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Ist die Große Kirche wirklich "Stellvertreterin Gottes" auf Erden?

 


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Vorwort

Kapitel I

Kapitel II

Kapitel III




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Wissenschaftler bezeugen die Unmöglichkeit der Evolution!


 

 

Eine nüchterne Enthüllung der wahren Machenschaften von Kirche, Papst & Co. aus Sichtweise der Bibel

Ist die Große Kirche wirklich "Stellvertreterin Gottes" auf Erden?

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In der Vergangenheit war sie Anführerin blutiger Kreuzzüge und Schlachten, Wegbereiterin der „Hexenverbrennungen“ und Folter. Sie war „Ablass“-Predigerin und versprach dem Volk um Geldzahlungen die Sündenvergebung und das Paradies. Schließlich fungierte sie - die Große Kirche – sogar als Handlangerin Hitlers, machte sich durch ihr Stillschweigen mitschuldig für Verbrechen, begangen an der Menschlichkeit. 


Und heute? Heute ist sie Verkündigerin der kultischen Kirchentradition, sie ist Verfechterin der päpstlichen Unfehlbarkeit, beharrliche Trägerin des Katechismus (d.h. der kath. Glaubensschriften außerhalb der Bibel), sie ist Botschafterin für den Dialog fremdländischer Religions- und Glaubensformen, sie ist Ansprechpartnerin und meist Gewissensinstanz für Prominente, Herrscher und die Mächtigen dieser Welt.
Sie glänzt mit Kathedralen, die als Meisterwerke der architektonischen Baukunst gewürdigt werden. Sie besitzt unermessliche Reichtümer, die sie nicht allein der milliardenschweren Steuerlast ihrer frommen Schäflein verdankt. - Sie beschäftigt Hunderttausende von Mitarbeitern, deren stattliche Besoldung für den „christlichen Dienst“ an der Menschheit so manch’ Kirchensohn in blanke Verzückung geraten lässt. 

Man könnte scheinbar endlos über ihre Pracht und Majestät, die sie an allen Wassern, an allen Orten dieser Erde – sogar in den Ländern der Dritten Welt – um sich breitet, debattieren. Und man könnte ehrlich ganze Buchbände über ihre Bildnisse beschreiben: Aus Stein und Holz gearbeitete, fein mit getriebenem Gold überzogene Mariastatuen, hübsch angefertigte Christusbilder, freskenverzierte Gewölbe, schmucke Altäre und stattliche Grabmausoleen heilig gesprochener Bischöfe und Päpste.
Weihrauch, bimmelnde Glöckchen, schwere Orgelinterpretation im hallenden Kirchengemäuer, in Purpur und Scharlach, in Gold und Glanz gekleidete Pfarrer, Kardinäle und Päpste – veranlassen einen unwillkürlich oder wie in Trance, in stiller Bedachtsamkeit zu verharren. Doch spätestens dann, wenn man aus dem Kirchentor schreitet, holt man gewöhnlich erst einmal tief Luft, um wieder zur Wirklichkeit des Daseins zu gelangen ...


Was überhaupt hat die Kirche mit Jesus Christus, dem Sohn Gottes, gemein?


Es war Gottes Wille, dass Jesus in einem spärlichen Stall in die Welt kommen sollte – eine klare Absage an alle irdischen Reichtümer! Jesus Christus hatte niemals Wert auf Prunk, Gold oder besondere Trachten gelegt, geschweige denn, dass er Kleiderordnungen bestimmt hätte, wie es in der Kirche strenges Ritual ist. Er verdiente kein Geld an der Verkündigung des Wortes Gottes, sondern befahl dagegen sogar seinen Jüngern: „Umsonst habt ihr empfangen, umsonst gebt es auch weiter! Nehmt keine Tasche mit euch, keinen Geldbeutel, nehmt keine Geschenke an.“ (Matthäus 10,8-10; vgl. 5.Mose 16,17 u. Micha 3,11) 

Der Sohn Gottes hielt es nicht mit den Herrschern des Volkes und der religiösen Obrigkeit - mit den Angesehenen des Landes, sondern deckte deren Vergehung unbarmherzig auf und wandte sich ans geschundene und umhergestoßene Volk: „Auf Moses’ Lehrstuhl haben sich die Schriftgelehrten und die Pharisäer gesetzt. Alles nun, was sie euch sagen, tut und haltet; handelt jedoch nicht nach ihren Werken! Denn sie sagen es euch zwar, tun es selbst aber nicht.“ (Mt. 23,2-3)

Jesus Christus legte den Menschen ans Herz, nicht in die Kirche, in die Synagoge zum Beten zu gehen, sondern in ihr „stilles Kämmerlein“: „Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie lieben es, in den Synagogen und an den Ecken der Straßen stehend zu beten, damit sie von den Menschen gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin. Du aber, wenn du betest, so geh in deine Kammer und, nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.“ (Mt. 6,5-6)

Er - der Sohn Gottes warnte das Volk fernerhin: „Nennt niemanden auf Erden euren Vater, denn nur einer ist euer Vater, der in den Himmeln!“ (Mt. 23,9) – Im dritten Jahrhundert nach Christus hatte sich das Papsttum erstmals seinen hohen Rang streitig gemacht, und sich betulichst dem Adel und den Herrschern anbefohlen. Die Betitelung „Papst“ kommt übrigens vom lateinischen Wort „Papa“, was wohlweislich „Vater“ heißt. 

Dabei herrschte der Papst bzw. der „Pontifex“ – ein weiterer Ehrenname des Kirchenoberhaupts – schon in vorchristlicher Zeit unter eben dieser Bezeichnung - „Pontifex Maximus“ - als oberster Priester Roms, der vor allem dem gefürchteten Kriegsgott „Mars“ bzw. „Ares“, was übersetzt „der Verderber“ ist, Opfergaben darzureichen pflegte.

Und auch mit der Benennung „Bischof“ (von griech. „episcopos“ = „Aufseher“) hat es seine besondere Bewandtnis auf sich, insoweit diese Gestalten ebenfalls lange vor Christus im Heidentum verehrt wurden: „Bischöfe hießen die Götter als Aufseher über gute und böse Taten der Menschen bei Homer, Aischylos, Sophokles und Pindar, ... doch selbst Kultbeamte gab es als ‚Bischöfe’ bereits im 2. vorchristlichen Jahrhundert. ... Im 4. Jh. titulierte dann ein Bischof den anderen ‚Deine Heiligkeit’ oder ‚Deine Gottseligkeit’, wie Gregor von Nazianz [ein griech. Kirchenlehrer] berichtet. Spätestens zu dieser Zeit wurden bereits auch Ansprüche an das Vermögen der höheren Kleriker gestellt. ... [Es] genügte auch nicht mehr nur das bloße Aufstehen vor dem Bischof, es kamen Handkuss und Fußfall hinzu. Spätestens vom 7. Jh. an räucherte man dann bei feierlichen Umzügen des Papstes wie einst beim römischen Kaiser.“ (Data Becker Lexikon 2000; CN – „Bischof“)

Überdies die „Theologie“, welche für jegliches „fromme Lehramt“ eine unbedingte Voraussetzung, ein absolutes Muss darstellt, obwohl doch die Heilige Schrift nicht nur einmal verkündet: „Ihr habt nicht nötig, dass euch jemand lehre, weil ihr in den Dingen bleibt, die ihr von Anfang an gehört habt“ (vgl. 1.Johannes 2,21; 26-27). – Aber, es sei wie es sei: „Theologie kommt in der Bibel gar nicht vor – jedenfalls, wenn es um den Begriff geht. Er ist eine Schöpfung der griechischen Philosophie. ... ‚Theologie’ war ... das Wissen über die heidnischen Götter.“ (Rheinischer Merkur v. 03.11.2005; Wegmarken des Christentums) 


Die Verstrickungen nehmen kein Ende! 


Eine Verdrehung, ein absonderlicher Irrglaube, der in keiner Bibel gepredigt wird, ist gleichermaßen die Marienverehrung, welche der frühen Christenheit in ihren ersten drei Jahrhunderten niemals in den Sinn gekommen wäre, noch verbreitet oder ausgeübt wurde. Maria wird in der Heiligen Schrift lediglich als „Begnadigte“ und „Gesegnete unter den Frauen“ bezeichnet, da sie den von Gott vorherbestimmten Christus gebären sollte. Jesus Christus selbst sagte zu ihr: „Frau, was habe ich mit dir zu schaffen!“ (Johannes 2,4; vgl. 2.Sam. 16,10) Und an anderer Stelle verleugnete er ihre Person sogar vor den Ohren seiner Zuhörer, als er sprach: „Wer ist meine Mutter?“, wobei Jesus aufs Volk zeigte und darauf verwies: „Jeder, der den Willen meines Vaters im Himmel tut, ist mir Bruder, Schwester und Mutter zugleich.“ (Markus 3,32-35)

Da wird den Kirchgängern vollmundig vorgetragen, dass sie nur durch Maria, durch ihre holdselige Fürbitte, Berechtigung und Eingang in das Himmelreich hätten – weil sie ja schließlich die „Mittlerin“ und „Gottesmutter“ sei. – Ein Glaube, der jeglichem Gebot der Bibel völlig entsagt! Ein Glaube, dem, geschichtlich belegt, erst im 4. Jahrhundert nach Christus in der Stadt Ephesus Tür und Tor zum Christentum aufgestoßen wurde: Wo nämlich vormals die Epheser (wie Paulus den Heidenkult beschreibt) miteinander aus voller Kehle jubelriefen: „Groß ist die Artemis der Epheser!“ (Apg. 19,34), schrie man nun im Jahre 431 - nach einem kirchlich einberufenen Konzil: „Groß ist die Theotokos (Gottesmutter) von Ephesus!“ 

Tatsächlich wurde in der ehemals griechischen Stadt Ephesus lediglich eine Namensänderung der alten Heidengöttin ausgehandelt, die schon in vorchristlicher Zeit als berühmtberüchtigte „Himmelskönigin“ (Altes Testament, Jeremia 7,18; 44,17-25) angebetet wurde. Und „das war taktisch gesehen ein äußerst kluger Schritt,“, verrät der bekannte Buchautor Hans-Werner Deppe, „denn dadurch wurden viele christianisierte Heiden in der Kirche bei der Stange gehalten, weil sie nun auch dort ihre geliebte Anrufung der Muttergöttin beibehalten konnten.“ 

In der Tat hat das Papsttum hier nur einmal mehr die geäußerten Worte Jesu Christi, des Sohnes Gottes, ausgelöscht, welche unmissverständlich lauten: „Keiner kommt zum Vater außer durch mich!“ (Johannes 14,6) Schließlich wurde doch Christus gekreuzigt und nicht Maria - Christus ist der einzige „Mittler zwischen Gott und den Menschen“ und niemand sonst – so steht es jedenfalls einvernehmlich und sehr deutlich in der Bibel (1.Timotheus 2,5)!


„Kein Wunder! Denn der Satan selbst verkleidet sich als Engel des Lichts ...“ (2. Kor. 11,14)


Nun mag manch ein überzeugter Katholik einwerfen: „Aber das kann so nicht stimmen! Denn viele Menschen bezeugen allen Ernstes, Marienerscheinungen gesehen zu haben, an deren Wahrhaftigkeit man nicht rütteln kann! Sogar Kinder haben die Heilige Madonna 1917 mehrmals in Fátima mit ihren eigenen Augen gesehen, wo die Jungfrau leibhaftig Sendbotschaften an die Welt richtete – was auch die Kirche nicht im Geringsten anzweifelt!“ 


Tatsächlich also? – Marienerscheinungen? Heilsbotschaften? - Wundertaten der „großen Himmelskönigin“ – und das nun besonders massiv seit Anbeginn unserer Moderne? – 

Oder nicht vielleicht doch gar die „große(n) Zeichen und Wunder“, von welchen Jesus Christus, der Sohn Gottes, als Vorboten einer düsteren Episode der Menschheitsgeschichte gesprochen hat, „... um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen“ (s. Matthäus 24,24)!? – 


Die Kirche räumt ja allenthalben selbst ein, dass Maria „bloß ein Mensch" war und dass die Bezeichnung „Gottesmutter“ auf jeden Fall irrig sei und nicht wortwörtlich verstanden werden dürfe. Dabei ist sie nicht einmal der größte Mensch auf Erden gewesen, denn diese Rolle maß Jesus Christus niemand anderem als Johannes dem Täufer bei: „Wahrlich, ich sage euch, unter denen von einer Frau Geborenen, ist kein Größerer aufgetreten, als Johannes der Täufer. Doch der Kleinste im Himmelreich ist größer als er.“ (Matthäus 11,11) – 

Der Kleinste im Himmel ist also größer als der Größte auf Erden. – Nun, es begab sich in diesem Zusammenhang später auch, dass der Apostel Johannes in der Offenbarung gar keinem geringen - sondern im Gegenteil - einem sehr mächtigen Engel gegenüberstand, den er – erfüllt vom strahlenden Anblick großer Visionen – anzubeten gedachte. Doch der Engel wehrte ihm sogleich: „Tu es nicht! Denn ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, der Propheten, und derer, welche die Worte dieses Buches bewahren. Bete Gott an!“ (Offenbarung 22,9; s.a. Offb. 19,10)


Ja, welche Berechtigung hat da überhaupt noch Maria? Wie steht es da um die kniende Huldigung, dem Rosenkranz und der Fürbitte vor ihren aus Holz und Stein geschnitzten Bildnissen - Götzen, die so zahlreich sind, wie es „Städte und Gassen“ auf Erden gibt (vgl. Jeremia 2,28; 11,13)? 



Von der „Unfehlbarkeit des Papstes“ und dem „Prototyp des intoleranten und machthungrigen Hierarchen“ ...


449 nach Christus schmiedete man in der sogenannten „Räubersynode zu Ephesus“ weitere Einzelheiten der unbiblischen und heftig umstrittenen Glaubenslehre der Maria als „Gottesmutter“ zurecht: Man kam mithin zum Entschluss, dass Jesus Christus Gott höchstpersönlich sein musste, was eifrig - bis zu dieser Stunde - den bibelfernen, aber fromm sich gebärdenden Gläubigen als „das große Geheimnis der Gottgleichheit“ (od. Trinität, Dreifaltigkeit) eingebläut wird.


Einmal angenommen, das Ganze würde in sich auch nur einen Bruchteil von Wahrheit bergen - warum sollte denn Gott in die Welt kommen, und dann immer wieder aussprechen: „Der Vater ist größer als ich!“ (Joh. 14,28) oder: „Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.“ (Joh. 20,17)? Und im Hinblick auf das Weltenende: „Von dem Tag und der Stunde weiß niemand, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater allein!“ (Mt. 24,36; Mk. 13,32)?

Warum hatte sich Gott eigentlich niemals als der „Dreifaltige Gott“ offenbart? Warum das Gebot: „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!“ (2.Mose 20,3) und: „Höre, Israel, der HERR, unser Gott, ist ein einiger Gott; und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele ...“ (Markus 12,29-30) – was Jesus Christus selbst, als das vornehmste aller Gebote bezeichnete - von den Juden völlig zu Recht als Hauptargument gegen den vorherrschenden Glaubenskult der Kirche herangezogen. 

Warum lehrten die Apostel denn, 1. Korinther 15,27-28: „[Gott hat] ihm alles unterworfen. ... Doch das schließt natürlich den aus, der ihm alles unterworfen hat. [Am Ende] wird sich auch der Sohn dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, auf dass Gott alles in allem sei“?

Und weshalb nennt Jesus Christus seinen Vater überhaupt auch „seinen Gott“ – und das sogar, als er den Überlieferungen zufolge bereits „in den Himmel aufgefahren“ war? – „Wer überwindet, den werde ich im Tempel meines Gottes zu einer Säule machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen.“ (Offenbarung 3,12)


Man könnte diese biblisch-orientierte Fragestellung unendlich fortsetzen und täte gut daran, sich den Widerspruch schon im Ansatz einzugestehen. 

Übrigens, als Initiator, als Urheber dieses ganzen kirchlichen Fiaskos, gilt der namentliche „Bischof Athanasius v. Alexandrien“, der seinerseits kein unbeschriebenes Blatt war und im Lexikon obendrein als „Prototyp des intoleranten und machthungrigen Hierarchen“ bezeichnet wird.


Aber trotz alledem - der Unfehlbarkeit der römisch-katholischen Kirche kann und darf natürlich niemand, schon gar kein „theologischer Laie“, etwas entgegensetzen. So lautet auch die „Glaubenswahrheit Nr. 381“ des katholischen „Katechismus“ (zu anfangs schon erwähnt) folgendermaßen: „[Die heilige römische Kirche, durch das Wort unseres Herrn und Erlösers gegründet,] glaubt fest, bekennt und verkündet, dass ‚niemand außerhalb der katholischen Kirche, weder Heide’ noch Jude noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter – des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod ihr (der Kirche) anschließt. ... ‚Mag einer noch so viele Almosen geben, ja selbst sein Blut für den Namen Christi vergießen, so kann er doch nicht gerettet werden, wenn er nicht im Schoß und in der Einheit der katholischen Kirche bleibt.’ (Fulgentius)“ (S. 256) – Diese „Glaubenswahrheit“ wird übrigens als „unfehlbar“, d.h. als „unwiderruflich wahr“ ausgeschildert, obwohl sie weder durch die Aussagen Christi noch durch die Bekundungen der Apostel oder dem Wortlaut der Bibel in irgendeiner Art, Übereinstimmung, Richtigkeit oder Bestätigung erfährt – doch das nur kurz am Rande.


Würden die Kirchen vom Mammon lassen, gäbe es die Dritte Welt nicht mehr! 


Einerseits gibt Jesus zu verstehen: ‘Ihr braucht keine Kirche, um zu Gott, eurem Vater, zu beten! Seid nicht wie die Heuchler, die nur von den Menschen gesehen werden wollen. Wenn ihr betet, dann geht in eure stille Kammer und betet zu Gott im Verborgenen.’ (vgl. Mt.6,5-6 u. Mk. 12,38-40), andererseits heißt es da an mehreren Stellen: „Meine Kirche (od. mein Haus) besteht aus lebendigen Bausteinen!“ (vgl. 1.Petr. 2,5; Eph. 2,22; Hebr. 3,6; ) und: „Wisst ihr nicht, dass ihr selbst der Tempel Gottes seid?“ (1.Kor. 3,16; 2.Kor. 6,16) – 

Wofür dann eigentlich noch diese Prachtbauten, die überhaupt erst durch feiste Steuerabgaben, Plünderungen, Staatsstreiche und betrügerische Abkommen mit tyrannischen Herrschern erbaut werden konnten, um sich in ihrer heutigen Macht und Üppigkeit zu präsentieren? – „Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße. Welches Haus wollt ihr mir bauen?“ (Jeremia 66,1-2), spricht Gott, der Schöpfer allen Lebens.

„Verkaufe deinen Reichtum, all deine Güter, gib alles Geld den Armen und folge mir nach!“ (vgl. Mk. 10,21), sagt auch Jesus zu einem reichen Mann, der zunächst sein Jünger werden wollte. – 


„Ja, wo kämen wir denn hin“, wird jetzt der eine oder andere papstergebene Staats-, Geschäfts- und Kirchenmann protestieren, „würde man die Kirche ihres ehrwürdigen Status’ entheben? – Es wäre beileibe nicht auszudenken, wenn Städte, Dörfer, Ländereien nicht mehr von ihr beheimatet würden - und füllte ihr Glanz und Ruhm - ein hochragendes Zeugnis für Macht und Herrlichkeit vergangener Tage – nicht mehr den Geist und Platz unserer kulturellen Mitte!“ 


Zugegeben – ohne sie wäre vieles anders. Millionen Menschen wären nicht verbrannt, verfolgt, tyrannisiert, gefoltert und gemordet worden. Kreuzzüge hätte es nicht gegeben. Haufen von getöteten Säuglingen wären nicht verscharrt worden, um die „Frucht“ sexueller Beziehungen zwischen Nonnen und Mönchen zu vertuschen.

Die Menschen hätten besser gelebt, damals wie heute, da ihnen die hohen Abgaben für kirchliche Kathedralen, für feiste Ordens- und Papstprivilegien erspart geblieben wären. Allein in Deutschland rechnet man mit Einsparungen von bis zu 20 Milliarden Euro im Jahr, würde die Kirchensteuer mitsamt den staatlichen Subventionen wegfallen!

Hitler – ein „unverfälschter Sozialdarwinist“ (aus: „Europa zwischen den Kriegen“) – hätte die Massen nicht derart aufwiegeln können, wäre das Papsttum nicht gewesen, das zur Verwirklichung eigener machtpolitischer Interessen die Menschen auf den großen Führer eingeschworen hätte. Wie auch viele Kriege nicht derart blutrünstig verlaufen wären, hätten nicht auf beiden Seiten „Wölfe im Schafspelz“ - falsche Apostel und Propheten unter Missbrauch des Namens Gottes das Niedermetzeln abgesegnet!

Stünde die Kirche nicht als eiserne Festung, als Mahnmal für religiöse Verschuldungen und Verbrechen vor der immer schon offen stehenden Türe Gottes, welche verkündet: „Wer sucht, der findet! Wer anklopft, dem wird aufgetan!“ und - dass jedermann willkommen ist, einzutreten, würden sich viele Menschen mehr aufmachen, den Weg der christlichen Heilsbotschaft für sich persönlich zu erwählen oder anzunehmen. Doch so ist der Zugang zum Evangelium verschüttet, versperrt und mit Unrat übersät. Und ein einfacher Mensch, der mit seinem Leben ohnehin nicht allzu gut zurecht kommen mag, der bleibt von Ferne stehen, mit fester Entschlossenheit, den Weg Gottes nicht zu gehen, weil er meint, die Kirche sei die Stellvertreterin Gottes auf Erden – sie sei der Weg zu Gott. – Und in Kenntnis ihrer vielen Missetat, sagt sich der kleine Mensch: „Besser niemals zu Gott als zu einem Gott, der dies alles gutheißt!“



Sie ist nichts weiter als ein blutrünstiges Ungeheuer – ein großer Konzern, der scheinheilig so tut, als läge ihm am Wohle seiner Mitarbeiter! 


„Wehe aber euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschließt das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, lasst ihr auch nicht hineingehen. Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschlingt die Häuser der Witwen und haltet zum Vorwand lange Gebete; deswegen werdet ihr ein umso schwereres Gericht empfangen. Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Weil ihr durchzieht das Meer und das trockene Land, um einen Glaubensgenossen zu machen; und wenn er es geworden ist, so macht ihr aus ihm einen Sohn der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr.“ (Der Sohn Gottes erhebt Anklage gegen die Schriftgelehrten; Matthäus 23,13-15) 


„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben! Keiner kommt zum Vater außer durch mich!“ (Joh.14,6) – Und: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen!“ (Mt. 18,20) 

Worte Jesu, die abermals bezeugen, dass es keiner goldenen Kirche bedarf, um zu Gott zu kommen, keines Pfarrers, der uns die Beichte abnimmt, keines Bischofs, der sich im machtpolitischen Geplänkel suhlt - und schon gar keines Papstes oder Pontifex’, der sich an die Stelle Christi oder Gottes setzt - um das Heil und die Verheißungen des Schöpfers zu erlangen.


Knöcheltief wateten einst die Kreuzritter durch das Blut all derer, die sie auf direkten Befehl des Papstes dahingeschlachtet hatten – Papst Urban II., der dann, wie es dem üblichen kirchlichen Prozedere entspricht, sogar „selig“ (also „sündenfrei“) gesprochen wurde! – Hinzu kommen die besagten Millionen weiteren Opfer kirchlicher Verfolgung, Folter und Hinrichtung, bis hin zur päpstlichen Beihilfe und dem Aufruf zu Kriegen und Völkermorden: Ja - all das Blut zusammengenommen – und ganz Rom müsste in roten Fluten versinken!

„Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, und ein fauler Baum kann keine guten Früchte bringen. ... Daran werdet ihr sie erkennen!“, warnte uns Jesus Christus im Voraus vor jenen „übertünchten Gräbern“ (Matthäus 23,27), die „in Schafskleidern kommen, doch inwendig reißende Wölfe sind!“ (Matthäus 7,15)!

Noch immer ertönt es wie ein Spottlied aus dem Munde der großen Schriftgelehrten: „Wären wir in den Tagen unserer Väter, so hätten wir uns nicht am Blute der Heiligen schuldig gemacht!“ (vgl.: Mat. 23,30) – „Doch damit (dass ihr sie [Kirchen-]Väter nennt)“ – erwiderte ihnen schon damals der Sohn Gottes, „gebt ihr selbst zu, dass ihr Söhne derer seid, welche die Heiligen ermordet haben!“

... und Jesus fuhr fort: „Ja, macht nur das Maß eurer Väter voll!“ - und er nannte sie: „Ihr Schlangen! Ihr Otternbrut!“, und er fragte sie: „Wie wollt ihr dem Gericht der Hölle entfliehen?“ –



„Viele werden ihren Ausschweifungen nachfolgen und um ihretwillen wird der Weg der Wahrheit verlästert werden.“ (2.Petr. 2,2)


Hirten, die das Volk irreführen. Hirten, die nur sich selbst weiden. Hirten und Propheten, welche ständig vom Frieden reden, wo doch kein Frieden ist: „Vom Kleinsten bis zum Größten trachten sie alle nach Gewinn, und vom Propheten bis zum Priester gehen sie alle mit Lügen um.“ (Jeremia 6,13) „Propheten, die mein Volk irreführen, die «Frieden» rufen, wenn ihre Zähne etwas zu beißen haben, aber dem den heiligen Krieg erklären, der ihnen nichts ins Maul gibt.“ (Micha 3,5) „Schämen sollten sie sich, weil sie Gräuel verübt haben; aber sie wissen nicht mehr, was sich schämen heißt, und empfinden keine Scham.“ (Jeremia 6,15) – „Die Führer dieses Volkes sind seine Verführer geworden, und die von ihnen Geführten sind verloren.“ (Jesaja 9,15)


„Und wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch, und wenn ihr auch noch so viel betet, höre ich doch nicht; denn eure Hände sind voll Blut! Wascht, reinigt euch! Tut das Böse, das ihr getan habt, von meinen Augen hinweg, hört auf, Schlechtes zu tun!“ (Jesaja 1,15-16)


„Verkauft all euren Reichtum und folget mir nach!“ - Ja, wie viele Schätze beherbergt eigentlich der Vatikan? Wie viele „Häuser der Witwen“ habt ihr in eurem Besitz? Wie viel Gold und Silber nennt ihr euer Eigen? Was sind eure Prunkschlösser, Kathedralen und Heiligtümer wert? – Du, im Gold schwelgender Papst! Und ihr, in Scharlach und Purpur tänzelnden Bischöfe! – Wer ist euer Herr, da doch Christus die Armut lehrte? – Wo ist euer Mitleid? Wo ist eure Barmherzigkeit für die Armen und Schwächsten dieser Welt? – Elend, Hunger und Leid! Ihr redet immerzu von „Solidarität“ und „Güte“ - doch selbst rührt ihr nicht einen Finger! – Habt ihr nicht genug Macht und Reichtum, dem Leid mit euren Mitteln entgegenzueilen? – Wo ist euer Wille? Hört ihr nicht die Worte und die Stimme eures Herrn rufen: „Wie ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, so habt ihr mir getan“? – 


Aber ihr hört die Worte Gottes längst nicht mehr! Ihr warnt das Volk sogar - die Bibel bloß nicht wörtlich zu nehmen! Ihr habt euch eure eigene Bibel geschrieben! Eure Katechesen stehen fernab von der Heiligen Schrift. 

Ja, heißt es nicht im 1. Johannes 2,24: „Ihr! Was ihr von Anfang an gehört habt, bleibe in euch! Wenn in euch bleibt, was ihr von Anfang an gehört habt, werdet auch ihr in dem Sohn und in dem Vater bleiben.“ Oder im 2. Timotheus 3,16-17: „Alle Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ausgerüstet sei, für jedes gute Werk, es zu tun.“ Und in Römer 15,4: „Denn alles, was früher geschrieben ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch das Ausharren und durch die Ermunterung der Schriften die Hoffnung haben.“


Ja – auch hier trifft euch schwer die Anklage Christi - euch Schriftgelehrte – euch, ihr Theologen und Geistlichen: „Ihr habt das Wort Gottes ungültig gemacht um eurer Überlieferung willen. Heuchler! Treffend hat Jesaja über euch geweissagt, indem er spricht: ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir.’ Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als Lehren Menschengebote lehren.’“ (Matthäus 15,6-9; vgl. Hesekiel 13,3-16; Mt. 5,20)


Ein wahres Wort zum Schluss


Kirchen predigen unentwegt: „Denkt doch an die Armen, an die Menschen in der Dritten Welt!“ – aber selbst krallen sie sich verbissen an ihren blutbesudelten Reichtümern fest! Der Papst lässt sich feiern wie ein Superstar. Er schottet sich ab durch ein rigoroses Aufgebot an Militär, Polizei und Schutzvorkehrungen und empfängt im königlichen Pomp-Gehabe, Staatsmänner und die Prominenz, dankt für auserlesenste Geschenke und erteilt dabei immerzu fröhlich seinen Segen. Jeder, der vor seinem Rocksaum kniet, ist willkommen – egal, ob ihm gerade Bush zu Füßen liegt, der entgegen jeder christlichen Lehre unerbittlich Krieg und Blutvergießen sät, oder ob es sich um Leute handelt, die weithin dafür bekannt sind, sich nur allzu gern im sprichwörtlichen Sündenpfuhl zu räkeln. – 


Die große Kirche hat nicht verdient, auch nur in einem Atemzug mit der Bibel, mit Gott oder Jesus Christus genannt zu werden. Die Papstgeschichte ist eine Geschichte von Hochstapelei, Betrug, Geldgier, Machtmissbrauch, Tyrannei und Mord, deren ganze jahrtausendalte Dynastie es geschafft hat, die Seelen der Gläubigen nach Strich und Faden in die Irre zu leiten, auszubeuten – ja, für dumm zu verkaufen – einzig und allein, um ihrer eigenen gewinnorientierten Interessen willen.

Von Anfang an, seit ihrem Erstehen war sie mit dem politischen Machwerk verwoben, obgleich Christus Jahrhunderte zuvor bezeugt hatte: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt!“ – Sie hat weder vor irgendeiner Schandtat, einem Verbrechen, einer Übeltat zurückgeschreckt, noch Mitleid mit den Ärmsten des Volkes gehabt. Selbst die Mafia könnte, so makaber das auch klingen mag, von der Kirche als Lehrmeisterin noch einiges dazulernen – ihre Schlechtigkeit stinkt und schreit bis in den Himmel!


Sie ist die Meisterin der Anpassung und der Diplomatie. Weil sie den Mantel der Scheinheiligkeit trägt, glauben ihr die Menschen und fallen scharenweise auf sie herein. 

Ihre gesamte Strukturgebung hat nur noch sehr wenig mit der Bibel und den ersten Christen gemein (lies Gal. 1;6-9)! Das uralte, von Gott gehasste Heidentum der Göttinnenverehrung, lebt in ihr fort (Jeremia 44,14-25), das Zölibat, also das Verbot heiraten zu dürfen, entbehrt jeglicher biblischen Grundlage (siehe 1.Tim. 4,2-3; 1.Kor. 7,9; 1. Tim. 3,2; Titus 1,6), und der Papst in seiner Person, der sich als „Stellvertreter Gottes auf Erden“ preist, ist alles andere als das, was die Heilige Schrift in Verbindung mit einem „Diener Gottes“ bringt (Jak. 4,2; Mt. 10,17-22; 2.Tim. 3,12; Mt. 23,11-12; Mk. 8, 34-36; Lk. 14,33; 1.Petr.2,21; Joh. 12,25; usw., usf.)!


Wer sich nur ein wenig „bibelfest“ bezeichnet, der weiß um die Prophezeiungen von „Babylon der Großen“, welche in der Bibel gar als „Mutter aller Huren“ ausgeschildert wird (Offenbarung 17,5). Babylon wird von Babel hergeleitet, was Hebräisch ist und mit „Verwirrung“ übersetzt wird (Stichwort: „Turmbau zu Babel“). 

Mit einer „Hure“ oder „Prostituierten“ verglich Gott schon mehrfach das abtrünnige Volk, das sich von seinem Schöpfer, von dem gerechten Bunde mit demselben, ab- und anderen Göttern zugewandt hatte – solchen Göttern, „die aus Händen gemacht werden und weder hören noch sehen [...] Götzen, die nicht reden können; man muss sie tragen, denn sie können nicht gehen.“ (vgl. Dan. 5,23 u. Jer.10,5; Apg. 19,26; Offb. 9,20; usw.) – 

Doch zurück zu „Babylon der Großen“. Von ihr steht in der Heiligen Schrift dies geschrieben: Sie „sitzt an vielen Wassern“, was – so der weitere Wortlaut, „Völker und Völkerscharen, Nationen und Sprachen“ sind (Offenbarung 17,1;15). „[Sie] ... ist die große Stadt, die Herrschaft ausübt über die Könige der Erde.“ (Offenbarung 17,18) - Sie ist „übergoldet mit Gold, Edelgestein und Perlen“, „gekleidet in Purpur und Scharlach, ... und sie [hält] einen goldenen Becher in ihrer Hand, gefüllt von Abscheulichkeiten und der Unreinheit ihrer Hurerei“ – 

„Scharlach und Purpur“ – genau diese Begriffe, genau diese Farben verwendet die römisch-katholische Kirche für Gewänder ihrer Kardinäle und Päpste – eine Kleiderordnung, welche Macht symbolisieren sollte und 314 n. Chr. von Kaiser Konstantin eingeführt wurde.

Gold, Silber und Edelgestein finden wir zuhauf in den Kirchen dieser Welt. Und Blut ist - wie es die Geschichtsbücher immer wieder drastisch ins Felde führen - der Mörtel, durch welchen ihr Thron überhaupt erst zum Stehen und sie selbst zur Macht gekommen war. Wer auch immer sich ihr und ihren Bestrebungen in den Weg stellte, wurde ermordet, gelyncht, verfolgt und schonungslos in die Knie gezwungen. „Und in ihr wurde das Blut der Propheten und Heiligen gefunden und aller derer, die hingeschlachtet worden sind auf Erden.“ (Offenbarung 18,24)


Ja wahrlich – es gibt nichts auf dieser Welt, das „Babylon die Große“ nur ansatzweise in dem Maße repräsentieren könnte, als das die Kirche samt ihren einverleibten „Würdenträgern“ tut! Da wurden im Kirchengestein sogenannte „Judensäue“ eingemeißelt (beispielsweise in der Lutherstadt Wittenberg, im Regensburger Dom oder in der Bayreuther Stadtkirche), wo symbolhaft die Säugung des Judenvolkes abgebildet wird – eine perverse Entgleisung, eine entwürdigende Volksverhetzung, die noch heute den sofortigen Abriss jener Schandbauten rechtfertigen würde! Widerwärtige Schandflecken, die mit der christlichen Wahrheit so wenig zu tun haben, wie der Tag mit der Nacht und das Licht mit der Finsternis! (vgl. Römer 11,11-32; s. a. Römer 12,9-18; Mt. 5,43-44; Lk. 6,27-37; usw.)
Da ist von „3000 Prostituierten“ die Rede, welche in Konstanz gehortet wurden, um der dortigen Versammlung von Bischöfen und Geistlichen beizuwohnen! - „Sexueller Missbrauch ‚Schutzbefohlener’“, „Schwuchteleien der Theologen untereinander“ – weil sie sich nicht enthalten konnten, sich dennoch aber am Eidschwur gebunden glaubten, niemals in den „heiligen Stand“ der Ehe treten zu dürfen. Da hieß es im Mittelalter von Papst Bonifaz VIII., dass ‘Sex mit Knaben ... wie Händereiben’ sei – zum bitteren Verhängnis ganzer Heerscharen sexuell geschändeter Kinder! 


Bis hierher „nur ein kleiner Auszug“ all derer Vergehungen, welcher sich die Kirche schuldig gemacht hat! – 

„Geht hinaus aus ihr, mein Volk“, lautet das Wort Gottes im Bezug auf „Babylon der Großen“ –: „Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt! Denn ihre Sünden reichen bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht.“ (Offenbarung 18,4-5) 

Und nichts anderes möchte ich an dieser Stelle nun den einzelnen Kirchgängern und gutgläubigen Pfarrern ans Herz legen: Tretet aus ihr heraus, denn ihr Maß ist voll! Habt keinen Anteil mit ihr, noch mit ihren Werken! Denn sie hat gezeigt und bewiesen, dass sie keineswegs „Stellvertreterin Gottes auf Erden“ ist, sondern ein böses Geschwür, das so lange schon, die Seelen und Herzen der Unschuldigen und Arglosen beschwert und hinters Licht führt!

„An ihren Werken werdet ihr sie erkennen!“, spricht Jesus Christus – und wie viel Gräuel bedarf es mehr, um zu „erkennen“? 



S. Walther



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