkeit, Genialität und Komplexität selbst die gewieftesten aller "menschlichen" Konstrukte nicht hinzugelangen vermögen.

Abbildung unseres Sonnensystems neben dem gleichgeordneten Regelwerk der Atome

Ein und dasselbe Naturgesetz herrschen sowohl im unendlich Großen als auch im unendlich Kleinen vor.  Planeten bzw. Protonen umkreisen auf vorgegebenen Laufbahnen den sehr viel größeren "Kern". Aufgrund der absoluten Genauigkeit solcher universellen Gesetzmäßigkeiten vermag der Mensch "Zeiten" in Jahre, Monate und Tage zu unterscheiden. Demnach gilt auch die "Atomuhr" als Grundlage für die exakte Zeitmessung.  


Was steht hinter dieser systematischen Anordnung?


Es fällt auf, dass die Größe des Universums wahrhaft ehrfurchtgebietend ist. Das Gleiche trifft auf seine bewundernswerte Anordnung zu. Vom unendlich Großen bis zum unendlich Kleinen, von galaktischen Haufen bis hin zu den Atomen zeugt das Universum von einer hervorragenden Organisation. 

In der Zeitschrift "Discover" hieß es: "Die Ordnung darin überraschte uns. Unsere Kosmologen und Physiker stoßen fortwährend auf neue, erstaunliche Aspekte der Ordnung. ... Wir betrachteten es stets als ein Geheimnis und erlauben uns immer noch, vom Universum, anstatt von einem Wunder zu sprechen." 

Diese geordnete Struktur wird durch die Verwendung des Wortes anerkannt, mit dem man in der Astronomie das Universum bezeichnet: das Wort "Kosmos". Es wird in einem Nachschlagewerk definiert als ein "harmonisch geordnetes Ganzes als Gegensatz zu Chaos".

Der ehemalige Astronaut John Glenn sprach von der "Ordnung, die allenthalben im Universum herrscht", und davon, dass sich Galaxien "alle auf festgelegten Umlaufbahnen im Verhältnis zueinander bewegen." Er warf deshalb die Frage auf: "Sollte sich das alles durch Zufall so ergeben haben? Hat da nur irgendwelches kosmische Treibgut plötzlich von selbst geordnete Bahnen eingeschlagen?" Seine Folgerung lautet: "Ich kann es nicht glauben. ... Es muss eine Macht da sein, die den Gestirnen ihre Bahn angewiesen hat und dafür sorgt, dass sie sie auch einhalten."

 

eine Präzisionsuhr

Ein Meisterwerk eines geschickten Konstrukteurs!

Eine Präzisionsuhr ist das Werk eines intelligenten Konstrukteurs. Sollte etwa die "automatisiere, geordnete Regelmäßigkeit", die allenthalben im Universum anzutreffen ist, welche uns erst befähigt, eine genaue Unterteilung der Zeiten vorzunehmen, ohne "Erschaffer" erfolgt sein?

 

In der Tat ist das Universum so präzise organisiert, dass der Mensch die Himmelskörper als Grundlage zur Zeitmessung benutzen kann. Jedoch setzt jede gut funktionierende Uhr einen methodisch denkenden Konstrukteur voraus. Ein methodisches, konstruktives Denkvermögen kann aber nur mit einer intelligenten Person verbunden sein. Wie steht es daher mit der bei Weitem komplexeren und zuverlässigeren Konstruktion des Universums? Weist diese nicht ebenfalls auf einen Konstrukteur, einen Bildner, auf Verstand, ja Intelligenz hin? Und gibt es irgendeinen Grund zu glauben, dass Intelligenz getrennt von einer Persönlichkeit existieren kann?


Wir kommen an der Tatsache nicht vorbei: Hervorragende Organisation erfordert einen hervorragenden Organisator. Nichts in unserem Erfahrungsbereich lässt darauf schließen, dass irgend etwas, was organisiert ist, durch Zufall oder automatisch zustande kommt! Unsere gesamte Lebenserfahrung lehrt uns vielmehr, dass hinter jeder Form von Organisation ein Organisator stehen muss. Jede Maschine und jeder Computer erfordern einen Konstrukteur, jedes Gebäude einen Architekten, ja sogar jeder Bleistift und jedes Blatt Papier einen Hersteller. Die weit kompliziertere und ehrfurchtgebietende Organisation, die im Universum zu sehen ist, muss folglich ebenfalls einen Organisator gehabt haben. 

 


Ein Gesetz erfordert einen Gesetzgeber


Das ganze Universum, von den Atomen bis zu den Galaxien, wird von feststehenden physikalischen Gesetzen beherrscht. Die Wärme, das Licht, der Schall und die Schwerkraft sind alle Gesetzen unterworfen. Der bekannte Physiker Stephen W. Hawking gestand ein: "Je mehr wir das Universum erforschen, desto deutlicher stellt sich heraus, dass es keineswegs systemlos aufgebaut ist, sondern gewissen streng definierten Gesetzen unterliegt, die auf verschiedenen Gebieten wirksam sind. Die Annahme, dass einige gemeinsame Prinzipien bestehen und somit alle Gesetze Teil eines größeren Gesetzes sind, scheint sehr vernünftig zu sein."

 

Der Raketenexperte Wernher von Braun ging noch einen Schritt weiter, als er versicherte: "Die im Universum geltenden Naturgesetze sind so präzise, dass wir ohne Schwierigkeit ein Raumschiff bauen können, das auf den Mond fliegt und dessen Flugzeit wir auf den Bruchteil einer Sekunde genau berechnen können. Diese Gesetze müssen von jemandem festgelegt worden sein." 

Wissenschaftler, die eine Rakete in eine Umlaufbahn um die Erde oder den Mond bringen wollen, sind nur erfolgreich, wenn sie solche universellen Gesetze berücksichtigen. 

In der Zeitschrift Science News hieß es, nachdem auf all die besonderen gesetzmäßigen Zusammenhänge, die im Universum so deutlich zu sehen sind, hingewiesen worden war: "Es beunruhigt die Kosmologen, darüber nachzudenken, denn es scheint, als ob Bedingungen, die so genau aufeinander abgestimmt sind, kaum durch Zufall zustande gekommen sind. Eine Möglichkeit, damit fertig zu werden, ist, anzunehmen, alles sei geplant, und es der göttlichen Vorsehung zuzuschreiben."

 

Viele Personen, darunter nicht wenige Wissenschaftler, wollen sich das nicht eingestehen. Andere sind indes bereit, dem Druck der Beweise nachzugeben, die auf das eine hinweisen: Intelligenz. Sie erkennen an, dass eine derartige Unermesslichkeit, Präzision und Gesetzmäßigkeit, wie sie im Universum vorzufinden ist, niemals einfach auf zufällige Ereignisse zurückgeführt werden kann. Es muss sich um das Werk eines überragenden Geistes handeln.

Die gleiche Schlussfolgerung brachte ein Bibelschreiber zum Ausdruck, der in Bezug auf das sichtbare Universum sagte: "Hebt eure Augen in die Höhe und seht. Wer hat diese Dinge erschaffen? Er ist es, der ihr Heer selbst der Zahl nach herausführt, der sie alle sogar mit Namen ruft."  Er ist bekannt als "der Schöpfer der Himmel und der Große, der sie ausspannt" (Jesaja 40,26; 42,5) und "wegen der Fülle dynamischer Kraft, da er an Macht auch kraftvoll ist, fehlt nicht eines davon [von den Himmelskörpern]." (Jesaja)

 

Nein, unser ehrfurchtgebietendes Universum mit seiner erstaunlichen Ordnung, Gestaltung und Gesetzmäßigkeit ist nicht lediglich durch eine "Explosion" zustande gekommen. Nur ein mächtiger Organisator und Gesetzgeber war in der Lage, gewaltige Kräfte so zu steuern, dass hervorragende Organisation und überragende Gesetze die Folge waren. Somit bieten wissenschaftliche Beweise und die Logik einen soliden Rückhalt für die biblische Aussage: "Die Himmel verkünden die Herrlichkeit Gottes; und die Ausdehnung tut das Werk seiner Hände kund." (Psalm 19,1)

 


Die Erde - ein schwebender Koloss "auf Bahnen"!Die fantastische Erscheinung der Erde


"Die Erde gibt Wissenschaftlern die größten aller kosmologischen Rätsel auf, die sich trotz aller Anstrengungen nicht lösen lassen“, schrieb Lewis Thomas in der Zeitschrift Discover. "Jetzt erst wird uns allmählich bewusst, wie großartig und eindrucksvoll sie ist, ein reizvolles Raumschiff auf der Bahn um die Sonne, eingehüllt in eine einzigartige blaue Atmosphäre, ein Planet, der seinen Sauerstoffbedarf selbst deckt, seinen Boden mit Stickstoff aus der Luft selbst versorgt und das Wetter selbst gestaltet."

 

Von allen Planeten unseres Sonnensystems ist die Erde der einzige, auf dem Leben gefunden wurde. Und welch erstaunliche Vielfalt es doch in der belebten Welt gibt - Mikroorganismen, Insekten, Pflanzen, Fische, Vögel, Säugetiere und Menschen! Überdies gleicht die Erde einem riesigen Lagerhaus, gefüllt mit allem was zur Erhaltung des Lebens nötig ist. Wie in dem Buch "Die Erde" treffend gesagt wird, ist "die Erde das Wunder des Universums, ein einzigartiger Raum".

 

"Er hat die Erde gemacht durch seine Kraft, den Weltkreis bereitet durch seine Weisheit und die Himmel ausgespannt durch seinen Verstand." (Jeremia 10,12)


Um sich vor Augen zu führen, wie einzigartig die Erde ist, versetze man sich in Gedanken in eine unfruchtbare Wüste, in der keine Vegetation vorhanden ist. Plötzlich kommt man zu einem wunderschönen Haus. Das Haus hat eine Klimaanlage, eine Heizung, fließendes Wasser und elektrischen Strom. Der Kühlschrank und die anderen Schränke sind mit Nahrungsmitteln angefüllt. Im Keller lagern Brennstoffe und andere Vorräte. Nun, angenommen, man würde jemanden fragen, wie dies alles in solch einer Wüste entstanden sei. Was würde man denken, wenn die Antwort lautete: "Das ist rein zufällig geschehen."


"Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott." (Hebräer 3,4)

 


Der richtige Abstand zur Sonne


Die Sonne - ein glühender "Feuerball" - und die Erde - ihr kleiner Spielgefährte.

"… auf dass man wisse vom Aufgang der Sonne und von ihrem Niedergang her, dass außer mir gar keiner ist. Ich bin Jahwe, und sonst ist keiner! Der ich das Licht bilde und die Finsternis schaffe, den Frieden mache und das Unglück schaffe; ich, der HERR, bin es, der dieses alles wirkt. Träufelt, ihr Himmel droben, und Gerechtigkeit mögen rieseln die Wolken! Die Erde tue sich auf, und es sprosse Heil, und sie lasse Gerechtigkeit hervorwachsen zugleich! Ich, der HERR, habe es geschaffen." (Jesaja 45,6-8)

Je genauer Wissenschaftler die Erde und das Leben darauf erforschen, desto mehr wird ihnen bewusst, wie hervorragend sie gestaltet ist. Die Zeitschrift Scientific American sagt dazu: "Wenn wir ins Universum blicken und die vielen Zufälle in der Physik und der Astronomie erkennen, die sich zu unserem Nutzen ausgewirkt haben, dann sieht es fast so aus, als ob das Universum irgendwie gewusst haben muss, dass wir kommen würden."  Und in der Zeitschrift Science News wird zugegeben: "Es scheint, dass Bedingungen, die so genau aufeinander abgestimmt sind, kaum durch Zufall zustande gekommen sind."

 

Zu den vielen genau aufeinander abgestimmten Voraussetzungen für irdisches Leben gehört die Menge an Licht und Wärme, die uns von der Sonne erreicht. Nur ein winziger Bruchteil der von der Sonne ausgehenden Energie gelangt auf die Erde. Doch genau diese Menge ist für die Erhaltung des Lebens erforderlich. 

Die ideale Energiezufuhr wird dadurch erzielt, dass die Erde genau den richtigen Abstand zur Sonne hat - im Mittel 149 600 000 Kilometer. Wäre die Sonne näher, so wäre es auf der Erde zu heiß, als dass Leben existieren könnte; wäre sie weiter entfernt, so wäre es zu kalt.

Bei ihrem jährlichen Umlauf um die Sonne bewegt sich die Erde mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 107 000 Kilometern in der Stunde. Durch genau diese Geschwindigkeit hebt sich die Anziehungskraft der Sonne auf die Erde in einem passenden Abstand auf. Würde sich die Geschwindigkeit verringern, so würde die Erde näher an die Sonne herangezogen. Mit der Zeit würde aus der Erde eine ausgedörrte Wüste, ähnlich dem Planeten, der der Sonne am nächsten ist, dem Merkur. Zur Tageszeit herrscht auf dem Merkur eine Temperatur von über 300 Grad Celsius. Würde die Umlaufgeschwindigkeit der Erde jedoch zunehmen, so würde sie sich weiter von der Sonne entfernen und sich in eine Eiswüste verwandeln, ähnlich dem Planeten Pluto, dessen Umlaufbahn von der Sonne am weitesten entfernt ist. Die Temperatur auf dem Pluto liegt bei ungefähr -180 Grad Celsius.


Außerdem dreht sich die Erde innerhalb von 24 Stunden einmal um ihre eigene Achse. Dadurch wechseln sich Helligkeit und Dunkelheit periodisch ab. Was würde allerdings geschehen, wenn sich die Erde, sagen wir, nur einmal im Jahr um die eigene Achse drehen würde? Das würde bedeuten, dass das ganze Jahr hindurch dieselbe Seite der Erde von der Sonne beschienen würde. Auf der einen Seite entstünde offensichtlich eine Wüste, in der es heiß wie in einem Brennofen wäre, während sich die von der Sonne abgewandte Seite wahrscheinlich in eine Eiswüste verwandelte. Unter solch extremen Bedingungen könnten nur wenige Lebewesen, wenn überhaupt welche, existieren.

 

Die Rotationsachse der Erde hat gegenüber der Senkrechten zu ihrer Bahnebene eine Neigung von 23,5 Grad. Wäre die Erdachse nicht geneigt, gäbe es keinen Wechsel der Jahreszeiten. Das Klima wäre stets dasselbe. Zwar würde das Leben dadurch nicht unmöglich, doch es wäre nicht mehr so abwechslungsreich. Ferner würden an vielen Orten die Ernteperioden drastisch verändert. Wenn die Erdachse stärker geneigt wäre, würde dies zu extrem heißen Sommern und extrem kalten Wintern führen. Aber die Neigung von 23,5 Grad bewirkt den reizvollen Wechsel der Jahreszeiten mit ihrer interessanten Vielfalt. Gerade richtig, um gut aufeinander abgestimmte Jahreszeiten hervorzubringen und nicht zu groß, um die sibirischen Winter und mediterranen Sommer unerträglich zu machen!  

 

Die Jahreszeiten.
Sommer Herbst Winter Frühling


Genau das richtige Material in großen Mengen

 

Worauf ruht die Erde? Was hält Mond, Sonne und Sterne an ihrer Position? 

Diese Fragen beschäftigen die Menschen seit Tausenden von Jahren. Was die Erde betrifft, so liefert die Bibel eine einfache Antwort. In Hiob 26,7 heißt es: "[Gott] hängt die Erde auf an nichts." Das hier ursprünglich gebrauchte hebräische Wort für "nichts" (belimáh) kommt nur dieses eine Mal in der Bibel vor und bedeutet wörtlich "nicht etwas". Gelehrte betrachten das Bild, das es von einer Erde zeichnet, die von leerem Raum umgeben ist, als eine "bemerkenswerte Vision", insbesondere für die damalige Zeit. 

In dem Werk Theological Wordbook of the Old Testament heißt es: "Hiob 26,7 beschreibt die damals bekannte Welt verblüffender Weise als eine Welt, die im Raum hängt, und nimmt damit zukünftige wissenschaftliche Entdeckungen vorweg." – 

Und das 32 Jahrhunderte bevor man - nicht zuletzt wegen der Erfindung des Teleskops - dem Geheimnis der Gravitation auf die Schliche gekommen war!

Woraus bestehen Lebewesen? In erster Linie enthalten sie Wasser in großer Menge. Danach sind sie zum größten Teil aus Elementen wie Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Wasserstoff aufgebaut.

Von allen diesen Elementen gibt es im All nur Wasserstoff im Überfluss; Kohlenstoff, Sauerstoff und Stickstoff kommen im Universum nach seitheriger Erkenntnis nur äußerst spärlich vor. Aber die Erde, die glückliche, überglückliche Erde beherbergt alle vier lebenswichtigen Elemente in reichem Maße. Um das Leben aufrechtzuerhalten, sind verschiedene andere Elemente in kleineren Mengen nötig: Phosphor, Kalium, Jod, Chlor, Eisen, Kalzium, Schwefel und noch einige weitere. Jedes Lebewesen hat seinen eigenen Bedarf an Spuren dieser Elemente. Der Mensch benötigt von allen etwas. Welch ein glücklicher Umstand, dass diese Stoffe auf der Erde so verbreitet sind und jedes Lebewesen an sie herankommen kann!

 


Sicherheit gegen gefährliche Stoffe

Hiob 38,3-12;18

"Gürte doch deine Lenden wie ein Mann! Ich will dich fragen, lehre mich! Wo warst du, als ich den Grund der Erde legte? Sage an, wenn du es weißt! Wer hat ihre Maße bestimmt? Weißt du das? Oder wer hat die Messschnur über sie ausgespannt? Worauf wurden ihre Grundpfeiler gestellt, oder wer hat ihren Eckstein gelegt, als die Morgensterne miteinander jauchzten und alle Söhne Gottes jubelten? Wer hat das Meer mit Dämmen umgeben, als es hervorbrach wie aus einem Mutterleib, da ich es in Wolken kleidete und es in dicke Nebel, wie in Windeln band; da ich ihm seine Grenze zog und ihm Damm und Riegel gab und zu ihm sprach: «Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter, hier soll sich legen deiner Wellen Stolz!»? Hast du, seitdem du lebst, einen Sonnenaufgang entboten? Hast du die Morgenröte ihre Stätte wissen lassen, dass sie erfasse die Säume der Erde, und die Gesetzlosen von ihr verscheucht werden? [...] Sage an, wenn du es alles weißt!"


Wenn Lebewesen gedeihen sollen, dann reicht es nicht aus, sie nur mit den notwendigen Baustoffen zu versorgen; man muss auch unbedingt sicherstellen, dass lebensfeindliche Stoffe ferngehalten werden. Schwermetalle wie Arsen, Quecksilber und Blei können jede höher entwickelte Lebensform vernichten. Diese Metalle sind tödlich, weil sie die chemischen Prozesse unterbinden, von denen tierisches Leben abhängt.

Es gibt weiterhin die radioaktiven Elemente wie Uran und Radium. Sie verursachen zahlreiche Mutationen. Wenn sie häufig vorkämen, dann wäre es um unsere Kinder schlecht bestellt; wesentlich mehr würden nämlich mit schweren Funktionsstörungen und Organschäden zur Welt kommen. Höhere Lebewesen würden unter solchen Bedingungen bald aussterben.

Zu unserem Glück sind weder Schwermetalle noch radioaktive Elemente auf unserem Planeten häufig anzutreffen. Die meisten lagern - zufällig? - sicher in Mineralien und Gesteinen eingeschlossen. Dort können sie keinen Schaden anrichten, es sei denn, der Mensch gräbt sie aus und geht zu leichtfertig mit ihnen um. In der Natur sind die Gifte wohl verwahrt. Damit haben wir für einen weiteren glücklichen Umstand dankbar zu sein.

 


Genau die richtige Atmosphäre


Da ist noch die Luft, die wir atmen. Sie enthält etwa 78 Prozent Stickstoff, 21 Prozent Sauerstoff, 0,03 Prozent Kohlendioxid, schwankende, kleine Mengen Wasserdampf und Spuren verschiedener anderer Gase, die von geringer Bedeutung sind. Aber die genannten Bestandteile sind absolut lebenswichtig. 

Betrachten wir zunächst die scheinbar unbedeutenden 0,03 Prozent Kohlendioxid. Es handelt sich hierbei um ein Abfallprodukt, das von Tieren ausgeatmet wird, und das zugleich lebensnotwendige Nahrung für Pflanzen ist. Mehr wäre schädlich für die Tiere, weniger würde den Pflanzen schaden.

Der 21-Prozent-Anteil des Sauerstoffs ist eine weitere kritische Zahl. Tiere hätten Schwierigkeiten mit der Atmung, wenn der Sauerstoffgehalt wesentlich unter diesen Wert abfiele. Aber ein höherer Prozentsatz wäre ebenfalls katastrophal, weil solche Luft die allgemeine Brandgefahr erhöhen würde. Wälder und Savannen würden bei jedem Blitz, der nach einer Trockenperiode im Boden einschlägt, in Flammen stehen. Das Leben auf der Erde wäre außerordentlich gefährlich.

 

„Der Himmel ist durch und durch eine Meisterleistung. Alles funktioniert, und allen Aufgaben, die er erfüllen soll, kommt er unfehlbar nach wie bei allem in der Natur. Ich zweifle daran, dass sich irgend jemand eine größere Verbesserung ausdenken könnte, als vielleicht eine Wolke gelegentlich von hier nach dort zu verschieben.“

(The New England Journal of Medicine)

Glücklicherweise befinden sich der Sauerstoff- und der Kohlendioxidgehalt unserer Luft gerade im richtigen Verhältnis zueinander. Dazu wird durch eigene Regelsysteme der Natur gewährleistet, dass es sich nicht verändert.

Die vorhandene Menge an Luft ist von gleicher Bedeutung wie ihre Qualität. Wie leicht kann ein Planet zu viel oder zu wenig davon haben! Die Atmosphäre der Venus ist hundertmal dicker als unsere, so dass die lebenspendenden Strahlen der Sonne sie nicht durchdringen können. Auf dem Mars ist die Luft hundertmal dünner, als auf der Erde und damit viel zu dünn, um höhere Lebensformen aufrechterhalten zu können. 

Nur auf unserem Planeten ist die Dichte der Atmosphäre wie fast alles andere - gerade richtig. Man kann kaum leugnen, dass die Erde ein bemerkenswert glücklicher Planet ist!

 


Wasser - ein außergewöhnlicher Stoff 


Auf der Erde gibt es riesige Wasservorräte. Das Wasser besitzt Leben erhaltende Eigenschaften. Es ist reichlicher vorhanden als irgendein anderer Stoff. Zu seinen vielen außergewöhnlichen Eigenschaften zählt, dass es innerhalb des Temperaturbereichs, der auf der Erde vorkommt, in drei verschiedenen Aggregatszuständen auftritt: als Gas (Wasserdampf), als Flüssigkeit (Wasser) und als fester Stoff (Eis). Ferner müssen die vielen tausend Substanzen, die die Menschen, Tiere und Pflanzen benötigen, in einer Flüssigkeit transportiert werden, wie zum Beispiel im Blut oder im Pflanzensaft. Das Wasser ist dafür ideal geeignet, weil sich darin mehr Stoffe lösen als in irgendeiner anderen Flüssigkeit. Ohne Wasser käme die Ernährung zum Stillstand, da lebende Organismen die Nahrung nur in Wasser gelöst verwerten können.


verschiedene Schneekristalle

Jedes einzelne Schneekristall ist ein Unikat und keine Flocke gleicht der anderen. Nur eines haben alle Schneeflocken gemeinsam: Ihre Grundstruktur ist immer sechseckig. Grund dafür ist das "Gesetz der Kristallbildung". Am Anfang sind die Eiskristalle zunächst nur einen Zehntel Millimeter groß. Durch die Luftfeuchtigkeit wachsen sie immer weiter an und werden so schließlich auch für das menschliche Auge sichtbar. Erst wenn sie schwer genug sind, beginnt der langsame Fall. (Text u. Bildmaterial: Bayern online; Bildung & Wissen)

Die Art und Weise, wie Wasser gefriert, ist ebenfalls außergewöhnlich. Wenn das Wasser in den Meeren und Seen abkühlt, wird es schwerer und sinkt. Dadurch wird das leichtere, wärmere Wasser an die Oberfläche gedrängt. Nähert sich die Temperatur des Wassers jedoch dem Gefrierpunkt, kehrt sich dieser Prozess um. Das kältere Wasser wird nun leichter und steigt auf. In gefrorenem Zustand schwimmt es. Das Eis wirkt als ein Isolator und bewahrt die darunter liegenden Wasserschichten vor dem Gefrieren, wodurch die Lebewesen im Wasser geschützt sind. Wenn das Wasser diese einzigartige Eigenschaft nicht hätte, würde in jedem Winter mehr und mehr Eis auf den Boden sinken, wo es die Sonne im nächsten Sommer nicht auftauen könnte. Sehr bald würde das Wasser der meisten Flüsse, Seen und sogar das Wasser in den Meeren zu festem Eis werden. Die Erde würde sich in einen unwirtlichen Eisplaneten verwandeln.

 

Hiob 26,8 

"Er bindet die Wasser in seinen Wolken zusammen, und das Gewölk zerbricht nicht unter ihrem Gewicht."

Ungewöhnlich ist auch, wie das lebenserhaltende Wasser in Gebiete gelangt, die weit von Flüssen, Seen oder dem Meer entfernt sind. Jede Sekunde werden Millionen Kubikmeter Wasser durch die Wärme der Sonne in Wasserdampf verwandelt. Der Wasserdampf, der leichter als Luft ist, steigt nach oben und bildet am Himmel Wolken. Diese werden vom Wind und von Luftströmungen weitergetragen, und die Feuchtigkeit fällt als Regen herab, wenn die richtigen Bedingungen vorhanden sind. Aber die Regentropfen erreichen immer nur eine bestimmte Größe. Was geschähe, wenn das nicht der Fall wäre und die Regentropfen riesig groß würden? Das wäre katastrophal. Statt dessen haben die Regentropfen gewöhnlich die richtige Größe, fallen sanft herunter und schaden nur selten einem Grashalm oder den zierlichsten Blumen. 

Von welch einer Sachkenntnis und Rücksichtnahme die Eigenschaften des Wassers doch zeugen! "Alle Wasser laufen ins Meer, doch wird das Meer nicht voller; an den Ort, dahin sie fließen, fließen sie immer wieder." (Prediger 1,7 oder Psalm 104,1 u. 10-14)



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