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Aktuelle Zeitanalysen & Gesellschaftsporträts
Die Welt - im Lichte biblischer Wahrheit!



Worte an die Welt


Die Horrorfilme - das blanke Gruselkabinett für Menschenseelen!

 


Die Evolutionstheorie ist der Tod für die Schöpfung Gottes!

 


Das Liebesspiel, das Gott uns gegeben hat!

 


Die Liebe Gottes zu uns Menschen ...

 


Die Angst sitzt uns tief im Nacken!

 


Gott wird diese Welt richten!

 


Die Sorgen ersticken die Liebe!

 


Nichts für Neugierige!

 


Die Vergewaltigung der Kinder dieser Welt!

 


Die Schulen - ein Tummelplatz der Zuchtlosigkeit!

 


Oh, ihr Menschensöhne - wie sehr ihr doch alle geliebt werdet!

 


Über Sadisten und Satanisten ...

 


Der Gräuel der Vernichtung steht bereitet an Heiliger Stätte!

 


Nichts für Wissensdurstige ...

 


Die Perversion dieser Welt richtet uns zugrunde!

 


Der Tod ist mitten unter uns!

 


Ihr reichen Industrienationen - ihr seid der Untergang der Dritten Welt!

 


Der Sittenverfall ist die Krankheit dieser Welt!

 


Die Armenländer - der Prüfstein für die ganze Welt!

 


Die Intellektuellen und ihre Tyrannei fördert den Weltuntergang!

 


Ist Gott etwa ungerecht?

 


Ist die Demokratie nicht nur Lug und Trug?

 


Ihr Nationen - hört das Wort Gottes!

 


Eine Gesellschaft voller Mörder!

 


Ist die Große Kirche wirklich "Stellvertreterin Gottes" auf Erden?

 


Kehrt um solange es noch "Heute" heißt!

 


Jesus Christus - Mensch, Gott - oder was hat es mit seiner Person auf sich?

 


Evolution - mein Gott, sind wir denn alle blind?

 


Der Nährboden aller Intoleranz!

 


Millionäre - eure Zinsen retten die Dritte Welt!




Ein Lügenkomplott


Der Mythos Wissenschaft - wenn der Vorhang fällt!

Vorwort

Kapitel I

Kapitel II

Kapitel III




Aufklärung


Renommierte Wissenschaftler fechten die Evolutionsreligion an!

 


Wissenschaftler bezeugen die Unmöglichkeit der Evolution!


 

 

 
 
 

Der Mythos Wissenschaft - wenn der Vorhang fällt!                                  Druckansicht   Word-Symbol zum Anklicken: Druckversion der aktuellen Site (Kapitel I - III) als MS Word-Dokument 


"Nun hat zwar Gott über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen, jetzt aber gebietet er allen Menschen überall, Buße zu tun, weil er einen Tag festgesetzt hat, an welchem er den Erdkreis mit Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat und den er für jedermann dadurch beglaubigte, dass er ihn von den Toten auferweckt hat. Als sie aber von Auferstehung der Toten hörten, spotteten die einen, die andern aber sprachen: Wir wollen dich darüber nochmals hören ..." (Apostelgeschichte 17,30-32)


Kapitel III

Psalm 139,16-18

"Deine Augen sahen mich, als ich noch unentwickelt war, und es waren alle Tage in dein Buch eingeschrieben, die noch werden sollten, als derselben noch keiner war. Und wie köstlich sind mir, o Gott, deine Gedanken! Wie groß sind ihre Summen! Wollte ich sie zählen, so würden ihrer mehr sein als der Sand. Wenn ich erwache, so bin ich noch bei dir!"

Das Wunderwerk Mensch 


Was sollen wir sagen? Wo man doch Millionen Aspekte aufführen könnte - angefangen von den körpereigenen Zellen, über den Aufbau des Skeletts, von der Schutzschicht unseres Körpers, der Haut, bis hin zu unserem Gehirn, eine Schaltzentrale fantastischer Bauweise, welche der Wissenschaft ewige Rätsel aufgibt. - Das Bewusstsein innerer Abläufe und Vorgänge, der Gedanke überhaupt zu existieren, ja, der Blick in den Spiegel sollte eigentlich genügen ...

Nur einmal das Herz, die Nieren und das Gehirn des Menschen sollen im Folgenden näher vor Augen geführt werden, deren Genialität einem schier die Sprache verschlägt!

 


"Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin“


"Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und er schuf sie als einen Mann und eine Frau." (1.Mose 1,27)

Nachdem alle Pflanzen und Tiere erschaffen waren, formte Gott eigenhändig den ersten Menschen: „Und Gott der Herr machte den Menschen aus Staub von der Erde, und er blies ihm den lebendigen Odem in seine Nase. Und also wurde der Mensch eine lebendige Seele.“ (1.Mose 2,7)


Ja, wusstest du, dass Gott den Menschen wunderbar geschaffen hat? Im Psalm 139 bekennt der Psalmist: „Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl.“ 

 


Das Herz – die leistungsstärkste Pumpe, die jemals erfunden wurde!


Wusstest du, dass das menschliche Herz 100 000mal an einem Tag schlägt und 2,5milliardenmal in 70 Jahren? Dabei hätte es einen Wolkenkratzer mit Blut gefüllt. In einem dicht verzweigten Netz von 130 000 km Arterien, Venen und Kapillaren (Haargefäße) werden alle Teile des Körpers mit Blut versorgt. Hier ist die wartungsfreie Pumpe erfunden, die im allgemeinen ohne Ersatzteile ein Leben lang arbeitet. Das Herz ist die zentrale Umwälzpumpe der Blutbewegung. Die unterschiedlichen Anforderungen des Kreislaufs an die Tätigkeit des Herzens bei wechselnden Belastungen setzen eine erhebliche Anpassungsfähigkeit voraus. So kann beispielsweise das von einer Herzkammer pro Minute geförderte Blutvolumen (= Herzzeitvolumen) von 5 Liter auf nahezu 30 Liter bei schwerer Muskelarbeit ansteigen. 


Die Leistung technischer Kraftmaschinen wird als Leistungsgewicht (= Gewicht pro Leistungseinheit) bezeichnet. Mathematisch formuliert, hat unser 0,3 kg schweres Herz ein Leistungsgewicht von 300g/(1W) => 300kg/kW. Dagegen liegt das bezeichnende Leistungsgewicht technischer Motoren erheblich unter dem des menschlichen Herzens: 

 

Elektromotor (1 500/min; 1kw)

15,0 kg/kW

Dieselmotor (große Schiffe)  

60,0 kg/kW

Dieselmotor (LKW)

6,0 kg/kW

Ottomotor (PKW)

1,6 kg/kW

Leichtbau-Ottomotor (Flugzeit)

0,6 kg/kW

Bei körperlicher Arbeit kann die Herzleistung jedoch erheblich ansteigen, wobei sich das Leistungsgewicht des Herzens dem von technischen Pumpen annähert!


große Abbildung vom Herzen

Das Herz umfasst zwei voneinander getrennte muskulöse Hohlorgane, die rechte (venöse) und die linke (arterielle) Herzhälfte. Die Bezeichnung venös besagt, dass von dieser Herzhälfte immer nur sauerstoffarmes Blut gefördert wird. Die andere Hälfte kommt dagegen nur mit sauerstoffreichem, arteriellen Blut in Kontakt. Das rechte Herz nimmt das venöse Blut aus dem gesamten Körper auf und führt es der Lunge zu. Hier wird es wieder mit Sauerstoff angereichert (arterialisiert) und gelangt nun zurück in das linke Herz. Von hier aus wird das Blut auf die verschiedenen Organe verteilt.

 

Das Herz ist das zentrale Organ des Blutkreislaufes, von dessen regelmäßigem Schlag das Leben abhängt. 

Es ist somit Träger des Lebens schlechthin und steht repräsentativ für alle lebensnotwendigen Organe. 

In der biblischen Bildersprache wird das Herz symbolisch als Wesen und Kern der menschlichen Person angesehen. So werden Niedergeschlagenheit (Psalm 34,19), Traurigkeit (Johannes 16,6), Schrecken (Johannes 14,1), Trübsal und Angst (2.Korinther 2,4), aber auch Freude (Johannes 16,22) dem Herzen als geistlich-seelisches Zentrum des Lebens zugeordnet. Im Herzen plant der Mensch (Sprüche 16,9), dort hat die Entschlossenheit ihre Wurzel (Nehemia 3,38), und im Herzen haben andere Menschen ihren Platz (2.Korinther 7,3). Weisheit und Treue, aber auch Torheit wohnen im Herzen (1.Könige 3,12; Psalm 14,1; Sprüche 22,15); ebenso haben persönliche Zuneigung (1.Samuel 18,1) und Hass (3.Mose 19,17) hier ihren Sitz, und die Entscheidungen über Ungehorsam und Gehorsam (Apostelgeschichte 7,39) werden dem Herzen als symbolische Stätte der Empfindungen zugeordnet.

 

Wie der Arzt ein Elektrokardiogramm (EKG) anfertigt, um die Funktion des Herzens zu beurteilen, so erstellt Gott ein geistliches EKG. Er führt die Tauglichkeitsprüfung des Herzens durch: „Wie das Feuer Silber und der Ofen Gold, also prüft der Herr die Herzen“ (Sprüche 17,3). Nur einer kennt uns wirklich, darum betet der Psalmist: „Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz, prüfe mich und erfahre, wie ich’s meine“ (Psalm 139,23).

 


Die roten Blutkörperchen – hochspezialisierte Transportschiffchen!


Wusstest du, dass wir Menschen in jedem Bluttropfen 250 Millionen rote Blutkörperchen besitzen? 

In seiner Lebenszeit (ca. 100 Tage) erfüllt das rote Blutkörperchen (=Erythrozyt; griech. Erythrós = rot; kytos = Höhlung, Wölbung), was in der Tat mit einem hochspezialisierten Transportschiffchen zu vergleichen ist, eine äußerst wichtige Aufgabe: 175 000mal wird Sauerstoff und Kohlendioxid auf- bzw. abgeladen. Die roten Blutkörperchen haben eine Größe von nur knapp einem tausendstel Millimeter. Würde man alle 25 Billionen roten Blutkörperchen, die wir in den etwa 5 Litern Blut haben, nebeneinander legen, so wäre damit (beim Mann) eine Fläche von 1 100 Quadratmetern bedeckt. Das ist eine Fläche, die etwa einem Sechstel eines Fußballfeldes entspricht.


Die roten Blutkörperchen des Menschen sind flache, runde, in der Mitte eingedellte kernlose Scheibchen, deren Durchmesser bei einem mittleren Wert von 7,5 µm (0,0075 mm) liegen. 


Die charakteristische Form der roten Blutkörperchen ist deswegen so ausgeführt, damit für die Diffusion (Aufnahme) des Blutes eine große Oberfläche zustande kommt. Diese eigentümliche Form ist auch noch für einen anderen Zweck optimal. Die roten Blutkörperchen lassen sich in engen und gekrümmten Kapillarabschnitten (Kapillaren = Haargefäße) leicht verformen. Sie können sogar in solche Gefäße eintreten, deren Weite kleiner ist als der mittlere Durchmesser der roten Blutkörperchen.

 

 

grafische Vergrößerung eines Blutgefäßes und dessen spezifischen Eigenschaften

 

Bemerkenswert ist auch die Neubildung der roten Blutkörperchen: Von den 25 Billionen werden rund 0,8 % in 24 Stunden erneuert. Das bedeutet eine Neubildungsrate von 140 Millionen in jeder Minute! 

Welche Maschine dieser Welt, die im Nanobereich (fürs Auge nicht mehr sichtbar!) arbeitet, könnte jemals solch eine Produktion von hochspezialisierten Minitransportschiffchen vornehmen - mit allerlei Bestandteilen und vielfältigen Funktionsmöglichkeiten ausgerüstet - wie das beispielsweise im Falle der roten Blutkörperchen vonstatten geht!?

 


Die menschlichen Nieren – Millionen eingebaute Filterapparaturen!


Wusstest du, dass die menschliche Niere mit ihren 120-160g Gewicht eine komplexe physikalisch-chemische Fabrik darstellt, die für die Reinigung des Blutes unentbehrlich ist?

Die beiden Nieren liegen in der Lendengegend beiderseits der Wirbelsäule. Sie regeln den Wasserhaushalt und den Salzgehalt des Blutes und scheiden die Abbauprodukte des Eiweißstoffwechsels (Harnstoff und Harnsäure) sowie Giftstoffe aus. Zu diesem Zweck findet eine besonders reichliche Durchblutung der Nieren statt. Pro Minute strömen etwa 0,75 bis 1,2 Liter Blut – das ist das 3,5fache des Eigengewichtes – sehr viel mehr wie beim Gehirn, der Leber oder den Herzmuskeln!


Über zwei Millionen Nierenkörperchen (Glomeruli) und zwei Millionen Nierenschleifen mit einer Gesamtlänge von fast 100 Kilometern tragen zu einem ausgeklügelten physikalischen Filterprozess bei (molekulare Siebung). Der tägliche Blutdurchfluss beträgt 1 500 Liter; das ist das 300fache der Gesamtblutmenge des Menschen.


"Wer hat Weisheit in die Nieren gelegt, oder wer hat dem Herzen Verstand verliehen?" 

Gottes Worte an Hiob, 38,36

In den Nierenkörperchen werden täglich 150 Liter Ultrafiltrat (Primärharn, Urharn oder Vorharn) "ausgeschieden". Diese Menge ist nötig, um die harnfähigen Stoffe durch die Kapillarwände hindurchzubringen. Würde diese riesige Menge (etwa 18 Eimer!) über den Tag verteilt direkt ausgeschieden, so wäre der Wasserverlust gravierend. So hat sich der Schöpfer ein raffiniertes Prinzip ausgedacht: Auf dem weiteren Weg durch die Nierenkanälchen werden Wasser, Zucker und NaCl (Natriumchlorid) zurückgewonnen und wieder dem Blut zugeführt. Die Rückgewinnung liegt bei einem Verhältnis von etwa 100:1, so dass nur 1 bis 1,6 Liter Harn abgeführt werden müssen.

 

Die Niere - in ihren Bestandteilen aufgefächert.

 

Auf der Schnittfläche der Niere erkennt man eine äußere körnige Rindenschicht und eine strahlig gestreifte innere Markschicht.

Das sogenannte Nephron stellt die kleinste Arbeitseinheit der Nierenrinde dar. Es besteht aus dem Nierenkörperchen (Glomerulus) mit der zu- und abführenden Blutleitung (Arteriolen), dem Nierenkanälchen sowie dem Sammelrohr. 

Die Nierenkörperchen haben von der äußeren Gestalt her eine körnerartige Struktur. Sie stellen aber eine äußerst ideenreiche verfahrenstechnische Apparatur dar. 

Die ankommende Blutleitung (20-50µm Durchmesser = 0,02-0,05mm) fächert sich in ein Knäuel feinster Blutgefäße auf, die einen Durchmesser von nur 7µm = 0,007 mm haben. Alle diese feinen Äderchen (ca. 30 Schlingen) bündeln sich dann wieder zu einer einzigen abgehenden Blutleitung. Dieses System allein ist schon herstellungstechnisch ein Wunderwerk für sich! 


Das Knäuel der aufgefächerten Blutgefäße wird von einem doppelwandigen Becher umschlossen (Bowman-Kapsel). Diese Kapsel hat einen Durchmesser von nur etwa 0,17 mm. Die Stelle der Kapsel, wo die zu- und abführenden Arterien einmünden, heißt Gefäßpol. Aus dem Innern der Kapsel gibt es nur eine abführende Leitung; diese Stelle heißt Harnpol. 

bildliche Darstellung der internen Nieren-Funktionsabläufe

Die Wand der Kapillarschlingen verhält sich wie ein Filter mit äußerst feinen Poren. Die Porengröße ist gerade so bemessen, dass Wasser und kleinmolekulare Stoffe durch die Wand dieser feinen Blutgefäße in den Kapselraum gepresst werden, während die Blutkörperchen und die großen Eiweißmoleküle nicht durchtreten können.

Durch diese geniale Konstruktion der Ultrafiltration entstehen in 24 Stunden aus 1 500 Litern Blut, welche die Niere durchströmen, etwa 150 Liter Ultrafiltrat (Primärurin oder Vorharn), d.h. das Blut verliert insgesamt etwa 10 Prozent der Flüssigkeit. Im Anschluss an den Kapselausgang (Harnpol) befinden sich die Nierenkanälchen (Tubuli renales). In diesem Bereich findet die Wiederaufnahme (Rückresorption, Rückdiffusion) von Wasser, Traubenzucker und anderen Stoffen aus dem Primärharn statt, um sie wieder dem Blut zurückzuführen. Der von der Kapsel ausgehende Schlauch besteht aus einem gewundenen und einem sich anschließenden geraden Hauptstückteil, dem sich dann die dünne Henlesche Schleife anschließt.

Die geht in den geraden Teil und dann in den gewundenen Teil des Zwischenstückes über. Schließlich mündet die Leitung in eine Sammelröhre ein. Die Sammelröhren enden bündelweise an Ausstülpungen der Markschicht (Nierenpapillen), die in kelchartige Erweiterungen des Nierenbeckens (Nierenkelche) eingefügt sind. Hier ergießen sie den Harn in das Nierenbecken und von dort weiter über den Harnleiter in die Harnblase.

 

In der Bibel spielen die Organe Herz und Niere eine besondere Rolle. Oft werden beide gleichzeitig genannt (z.B. Psalm 7,10; Jeremia 11,20; Offenbarung 2,23). Gott prüft den Menschen auf Herz und Nieren. „Ich, der Herr, kann das Herz ergründen und die Nieren prüfen und gebe einem jeglichen nach seinem Tun, nach den Früchten seiner Werke.“ (Jeremia 17,10) In der Bildersprache der Bibel sind die Nieren Sitz und Zentrum des Lebens. Sie werden darum bei der Schöpfertätigkeit Gottes hervorhebend erwähnt: „Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe.“ (Psalm 139,13). Die Nieren sind weiterhin ein Symbol des Schmerzes der Seele: „Da es mir wehe tat im Herzen und mich stach in meinen Nieren“ (Psalm 73,21). 

 

Die Nieren haben wir vom medizinischen Standpunkt als notwendiges Reinigungsorgan des Körpers erkannt. So wird es verständlich, warum die Bibel in Analogie (Gleichheit) dazu die Nieren auch als Symbol für die Reinigung des inwendigen Menschen von Schlacke und Sünde ansieht. So stellt Gott uns die Frage, ob unsere „geistlichen Nieren“ einwandfrei arbeiten: Ist alle Sünde bereinigt und vergeben? Wie sieht es mit den Schadstoffen unserer Seele aus? Gott stellt uns auf seinen Prüfstand: „Aber du, Herr Zebaoth, du gerechter Richter, der du Nieren und Herzen prüfst ...“ (Jeremia 11,20)

Der ständige Umgang mit dem Wort Gottes wirkt auf unser Leben wie reinigende Nieren. Jesus sagt darum seinen Jüngern: „Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.“ (Johannes 15,3) Die vergebende Kraft des Blutes Jesu ist die Grundlage der Reinigung; im Wort Gottes ist sie der Gemeinde verheißen: „... dass er (=Jesus Christus) sie (=die Gemeinde) heiligte, und hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort... “ (Epheser 5,26)

 

Ohne Niere stirbt der Mensch. Hat jemand keine Vergebung der Sünden, so dass alle Schlacken des Lebens noch nicht abgeführt sind, so ist der Mensch den geistlichen Tod gestorben. Ohne geistliche Nieren kann niemand lebendig sein, darum sagt Jesus: „Lass die (geistlich) Toten ihre (leiblich) Toten begraben“ (Matthäus 8,22)

 


Das Gehirn des Menschen – ein rätselhaftes Gebilde kompliziertester Nervenverschaltungen!


Wusstest du, dass das 1,5 Kilogramm schwere menschliche Gehirn die komplizierteste materielle Struktur des Universums darstellt? 

 

Eine ungestörte Hirntätigkeit ist nur bei steter Blutversorgung gewährleistet; dazu dienen Tausende sich aufzweigende Schlagadern. Wird die Sauerstoffzufuhr nur für einige Minuten unterbrochen, sterben die Hirnzellen ab und sind nicht mehr zu ersetzen. Ein geschlossener Schlagaderring an der Hirnunterseite (rechts) kann als „Pannensicherung“ angesehen werden; von ihm zweigen die Schlagadern zu den Hirnlappen ab. Bei Verschluss an einer Stelle vermag der Ring die Blutströmung umzuleiten und so das bedrohte Hirngebiet weiterzuversorgen. Ein Netz von Venen nimmt die vielen, von den zahlreichen Hirnzellen produzierten Schlacken mit dem Venenblut auf und leitet sie in starre Sammelgefäße, Hirnblutleiter, an der Gehirnoberfläche (oben), die das Blut wieder aus dem Schädelinneren abtransportieren. 

"Aber man denkt nicht: Wo ist Gott, mein Schöpfer ..., der uns mehr Belehrung zuteil werden ließ als den Tieren des Feldes und uns mehr Verstand gegeben hat als den Vögeln unter dem Himmel?" 

Elihu, Hiob 35,10-11

Wusstest du, dass sich in unserer Großhirnrinde 12 Milliarden Schaltelemente befinden, die sogenannten Neuronen? Diese sind untereinander mit Tausenden von synaptischen Verknüpfungen verbunden. So kommt man leicht auf 100 000 Milliarden(1014 = 100 000 000 000 000) Synapsen.

Niemand kennt die Verschaltung des Gehirns. Würde man sie kennen, so bräuchte man schon wegen der Anzahl der verknüpften Bauelemente für die Darstellung des Schaltplanes mehrere Quadratkilometer eng beschriebenen Papiers. 1km² sind eine Million m². Komplizierte ingenieurmäßige Konstruktionen werden auf DIN A0-Zeichnungen dargestellt (1m²).

 

Die Länge der Nervenfasern im Großhirn ergäbe aneinandergereiht eine Strecke von sage und schreibe 500 000 km. Hinzu kommen noch einmal 480 000 km Nervenfasern außerhalb des Gehirns; das ist etwa die Entfernung des Mondes von der Erde.

 


Die gespeicherte Erbinformation – tausende Bücher auf engstem Raum!


Wusstest du, dass das Genom des Menschen (die Erbsubstanz) 3 Milliarden genetische Buchstaben enthält? Würde man diese mit der Schreibmaschine in eine einzige Zeile schreiben, so würde diese Buchstabenkette vom Nordpol bis zum Äquator reichen.

Würde eine gute Sekretärin mit 300 Anschlägen pro Minute an 220 Arbeitstagen pro Jahr bei einem Achtstundentag ununterbrochen daran schreiben, so würde ihr gesamtes Berufsleben nicht ausreichen, um diese Buchstabenmenge auch nur zu tippen! Sie wäre nämlich 95 Jahre damit beschäftigt!

Das verwendete Speichermedium in Form der doppelspiraligen DNS-Moleküle benötigt nur das extrem kleine Volumen von drei milliardstel Kubikmillimetern (3*10–9 = 0,000 000 003 mm). Hier wurde eine so immense Speicherdichte realisiert, von der die modernsten Computer noch um Zehnerpotenzen entfernt sind. Von der Speicherdichte dieses Materials wollen wir uns einmal einen anschaulichen Eindruck verschaffen: Stellen wir uns vor, wir nehmen das Material eines Stecknadelkopfes von 2 mm Durchmesser und ziehen daraus einen Draht, der denselben Durchmesser haben soll wie das DNS-Molekül. Wie lange würde dieser Draht wohl sein? Nun, er würde sage und schreibe 33mal um den Äquator reichen! 

 

Ein wissenschaftlicher Programmierer kann im Mittel etwa 40 Zeichen Programmcode pro Tag entwerfen, wenn man die Zeit von der Konzeption bis zur Systempflege miteinbezieht. Geht man nur einmal von der Menge der Zeichen im Genom des Menschen aus, so wäre für diese Programmieraufgabe ein Herr von über 8 000 Programmierern erforderlich, das sein gesamtes Berufsleben nur an diesem Projekt arbeitete. Kein menschlicher Programmierer aber weiß, wie dieses Programm zu gestalten ist, das auf einem gestreckten DNS-Faden von nur einem einzigen Meter Platz hat.

 

Wusstest du, dass das Speichermedium, das in der lebendigen Zelle vorkommt, die höchste bekannte Speicherdichte repräsentiert? Rechnet man die Informationsmenge, die im menschlichen Genom enthalten ist, in Taschenbücher (à 160 Seiten) um, so entspricht das einer Auflage von fast 12 000 Exemplaren. 

verbildlichte Darstellung der "Doppelhelix" bzw. des DNS-Strangs

Fragt man gar, wie viele solcher Taschenbücher in dem DNS-Volumen, das einem Stecknadelkopf entspricht, unterzubringen wären, so kommt man auf 15 Billionen Stück. Aufeinader gelegt ergäbe das einen Stapel, der noch 500mal höher wäre als die Entfernung Erde–Mond, und das sind immerhin 384 000 Kilometer. Anders ausgedrückt: Würde man diese Menge der Bücher auf alle Bewohner der Erde (6,4 Milliarden Menschen) verteilen, so erhielte jeder 2 344 Exemplare!

 

"Rufe zu mir, und ich will dir antworten und will dir große und unerreichbare Dinge kundtun, die du nicht weißt."

Altes Testament, Jeremia 33,3

In den obigen Darlegungen haben wir nur einige wenige Details des menschlichen Körpers näher betrachtet und haben dabei etwas von den Schöpfungsideen Gottes kennen gelernt. Doch auch die kompliziertesten Strukturen unseres Leibes machen noch nicht den Menschen aus, denn sie beschreiben nicht hinreichend das Phänomen Leben. Wir hätten – selbst wenn wir alle medizinisch beschreibbaren Raffinessen zusammennehmen – nur die materielle Seite des Menschen angesprochen. Der von Gott geschaffene Mensch aber ist mehr: „Er ward eine lebendige Seele!“ Erst durch den Odem Gottes wurde der Mensch zum lebendigen Wesen, ja zum Bilde Gottes.

Seele und Geist (1.Thessalonicher 5,23; Hebräer 4,12) des Menschen sind immaterielle Anteile, deren Herkunft keine Evolutionslehre angemessen deuten könnte. So bleibt es bei dem Ausspruch des Psalmisten: „Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin“ (Psalm 139,13).


Wusstest du eigentlich, was Gott vom Menschen denkt?
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„Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides“ (Jeremia 29,11). „Ich habe dich je und je geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte“ (Jeremia 31,3). „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“ (Johannes 3,16)

 

 

 


„So kehre denn zu deinem Gott zurück, halte fest an Liebe und Recht und hoffe stets auf deinen Gott!“ (Hosea 12,7)




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