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Millionäre - eure Zinsen retten die Dritte Welt!




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Eine Großoffensive zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Armut

Millionäre - eure Zinsen retten die Dritte Welt!

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Während wohlhabende Bürger dieser Gesellschaftsordnung im Luxus brausen, Trüffel und Kaviar schmausen und sich die Sinne mit Champagner berieseln, herrschen menschenunwürdige, elende Zustände in unserer "globalen Dorfgemeinschaft" vor. Das "Brot der Tränen", Kummer und Leid ist der meisten Erdenbürger' Sold. Wirtschaftsmächte, Prominenz und das Kartell sind gefordert, ihren bescheidenen kleinen Anteil zu leisten, die ultimative Katastrophe abzuwenden.

Unter dem Schlagwort „Millionäre – eure Zinsen retten die Welt!“ wird ein Aufruf und eine Konzeption unternommen, dem Prinzip der Demokratie gerecht zu werden sowie eine nachhaltige Perspektive für Bürger der „Dritten Welt“ zur unbedingten Forderung zu stellen. 



1.1 Die Idee

Es handelt sich um eine Planungs-Strategie, die mehreren gesellschaftlichen „Problemfeldern“ entgegenwirkt. Hauptsächlich soll gegen Arbeitslosigkeit und Armut hierzulande und auf internationaler Ebene vorgegangen werden.

Produziert werden Zelte, Decken, Trinkwasseraufbereitungsanlagen, Lebensmittel in Konserven, Tuben, diverse Güter in Pulverform (Milchpulver; Puddingpulver, etc.) und sämtlich anderweitig erforderliche Produkte, die insbesondere für Dritte-Welt-Länder und die Menschen, die dort leben, unabkömmlich sind.


Wir leben in einer Welt, die zu einem Viertel unter akutem Hunger stöhnt. Armut und Elend bestimmen den Alltag sehr vieler Menschen – auf einer Welt, die ohne Weiteres (so die Statistiken) das Doppelte der Weltbevölkerung ernähren könnte. Es ist eine Tatsache, dass Milliarden und Billionen zur Waffenaufrüstung der einzelnen Länder aufgebraucht werden – nur ein Bruchteil dieser Gelder würde genügen, um der Armut dieser Welt ein Ende zu bereiten. Ebenfalls verhält es sich in unserer „ganzheitlichen“ Gesellschaftsordnung so, dass ein unerträgliches „Ungleichgewicht“ herrscht, zwischen „arm“ und „reich“. Und dies nicht nur im Hinblick der Länder untereinander, sondern auch (im Hinblick) der Bürger innerhalb eines „Kulturraumes“. Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer – ein Sprichwort, das auch unsere deutsche Realität beschreibt.
Demokratie hat schon lange nicht mehr das Wort – sondern purer Kapitalismus. In Fakten lässt sich dies daran ersehen, dass


- allein „das obere Zehntel“ unserer Gesellschaft über „rund 47 Prozent“ des gesamten Vermögens verfügt, während
- die unteren 50 Prozent der Haushalte [mit] weniger als 4 Prozent“ der Einnahmen auskommen müssen („das ärmste Zehntel hat überhaupt kein Vermögen, sondern ist in erheblichem Maße verschuldet“). 


Quelle: ver.di; Dr. Jürgen Glaubitz - Abteilungsleiter Wirtschafts- und Strukturpolitik, ver.di-Landesbezirk NRW; Stand: Dezember 2005 



Hintergründe: 

Was die Ursachen hierfür sind, kann in kurzen Worten der gegenwärtigen Mentalität des Menschen zugeschrieben werden: Egoismus, Ellenbogengesellschaft, Maßlosigkeit und Geldgier – „betrieben und gelebt“ von und durch eine Gesellschaft, die sich selbst zum Maßstab aller Dinge macht; „das Recht des Stärkeren“; Verlust an Rechtsempfinden und Moral durch bedingungslosen Glauben an pure Selbstbestimmung, die auf das Prinzip des Zufalls zurückzuführen ist. Geschichtlich belegt, gab insoweit Charles Darwins Theorie Anstoß zum „Wettrüsten“ und „Imperialismus“*1, welcher sich wiederum direkt im 1. Weltkrieg ausgoss. Da die Kräfteverhältnisse jedoch noch nicht entschieden waren, folgte der 2. Weltkrieg nach, der unter Hitlers „sozial-darwinistischer“ Propaganda zur „Erweiterung des Lebensraumes“ für die „bessere Rasse“ Auftrieb erhielt und letztendlich Millionen Menschen das Leben kostete. – 

Wie man der tagtäglichen Ermordung der Juden im deutschen Volke beinah gänzlich schulterzuckend gegenüberstand, verhält es sich heute ebenso angesichts des Massensterbens von mehr als 300 000 Menschen täglich, vorwiegend durch Hunger („auf einer Welt die ohne Weiteres das Doppelte der Weltbevölkerung ernähren könnte“) und Krankheiten (die in unseren Breiten nicht mehr existent sind).



Motive

Hartz IV ist unter dem Motto „Fördern und Fordern!“ groß geworden. In einer Demokratie sollte das „Prinzip der Gleichheit“ oder wenigstens „die Stimme des Volkes“ Gehör finden – nicht diejenige oberer Wirtschaftsbosse und –unternehmungen. Daher ist es nur zu legitim, eine gerechtere „Verteilung“ der bestehenden Gelder zu fordern. Und die Rede ist von Geldern, Gehältern, Vermögen, die in gar keinem Verhältnis zum tatsächlichen „Arbeitsaufwand“ oder der erbrachten „Leistung“ einer einzelnen Person stehen – einer Person, die ja erst durch die vereinte Arbeiterkraft ihrer Beschäftigten zu dem werden konnte, was sie am Ende geworden ist – „steinreich“. Daher sollte „Fördern und Fordern!“ berechtigterweise auch zur bindenden Kür derer werden, die an der oberen Leiter unserer Gesellschaft stehen. 

Der Kuchen ist ungerecht verteilt – die Stimme des Volkes wünscht sich in einer Demokratie Gleichheit und Gerechtigkeit. Da jedoch die Demokratie penibel von der Wirtschaft ferngehalten wird und man generell den Anspruch erhebt, was man „rechtmäßig“ verdient hat – seien es Millionen oder Milliarden – darf in unserem Rechtsstaat ebenso „rechtmäßig“ nicht einfach entwendet werden (wenn auch zu gemeinschaftlich unbedingt erforderlichen Zwecken), kann der Ansatz einer „gleichheitlichen Teilung“ nicht realisiert werden.

Um der Notwendigkeit willen – angesichts des Wahnsinns Hunderttausender Toter täglich! – sollte der Zweck die Mittel allerdings schon rechtfertigen. Man kann nicht ständig nur am Einkommen der Armen, Arbeitslosen oder Geringverdienenden schneiden und schröpfen – man muss der Wahrheit ins Gesicht schauen. Wie lange werden die Armen unserer (Parallel-)Gesellschaft noch still halten? - Still halten gegenüber dem „zum Himmel schreienden“ Unrecht, das man ihnen und ihren Familien aufbürdet? – Zivilisiert oder nicht zivilisiert – es muss keine Bauernrevolution erstehen: Wir sehen heute einen Teil der Ausweglosigkeit im Diebstahl, in Gewaltausschreitungen, die auf Frust und Unzufriedenheit basieren oder auch schon anderswo durch Bandenkriminalität und bürgerkriegsähnliche Zustände. 



1.2 Die Realisierung

Um Arbeitslose aus dem Sog ihrer Perspektivlosigkeit zu ziehen, muss an einem Strang gezogen werden. Millionäre müssen zur Kasse gebeten werden – ohne dabei ihr eigentliches Vermögen anzutasten. Finanziert und getragen wird die Groß-Offensive allein durch die Zinsen all derer, die über Vermögen (die eigene Immobilie ausgeschlossen) von mehr als 1 Million Euro verfügen. 

Die Rechnung sieht wie folgt aus: 

Nehmen wir zum Beispiel nur das besagte „obere Zehntel“, das über ca. 50 Prozent des deutschen Gesamtvermögens verfügt. In Zahlen wären das ca. 2,1 Billionen Euro (Stand: 2004). 

Bei einem Zinssatz von nur 2 % pro Jahr würde diese stolze Summe 42 Milliarden Euro erwirtschaften.

Pro Monat stünde also ein Budget von 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung.

In den ersten Monaten müsste für die Anschaffung geeigneter „Immobilien“ – also Fabrikgebäude, Werkhallen etc.

Sorge getragen werden. Um „Nachhaltigkeit“ zu erzielen sollte für die Projektinitiative „Eigentum“ erworben werden, welches auch in desolaterem Zustand aufzugreifen wäre (damit wäre auch dem allgemeinen „Immobilienverfall“ abgeholfen). 

Deutschland hat 2074 Städte. Um flächendeckend für jede Stadt wenigstens 1 Fabrikhalle – „Immobilie“ – zu erstehen, welche man mit einem Anschaffungswert von 7 Millionen Euro beziffert, könnte man bereits in 4 Monaten flächendeckend sämtliche Fabrik- und Werkhallen vorweisen. 

Die einzelnen Branchen untergliedern sich in Obst- und Gemüseverarbeitung (Konserven, Gläser, Trocknung, Tuben, Saft). Milchverarbeitungswerke, welche den Rohstoff vorwiegend zu Milchpulver verarbeiten. Die Lebensmittel selbst werden zu großen Teilen und günstigen Konditionen von der „Branche der Lebensmittelvernichtung“ gerettet bzw. aufgekauft: Ehe also „Butterberge“, Tomaten – sprich „Ernte- und Produktionsüberschüsse“ für die Stabilität der Wirtschaft „vernichtet“ werden, sollen diese zu günstigeren Konditionen gekauft werden, um sie dann konventionell und haltbar zu „konservieren“. Ebenfalls wäre denkbar, saisonbedingt Arbeitslose zu „Erntehelfern“ einzustellen (Mindestlohn: 10,00 Euro), um - einfach organisiert – das Einsammeln, Ernten und Pflücken der vielen Tausenden Tonnen städtischer, verwahrloster oder vernachlässigter Obstbestände zu betreiben.

Außerdem wären ein paar Standorte vorzusehen, welche sich auf die Trinkwasseraufbereitung mitsamt deren technischen Befindlichkeiten spezialisiert. Decken, Zelte, Feldbetten – und alles sonst, was für das tägliche Leben und Überleben notwendig sind, wären gleichermaßen als Produktionsstätten einzurichten. 

Doch bevor man natürlich mit einer Produktion beginnen könnte, wären die Renovierung und gegebenenfalls Sanierung, Einrichtung und Ausstattung für die Fabriken erforderlich. 

Würde man für jede Fabrik 50 Handwerker (regionale Arbeitslose: Maurer, Elektriker, Fliesenleger, Dachdecker, Installateure, Maschinenbauer etc.) beschäftigen, käme man bei 2074 Immobilien auf 103 700 Beschäftigte. Bei einem durchschnittlichen Lohn von 1.500,00 Euro wären monatlich rund 156 Millionen Euro zu leisten, wobei vom monatlichen Gesamtbudget noch mehr als 3,34 Milliarden (3'345 Millionen) zur Verfügung stünden. 

Kämen hinzu auf jede Immobilie 4 „Führungskräfte“ (Architekt; Handwerkermeister; Projektaufsicht; ...) mit jeweils ca. 7.000,00 Euro, dann wären das weitere Personalkosten von monatlich ca. 58 Millionen Euro. 

Berechnen wir vorausschauend monatliche Betriebskosten von 20.000 Euro pro Fabrik, dann wären diese zusätzlich auf 42 Millionen festzulegen.

Vom Gesamtbudget blieben also noch 3,24 Milliarden Euro, die nun auf die einzelnen „Produktionsstätten“ verteilt, ein frei verfügbares Budget von ca. 1,6 Millionen Euro pro Fabrik ermöglichten. Dieser monatliche Betrag wäre für Einrichtung, Ausstattung, Maschinen etc. aufzubrauchen und käme hernach (bei Fertigstellung der Fabriken) der Einstellung von Arbeitern zugute - bei 500 Beschäftigten pro Fabrik mit einem monatlichen Durchschnitts-Verdienst von 1.600,00 Euro wären 0,8 Millionen Euro einzuplanen (Beschäftigte insgesamt: 1'037'000 „Arbeitslose“! ). Die übrigen Gelder (weitere 0,8 Millionen Euro) pro Fabrik wären für Verpackung, für Logistik, Verschiffung, usw. einzukalkulieren.

In Folge eines Zeitraumes von spätestens 2 Jahren könnte die Produktion aufgenommen werden.


1.3 Ziele

Der Staat ist „Schirmherr“ dieses Vorzeigebeispiels für das soziale Ehrenamt. Im Vordergrund aller Organisation steht die unentgeltliche Produktion von „haltbaren“ Gütern und anderen lebensnotwendigen „Utensilien“ für Menschen in der „Dritten Welt“, welche „Jetzt, Hier und Heute“ vor unseren Augen an Hunger, Krankheit und Lebensmittelknappheit sterben. 

Das Schlagwort lautet: „Soziales Engagement steht über Wirtschaftlichkeit! Menschliches Leben über Profit!“

Die Arbeitslosigkeit wird zu einem Viertel gesenkt. Löhne werden zu ordentlichen Tarifen entrichtet. Die Arbeiter können zufrieden sein – nicht zuletzt im Hinblick darauf, etwas Sinnvolles geleistet und produziert zu haben. Als zusätzliche Motivation zur Arbeitsproduktivität dienen regelmäßige Berichterstattungen, nämlich - wo und inwieweit die Güter zur Hilfe und zum Einsatz kommen konnten ...

Das „Ehrenamt“ hat der Staat als größte Institution inne: der Staat „leistet“ die rigorose Fertigung von (Lebensmittel-)Gütern aller Art, um sie dann als ehrenamtliche Dienstleistung denjenigen Menschen als Hilfeleistung zukommen zu lassen, welche sie mehr als dringend nötig haben.

Hilfswerke, die ihr globales Hilfsnetz bereits gespannt haben, obliegt die Güter-Verteilung. Um Korruption und Vetternwirtschaft mit den „kostenlosen Produkten für die Dritte Welt“ gar nicht erst aufkommen zu lassen, werden die besten und vertrauenswürdigsten Mitarbeiter von Hilfsorganisationen ausgewählt, welche sich durch ihren vorbildlichen, selbstlosen Einsatz bereits einen vortrefflichen Namen gemacht haben.


Um
Solidarität, Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Demokratie tatsächlich zu „leben“, wird ein Gesetzbeschluss erforderlich sein. Ein Gesetzbeschluss, der den Kreis wieder schließt, wobei sich der Starke für den Schwachen als loyal erzeigt. 


- Millionäre haben allein die Zinsen ihres Vermögens zu entrichten.


Ebenfalls wird ein Fonds eingerichtet, der sich dem Problem oder Phänomen der großbetrieblichen „Standortverschiebungen“ annimmt. Sei es Siemens, AEG oder der VW-Konzern – welche Firma auf Kosten der Wirtschaft hierzulande nur zur eigenen „Profitmaximierung“ Tausende Mitarbeiter entlässt, hat zukünftig


- ein Entschädigungs- und Überbrückungsgeld von 10 Jahren zu leisten. 


Bei einer Entlassung von 5 000 Mitarbeitern, welche durchschnittlich 2.500,00 Euro verdienen, käme die Gesamtentschädigung für den Zeitraum von 10 Jahren auf 1,5 Milliarden Euro – sicherlich das Mindeste, was ein Konzern seinen langjährigen Beschäftigten im Zuge ungerechtfertigter und ungebührlicher Massenentlassungen zur Wiedergutmachung entrichten sollte. 

Die Gelder sollten für die nächsten 5 Jahre zur wortwörtlichen Überbrückung der nunmehr „Arbeitslosen“ zur Verwendung kommen. Der Rest sollte dem „Fonds des Ehrenamtes“ zugerechnet werden, um weitere Anschaffungen (Fuhrpark, Fabrikerweiterung, Warenaufkauf zur Fertigung; etc.) zu gewährleisten.


Um einen Massengeldtransfer ins Ausland vorzubeugen (welchen Millionäre und Multimillionäre zur Beibehaltung „ihrer“ Zinsen betreiben könnten), sollte gleichwohl über eine gesetzliche Verankerung zur 


- vorweg festgesetzten Zins-Entschädigung oder

- grenzüberschreitenden Zins-Erhebung


nachgedacht werden.


Beste Erfolge wären natürlich bei einem Aufbau auf internationaler Ebene zu erwarten. In wenigen Jahren gäbe es die „Dritte Welt“ nicht mehr. Weil die Millionäre und Multimillionäre sich natürlich dennoch ausbreiten würden, blieben die Einnahmen
konstant bzw. würden sich um ein Mehrfaches noch steigern. 

Man könnte zusätzliche Fabriken aufbauen, welche sich mehrheitlich auf die Fertigung technischer Apparaturen (z. B. Maschinen zur Feldbearbeitung) konzentrieren, die über allem unentgeltlich an die Dritten-Welt-Länder übermittelt werden. Schritt für Schritt könnte ein grandioser Aufbau erzielt werden, der „so Gott es will“ sämtlichen Problemen dieser Welt ordentliche Abhilfe schaffen könnte – nur durch eine kleine, aber wirkungsvolle Initiative, welche die Stärksten dieser Gesellschaft zur Solidarität und Bruderschaft mit den Schwächsten anhält. 



2. Unser Umfeld

Blicken wir in die Ordnungen des Lebens, ist uns bereits das beste Beispiel gegeben: 

 

„Alle Flüsse laufen ins Meer, und das Meer läuft doch nicht über; an den Ort, wohin die Flüsse einmal laufen, laufen sie immer wieder.“ (Prediger 1,7; Altes Testament)

 

Der Kreislauf ist das Entscheidende: Die Flüsse laufen ins Meer. Vom Meer aus bilden sich Wolkenmassen, die das segenreiche Nass wieder an alle Orte dieser Erde tragen. Und so nehmen die Dinge ihren geordneten Lauf.

Genauso ist es in der Wirtschaft: Die „kleinen Menschen“ – Arbeiter und Geringverdiener – geben ihre Lebenskraft, woraus die Firmen zu Macht und Größe erwachsen. Wenn jedoch die großen Ozeane, die „Meerriesen“ den Kreislauf nicht mehr schließen wollen, indem sie ihre bereits unerschöpfliche Opulenz ganz für sich haben und gebrauchen wollen, dann entsteht ein Ungleichgewicht, wie wir es jetzt auf dieser Welt schon haben.

Die kleinen Flüsse trocknen aus – Millionen Menschen sterben.


Demokratie ist zu einem Luftschloss geworden – eine Lüge, die „wohl“ klingt, aber nichts mit der Realität zu tun hat. Die Stimme des Volkes, die Stimme der Erde schreit nach „Verteilung“ und „Gerechtigkeit“. Doch die Politik ist wie eine
Monarchin in bürgerlichem Gewand. Die Politik hält mehr auf die Worte des „Adels, als auf die Rufe und das Flehen des „ungebildeten Volkes“.


Millionen Arbeitslose könnten in unbefristeter Beschäftigung eingestellt werden. Ungezählte Tonnen an Lebensmitteln und anderen hilfreichen Gütern könnten vornehmlich in die „Dritte Welt“ verschifft werden. Der Kreis könnte sich schließen, die Kluft könnte zusammenwachsen – das Unrecht könnte gemildert werden.

Wenn der große Kuchen aber weiterhin derart ungerecht verteilt wird, dass die einen nicht wissen, wohin mit ihren großen Stücken und die anderen nach kleinsten Krumen lechzen – wenn weiterhin nur das „Recht des Stärkeren“ waltet und herrscht – dann kann man vorausschauend wohl nur sagen: „Gnade uns Gott!“

Die Reichen sind erst das geworden, was sie sind, durch die „vereinte Arbeiterkraft“ ihrer Beschäftigten. Ausbeutung ist letztendlich immer der Anfang von Armut - sowohl für die Dritte Welt („Kolonialherrschaft“) als auch für schwerarbeitende Menschen, die insgesamt nur unzureichend „belohnt“ werden. Also kann man im Namen aller Betroffenen sagen: Es ist mehr als gerecht, wenigstens die „Zinsausschüttung“ aller im Reichtum und Luxus schwelgender (Wirtschafts-)Lobbyisten zu fordern. Und im Angesicht des fortdauernden Elends wäre es daneben auch das Mindeste, dass die Reichen dieser Welt – noch ehe Fabriken zu produzieren beginnen können – durch den Aufkauf von Waren, ihren bescheidenen, kleinen Anteil leisten, um dem Sterben sofort hilfebringend entgegenzuschreiten.



3. Das Team

- der Staat als „Gesetzgeber“ und vorbildstiftender „Hauptinitiator des Ehrenamtes“ (in Korrelation mit der wohlhabenden Oberschicht)

- (un-)spezialisierte Arbeitslose, einfache Menschen in sinnreicher Beschäftigung zur Herstellung und Produktion haltbarer (Lebensmittel-)Güter 

- Wohlfahrtsverbände und Hilfsorganisationen



4. Öffentlichkeitsarbeit

Unter dem Aspekt der Demokratie und in Hinsicht der enormen Beschäftigung von Arbeitslosen muss die Öffentlichkeitsarbeit dem Medien-Imperium der Wirtschaft entgegentreten. Doch die Mehrheit des Volkes wird besonders im Hinblick des tagtäglichen Massensterbens Hunderttausender zu sensibilisieren sein – eine real betriebene „Massenvernichtung“ ganzer Völkerschaften (die man 1995 in einem Gipfeltreffen als „Müll-Volk“ bezeichnete)*2, betrieben durch machtgierige Wirtschafts-Diktatoren, welche den geschichtlichen Holocaust beileibe schon in den Schatten sämtlich verübter menschlicher Gräueltaten zu stellen vermag. Unter der SS entschuldigte sich das Volk, indem es sich ausredete, von dem menschenunwürdigen Vorgehen nichts gewusst zu haben. Heute sterben tagein tagaus Hunderttausende Menschen im Angesicht eines Großaufgebots an Medien – ohne dass sofortige Hilfs- und Rettungsmaßnahmen sämtlicher Art eingeleitet würden – das Recht des Stärkeren regiert. Und die Schwächeren bleiben auf der Strecke ...



S. Walther 

 

 

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*1 „Die Konflikte zw. den imperialist. Mächten beim Streben nach neuen Rohstoffquellen, Absatzmärkten, Einflusssphären und Militärstützpunkten führten zunächst zu regional begrenzten Kriegen und schließl. zum 1. Weltkrieg. Die Aufteilung der Erde auf Kosten der vorwiegend nichtweißen Bev. wurde in Europa und in den USA durch pseudowiss. Thesen - u. a. Sozialdarwinismus – und durch Sendungsideologien gestützt und gerechtfertigt.” (Quelle: „Farbiges großes Volkslexikon“; Band 5; Stichwort: „Imperialismus“)


*2 „... vom 27.9.1995 bis zum 01.10.1995 [organisierte] die ‚Michail Sergejewitsch Gorbatschow Foundation’, die von den USA finanziert wird, ein Treffen mit 500 der weltweit wichtigsten Politiker, Wirtschaftsbosse und Wissenschaftler, inklusive George W. Bush [zu dieser Zeit war er noch nicht US-Präsident], der Baronin Thatcher, Tony Blair, Zbigniew Brzezinski, sowie George Soros, Bill Gates, dem Futuristen John Naisbitt, usw., die weltweit berühmtesten Personen, die sich im Fairmont Hotel in San Francisco zu einer hochrangigen Konferenz zusammenfanden und über Probleme wie Globalisierung diskutierten und wie man der Menschheit hilft, ins 21. Jahrhundert einzutreten. Informationen von He Xin zufolge waren die herausragendsten Menschen der Welt in der Versammlung der Meinung, dass im 21. Jahrhundert lediglich 20 Prozent der Bevölkerung ausreichen werden, um die wirtschaftliche und finanzielle Lage der Welt stabil zu halten. Die anderen 80 Prozent, beziehungsweise 4/5 der Weltbevölkerung werden zu menschlichem Abfall und sind nicht in der Lage, neue Werte zu erschließen. Die anwesenden Personen dachten, dass diese überflüssigen 80 Prozent der Bevölkerung ein Müll-Volk sind und ‚High-Tech’-Methoden angewandt werden sollten, um sie schrittweise zu vernichten.“ (Quelle: Die Neue Epoche online; „Der Krieg [3. Weltkrieg] ist nicht weit; er ist der Geburtshelfer für das chinesische Jahrhundert!“; 24.11.2005)

 

 

 

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