www.zeitanalysen.de
HomeNachrichten & BrisantesAudiobotschaftWeltgeschehenÜber unsKontaktImpressum
 
Aktuelle Zeitanalysen & Gesellschaftsporträts
Die Welt - im Lichte biblischer Wahrheit!



Worte an die Welt


Die Horrorfilme - das blanke Gruselkabinett für Menschenseelen!

 


Die Evolutionstheorie ist der Tod für die Schöpfung Gottes!

 


Das Liebesspiel, das Gott uns gegeben hat!

 


Die Liebe Gottes zu uns Menschen ...

 


Die Angst sitzt uns tief im Nacken!

 


Gott wird diese Welt richten!

 


Die Sorgen ersticken die Liebe!

 


Nichts für Neugierige!

 


Die Vergewaltigung der Kinder dieser Welt!

 


Die Schulen - ein Tummelplatz der Zuchtlosigkeit!

 


Oh, ihr Menschensöhne - wie sehr ihr doch alle geliebt werdet!

 


Über Sadisten und Satanisten ...

 


Der Gräuel der Vernichtung steht bereitet an Heiliger Stätte!

 


Nichts für Wissensdurstige ...

 


Die Perversion dieser Welt richtet uns zugrunde!

 


Der Tod ist mitten unter uns!

 


Ihr reichen Industrienationen - ihr seid der Untergang der Dritten Welt!

 


Der Sittenverfall ist die Krankheit dieser Welt!

 


Die Armenländer - der Prüfstein für die ganze Welt!

 


Die Intellektuellen und ihre Tyrannei fördert den Weltuntergang!

 


Ist Gott etwa ungerecht?

 


Ist die Demokratie nicht nur Lug und Trug?

 


Ihr Nationen - hört das Wort Gottes!

 


Eine Gesellschaft voller Mörder!

 


Ist die Große Kirche wirklich "Stellvertreterin Gottes" auf Erden?

 


Kehrt um solange es noch "Heute" heißt!

 


Jesus Christus - Mensch, Gott - oder was hat es mit seiner Person auf sich?

 


Evolution - mein Gott, sind wir denn alle blind?

 


Der Nährboden aller Intoleranz!

 


Millionäre - eure Zinsen retten die Dritte Welt!




Ein Lügenkomplott


Der Mythos Wissenschaft - wenn der Vorhang fällt!

Vorwort

Kapitel I

Kapitel II

Kapitel III




Aufklärung


Renommierte Wissenschaftler fechten die Evolutionsreligion an!

 


Wissenschaftler bezeugen die Unmöglichkeit der Evolution!


 

 

Eine Untersuchung christlich-biblischer Fundamente zur Bestimmung deren Reichweite in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Jesus Christus - Mensch, Gott - oder was hat es mit ihm auf sich?

Druckansicht pdf-Symbol zum Anklicken: Druckversion der aktuellen Site als PDF-Dokument Word-Symbol zum Anklicken: Druckversion der aktuellen Site als MS Word-Dokument   


Das Christentum: Eine Religion, die in verschiedenerlei Konfessionen gespalten ist, verschiedene Praktiken, Rituale und Zeremonien verübt, verschiedene Ansichten, Auslegungen und Glaubensvorstellungen vertritt – doch in ihrer Gesamtheit darauf schwört, einzig und allein den schlichten, richtungsweisenden Aussagen des Bibelbuchs anzuhangen.


Der Einfachheit halber, orientiert sich diese Niederschrift an folgendem Glaubenssatz der Bibel, welcher besagt: „Wer das Reich Gottes nicht aufnimmt wie ein Kind, wird dort nicht hineinkommen.“ (Markus 10,15) – Ein Kind ist, wie man weiß, von Grund auf gutgläubigen Gemüts, nimmt die Dinge ganz einfach hin, wie sie sind, ohne dieselben (ständig) hinterfragen oder anders „auslegen“ zu müssen. So sind Kinder nun einmal ... 

Die Bibel ist leicht verständlich, für den ungebildeten Laien ebenso zugänglich, wie für den promovierten Professor der Theologie. - Daher möge man einmal alle „Verschnörkelungen“, Lehrmeinungen und weiterführenden Interpretationen beiseite lassen und das Wort, so wie es dasteht, ansehen, betrachten und - wenn man will - auch annehmen. 

Anmerkend soll erwähnt sein, dass hierbei für keine Kirche, Tradition oder einer sonstig irgendwie gearteten Gemeinschaft Partei ergriffen wird. Es sollen jedoch Gegensätze, Widersprüchlichkeiten und „Irrlehren“ als das herausgestellt werden, was sie sind: Abdriftender, schwer begreiflicher Mystizismus, ferne Auslegungen und Gepflogenheiten, die scheinbar weitab von der eigentlichen Ursprungslehre des Christus „wurzeln“ – soviel zum inhaltlichen Verlauf dieser Niederschrift.


Christen – so zahlreich wie der Sand am Meer


Wenn wir einmal in die Welt blicken, dann erfahren wir, beispielsweise im SWR Kindernetz, dass 27 Prozent der gesamten Weltbevölkerung „Christen“ sind – das entspricht bei 6,5 Milliarden Menschen einem stolzen Anteil von rund 1,8 Milliarden Christen.

Natürlich handelt es sich bei dieser enormen Zahl mehr um sogenannte „Namens-Christen“, als dass hier von echten Christen die Rede sein könnte. 

Höchstens einem Bruchteil dieser 1,8 Milliarden Menschen wäre wohl ein regelmäßiger Kirchen- oder Gemeindebesuch zuzurechnen, wobei hiervon wiederum allenfalls ein Bruchteil das tägliche Bibellesen zum Bestand des Alltags „auserkoren“ hätte – und das gewissermaßen nach jener christlichen Weisung, welche da lautet: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht.“ (Matthäus 4,4)

Und dass es sich bei selbiger Annahme nicht bloß um reine Spekulation handelt, verrät natürlich auch ein Blick in unsere Gesellschaft: Da kann schließlich kaum von „Gottesfurcht“, „Ehrfurcht“, „Nächstenliebe“, „Bibel-Glauben“ etc. die Rede sein – im Gegenteil, insoweit solche Begriffe inzwischen zu einem unliebsamen Tabu verkommen sind: Wer in der Öffentlichkeit von Gott spricht, ist sehr wahrscheinlich „von gestern“, ein Spinner und meistens auch keiner weiteren Beachtung würdig ... 

„Nächstenliebe“ kann heutzutage nur noch schwer als herzliche Wärme, Freundschaft, Mitgefühl und Aufopferung verstanden werden - stattdessen gebraucht man diesen Begriff eher mal salopp im Bezug auf öfter wechselnde Sexualpartner!


In der Geschichte der Menschheit gab es wohl nie zuvor solch eine Hemmungslosigkeit, solch eine ohnegleichen losgelöste Gesellschaft! Noch nie haben Menschen alles, was da Gott heißt so gelästert, verspottet, verhöhnt, bespuckt und, um es beim Namen zu nennen, so „besudelt“, wie das heute inzwischen gang und gäbe ist.

Die Welt wiegt sich in Sicherheit: Die große, unfehlbare Wissenschaft hat ja schließlich ein für allemal mit den althergebrachten Ansichten eines göttlichen Schöpfungsakts Schluss gemacht. Moralempfinden ist also nun dem Trend der Zeiten unterworfen, wobei „das ganze Gelabere von Ethik und Anstand“ rasant an Bedeutung und Wichtigkeit verloren hat ... 

So manch ein Filmproduzent verbuchte durchaus enormen Gewinn, indem er den Sohn Gottes als lüsternen, mit allerlei Sünden beladenen "Möchtegern-Weltverbesserer" oder als Witzfigur vorführte! Comedy-Shows ihrerseits versäumen auch selten eine Gelegenheit, Gott, den Allmächtigen, oder „seinen Christus“, lächerlich darzustellen. Es ist gar nicht lange her, dass man die „Allmacht Gottes“, seine Barmherzigkeit und liebende Güte in den Kinos aufs Derbste und Widerwärtigste durch den Dreck geschleift hat. – 

„Nach uns die Sintflut!“, ist ein Sprichwort, das längst zum tagtäglichen Sprachgebrauch unserer Gesellschaft gehört!


Dabei entspricht diese kurze Ausführung ebenfalls „nur“ einem winzigen Teilstück dieses allgegenwärtigen, „krachenden“ Werteverlusts unserer Zeit und Generation.

Und demgegenüber ist es fürwahr schon lächerlich, anzunehmen, jeder vierte Erdenbürger hätte ein stabiles, christliches Fundament ... 


Der Schein trügt!


Wiederum gibt es da auch andere, bei weitem erheblichere Unterschiede zwischen Christen und „Christen“! Wer Kriege verübt, Gewalt verherrlicht, wer andere erniedrigt, hat – wohlgemerkt - kein bisschen (!) Anteil am christlichen Glauben, auch wenn er das von sich selbst behauptet - weil sich ein Christ, wie geschrieben steht, letztendlich nicht durch sein Reden, sondern durch sein Handeln auszeichnet: „Denn vor Gott sind nicht die gerecht, welche das Gesetz hören; sondern die, welche das Gesetz tun.“ (Römer 2,13) - Desgleichen heißt es da: „Was nützt es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber keine Werke?“ (Jakobus 2,14) -


Viele Menschen, von denen man behaupten darf, eine aufrichtige, gerechte Gesinnung zu haben, wenden sich zuweilen grundsätzlich von der Kirche als „Institution religiöser Glaubensfindung“ ab. Es fällt zugegebenermaßen auch schwer, eine „werte Eminenz“, die in Gold und Prunk gekleidet daherkommt als einen Bruder, Freund oder lieben Nächsten anzusehen, an Stelle eines „erlauchten Herrn und Königs“, dem man allerhöchste Ehrerbietung und graduell-unterwürfigen Respekt zu zollen hat. - Und bei all jenen
Prädikaten des „Hochwürden“, den man üblicher Weise als „Stellvertreter Gottes auf Erden“ oder als „Heiligen Vater“ betitelt - wie sollte man es sich da, wenn man ehrlich ist, als kleiner, immerzu Fehler machender Mensch überhaupt erlauben dürfen, solch - nach Volksmundart gesprochen - „hohem Tier“, oder solch „machtvollem Oberhaupt“ Auge in Auge gegenüberzustehen!?


Jesus Christus, der Sohn Gottes selbst, kam, wie es uns die Schrift berichtet, zwischen Ochs’ und Esel in einer Grippe zur Welt. Er ließ sich nicht bedienen, sondern diente: „Ihr wisst, dass die, welche als Regenten der Nationen gelten, über dieselben herrschen, und ihre Großen Gewalt über sie üben. Aber so soll es nicht unter euch sein; sondern wer unter euch groß sein will, soll euer Diener sein; und wer von euch der Erste sein will, soll aller Knecht sein. Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.“ (Das Evangelium nach Markus 10,42-45)


Was soll man also dazu sagen, wenn man, als einfacher Erdenbürger, der es „gut machen“ möchte, seine Augen zum strahlenden, Glanz und Ruhm versprühenden Papsttum erhebt: Entweder wird man da geblendet und folgt in einer Art der Massenhysterie diesem königlichen Schwall und Aufgebot, oder man muss sich traurig umwenden und seines Wegs gehen, weil man hierin nicht den Abglanz von Gerechtigkeit erkennen kann – zumindest nicht den Abglanz solch einer Gerechtigkeit, wie sie uns die Bibel lehrt.


Auf Blut gegründet, erbaut und gefestigt ...


Die päpstliche Kirche hatte zu Zeiten des
Reformators Martin Luther, viele Jahrhunderte lang, die zusammengefassten Bücher der Heiligen Schrift vor dem „Proletariat“ des Volkes geheim gehalten, sodass nur dem gebildeten Stand der Geistlichkeit - dem „Klerus“ - die Einsicht in das „christliche Vermächtnis“ vorbehalten blieb. Martin Luther erkannte die eigentlichen Absichten des Papsttums, welche schlicht und ergreifend „nach Macht und Reichtum gierten“ und veranlasste sodann die Übersetzung der Urschriften ins Deutsche: Auf dass ein jeder Mann, eine jede Frau und auch ein jedes Kind die Wahrheit der Dinge, die Grundlage allen christlichen Glaubens für sich selbst in Erfahrung bringen sollte.


Heute wissen wir - anhand der Bibel - dass alles, was da wirklich in der vielzitierten „Nachfolge Christi“ steht, weder ein Leben in Prunk und Schwelgerei verbringt, noch anderweitig materielle Güter aufhäufen wird. Weder wird es da Gewalt, Mord und Totschlag - noch Blutvergießen, Unterdrückung oder irgendeine andere Form der Grausamkeit geben! – Das kann man ganz pauschal feststellen - wenn man sich an die christliche Lehre der Bibel hält. Und ebenso pauschal kann man natürlich alles, was hiervon abweicht, als „antichristlich“ bzw. „nicht-christlich“ abweisen, und da gibt es auch kein Für und Wider!

Das Traurige ist allemal, dass viele Menschen noch immer, gerade wegen dem Fehlverhalten einer angeblich „christlichen“ Kirche oder Führerschaft, mit dem Evangelium als solches nichts anfangen können oder wollen – und das vergleichsweise im Gleichklang zur damaligen Situation, wo Jesus Christus, der Sohn Gottes, der religiösen Obrigkeit vorgeworfen hatte: „Wehe aber euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschließt das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, lasst ihr (auch) nicht hineingehen.“ (Matthäus 23,13) 


Das sind fürwahr harte Worte, welche der Sohn Gottes da zur Sprache brachte – aber ist es denn nun gerechtfertigt, solch eine Anklage auch der heutigen religiösen Obrigkeit in Kirche, Staat oder Politik anzulasten?


Eine Spur der Gewalt und Verwüstung!


„Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen.“ (Jesu Worte nach Matthäus 7,18)


Blicken wir zurück in die Vergangenheit, dann findet einige Jahrhunderte nach Christus die Spirale kirchlicher Gewalt ihren bösen, fauligen Anfang darin, dass man Menschen anderen Glaubens verfolgte, um sie dem Christentum als ‘Staatsreligion’ einzuverleiben. 

Obschon manche Leute sogleich die „christliche Überlieferung“ für die begangenen Verbrechen verantwortlich machen mögen, muss man ganz klar festhalten, dass sich sämtlich verübte Gräueltaten im totalitären Gegensatz zum Gebot der Bibel (!) ausgetobt haben, welches - nach wie vor - lautet: „Dem, der dich auf die Backe schlägt, biete auch die andere dar; und dem, der dir den Mantel nimmt, verweigere auch das Untergewand nicht!“, sowie desgleichen: „Liebt eure Feinde, und tut Gutes, und leiht, ohne etwas wieder zu erhoffen! Und euer Lohn wird groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn auch er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.“ (Lukas 6,29; 35) 


Es entspricht nicht der biblisch-christlichen Vorsehung, dass einzelne Menschen als Machthaber über ihren Mitmenschen thronen, es sei denn, dass sie Vorbilder im Ausharren, in der Liebe oder im sogenannten „demütigen Wandel“ seien. 

Gleichfalls kommen Würde, Größe und Macht, im Sinne der Bibel, nicht dem zugute, der sich selbst in Glanz und Glamour, Jubel und Trubel feiern lässt oder buchstäblich zu Volke trägt - wie das nicht nur den kirchlichen Gepflogenheiten dieser Tage entspricht - sondern der gilt ‘was vor Gott, der Unrecht, Schmach und Pein, in welcher Form auch immer, bis zuletzt über sich ergehen lässt, ohne dabei dem Hass und der Gewalt Raum zu geben. 

Jesus Christus hatte seinen Anhängern nicht den Himmel auf Erden versprochen, sondern hatte den Gläubigen ihr eigenes Martyrium vorausbeschrieben, indem er ihnen zu wissen gab: „Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter Wölfe; seid also klug wie die Schlangen und einfältig wie die Tauben. Hütet euch aber vor den Menschen! Denn sie werden euch an Gerichte überliefern und in ihren Synagogen geißeln. ... Und ihr werdet von allen gehasst werden um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird errettet werden. ... Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib zu verderben vermag in der Gehenna!“ (Matthäus 10,16-22)


Gegenüber der allgeschätzten und ‘gefürchteten Geistlichkeit machte der Sohn Gottes fernerhin keine Kompromisse, sowie er deren scheinbare Heiligkeit abermals entblößt: „Alle ihre Werke aber tun sie, um von den Menschen gesehen zu werden ... Sie lieben den ersten Platz bei den Gastmählern und die ersten Sitze in den Synagogen und die Begrüßungen auf den Märkten und von den Menschen Rabbi (respektvolle Anrede der geistlichen Lehrer) genannt zu werden. Ihr aber, lasst ihr euch nicht Rabbi nennen! Denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder. Ihr sollt auch nicht jemanden auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, nämlich der im Himmel. ... Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. Wer sich aber selbst erhöhen wird, wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigen wird, wird erhöht werden.“ (Matthäus 23,5-12)


Irrtümer – beim Namen genannt!


Da wird den Hirten der Herde doch allen Ernstes das Heiraten versagt – nicht zuletzt der Grund, wessentwegen die Seuche der Homosexualität und die der Pädophilie gegenüber den doch eigentlich anvertrauten Schutzbefohlenen (!) um sich gegriffen hat – und das, weil man ganz einfach die grundlegenden biblischen Vorschriften ignoriert hat, welche ja eindeutig bestimmen: „Wenn jemand nach einem Vorsteherdienst trachtet, so begehrt er ein schönes Amt. Der Vorsteher nun muss untadelig sein, Mann einer Frau, nüchtern, besonnen, sittsam, ..., der dem eigenen Haus gut vorsteht und die Kinder mit aller Ehrbarkeit in Unterordnung hält - wenn aber jemand dem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie soll er da für die Gemeinde Gottes sorgen?“ (1. Timotheus 3,1-5)

Ebenso hat die große Geistlichkeit auch das nachfolgende Bibelwort eigenmächtig beiseite geschoben, wo solch ein Verbot – nämlich nicht heiraten zu dürfen - gar als antichristlich bzw. „verführerisch“ verdammt wird: „Der Geist aber sagt deutlich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und verführerischen Geistern und Lehren der Dämonen anhangen werden, durch die Heuchelei von Lügenrednern, ... die verbieten zu heiraten und Speisen zu genießen, welche doch Gott geschaffen hat.“ (1.Timotheus 4,1-3)


Warum also bitteschön dieser Ballast auf den Schultern einer angehenden Priesterschaft!? - Wahrscheinlich gerade deshalb, weil es sich mit der religiösen Obrigkeit damals nicht anders wie heute verhält: „Sie binden aber schwere und kaum erträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; sie selbst aber wollen sie nicht mit einem Finger berühren.“ (Matthäus 23,4)


Der Kult um die babylonische Göttin Ischtar – heute immer noch lebendig?


Erst kürzlich erhob sich da eine Pressenachricht, mit der Schlagzeile „Freue dich, du Himmelskönigin!“, wo man die „Jungfrau Maria“ als „Maria, Mutter Gottes – Mittlerin“
tituliert.

Wenn man sich auf die Stützpfeiler des christlichen Glaubens lehnt, auf die Bibel, dann muss man als „treues Kind im Glauben“ ja schon beinah erschrocken ausrufen: „Gnade euch Gott! - Denn ihr habt jene heidnische Göttinnenverehrung, die der HERR schon im Alten Testament aufs Schärfste verurteilt hat, bis hinein in die Gegenwart getragen!“ – 

In aller Kürze zitiert, lautet nämlich das Bibelwort im Bezug auf die Verehrung einer „Himmelskönigin“, wie folgt: „So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Ihr und eure Frauen habt mit eurem eigenen Munde gesagt und mit euren eigenen Händen erfüllt, was ihr sagtet: «Wir wollen unsere Gelübde halten, die wir der Himmelskönigin gelobt haben, wir wollen ihr räuchern und Trankopfer ausgießen!» Haltet eure Gelübde nur aufrecht und vollbringet sie! Darum ... siehe, ich will über ihnen wachen zum Unglück und nicht zum Besten, dass alle ... erfahren (sollen), wessen Wort besteht, das meinige oder das ihrige!“ (Jeremia 44,25-28)


„Gegen Ende des 4. / Anfang des 5. Jhs.“, so der Buchautor Hans-Werner Deppe, „gab es noch keine Marienfeste, offiziell keine an Maria gerichteten Gebete oder Lieder und keine Dogmen über ihre möglicherweise erhabene Stellung.“ Erst „nach der letzten Beendigung der Christenverfolgung (313 n. Chr.) und der Erhebung des Christentums zur römischen Staatsreligion (391 n. Chr.)“, habe sich „ein starker Wunsch nach der Verehrung Marias breit gemacht, da die zum Christentum konvertierten Heiden gewohnt waren, weiblichen Göttergestalten zu huldigen.“ - Dabei fände sich die kultische Verehrung von Muttergottheiten in allen antiken Kulturen der Welt, was auf einen „gemeinsamen Ursprung in Babylonien“ zurückzuführen sei – nämlich „auf den besagten Kult um die ‚Große Mutter’ (od. ‚Himmelskönigin’) Ischtar (die man anderorts auch als Astarte, Aschtarot, Artemis, usw. anzubeten pflegte)“. 

„In den bildlichen Darstellungen“, erklärt Deppe weiter, „erscheint Maria geradezu als Kopie der heidnischen Muttergöttinnen, mit dem Sternenmantel der Aphrodite, Urania und Isis, mit der Taube der Ischtar oder dem Mond der Artemis. Bilder der Krönung Marias zur Himmelskönigin weisen eindeutige Parallelen auf zur Erhebung Ischtars zur ‚Königin über die Götter der Babylonier’. Bei einigen antiken Mutter-Kind-Plastiken fällt es den Archäologen heute schwer zu bestimmen, ob es sich um ‚Maria und Jesus’, Isis und Horus oder Kybele und Attis handeln soll. Tatsächlich sollen etliche Götzenstandbilder einfach in die christliche ‚Muttergottes’ umbenannt und in gleicher Weise weiter verehrt worden sein.“ (entnommen aus: „Marias Botschaft an die Welt“)


Die römische Kirche hat also - um das Heidenvolk „an der Stange zu halten“ - die heidnischen Brauchtümer beibehalten, wobei der vormalige Kult um die „Himmelskönigin und Gottesgebärerin“ Ischtar, Aschera bzw. Artemis in die Verehrung der Maria, der „Mutter Gottes“, überging, was da 431 n. Chr. ganz offiziell im namentlichen „Konzil zu Ephesus“ Geschichte machen sollte. – 


Die Schriftstellerin Jenny-Kappers, ihrerseits selbst Marienverehrerin, beschreibt, wenn auch mit resignierter Stimme, die Situation folgendermaßen: „Mancherorts sind im Christentum Maria-Kapellen gebaut worden, wo in alter Zeit ein Heiligtum der Göttin war. ... Die Konturen der beiden Gestalten flossen unmerklich ineinander, manchmal veränderte sich nur der Name. Auch heute flehen an allen diesen Orten Menschen um Hilfe und Beistand in den gleichen Anliegen wie eh und je, seitdem es Menschen gibt - und wissen nicht, dass sie damit auch die Große Göttin noch einmal anrufen.“


„Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich zu sprechen. Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er streckte seine Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, meine Mutter und meine Brüder! Denn wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.“ (Jesu Worte aus Matthäus 12,48-50)


Jesus Christus im Kreuzfeuer der Gelehrten 


Es geht dabei um die Frage, wer Jesus Christus ist. Ist er nun der Sohn Gottes, der neben Gott steht, oder ist er Gott höchstpersönlich, der in einer Art geheimnisumwobenen Sohn-Vater-Verkörperung auf Erden kam, um sich selbst für die Sünden der Menschen dahinzugeben?

Bis ins dritte Jahrhundert nach Christus herrschte hierüber noch Einigkeit, insofern die Christen in der Tat andere Probleme hatten, weil man sie wegen ihres Glaubens an den Sohn Gottes verfolgte, unterdrückte und auch zuhauf ermordete.

Dann wurde es unter Konstantin dem Großen (313 n. Chr.) etwas ruhiger, da selbiger für die Christenheit sympathisierte. Zu diesen Tagen erklomm denn auch das Papsttum seinen ehrwürdigen Platz im Kreise der kaiserlichen Gesellschaft, wobei die Streitigkeiten bereits ihren Lauf genommen hatten: Da waren auf der einen Seite die Anhänger der Lehre des Arius, der, im Hinblick auf die christlichen Glaubensschriften der Apostel des Herrn, davon überzeugt war, dass Christus, als Gottes Sohn „gottähnlich“ sei, jedoch nicht mehr. Und auf der anderen Seite standen die Anhänger des Athanasius, welcher im Data Becker Lexikon 2000 als „Prototyp des intoleranten und machthungrigen Hierarchen“ bezeichnet wird, „dessen Theorien über die Dreifaltigkeit den maßgeblichsten Einfluss auf das Dogma“ gewonnen hätten. – Ihm sei es jedoch „bei seinem Kampf weniger um das Dogma (der Dreifaltigkeit)“ gegangen, heißt es da im Lexikon weiter, sondern „um die Erringung der Alleinherrschaft über die ägyptische Kirchenprovinz, was man um so eher versteht, wenn man sich die Macht vergegenwärtigt, die [er] damals ... besaß. Etwa einhundert Bistümer in Ägypten und Libyen unterstanden ihm. Er war der einflussreichste Bischof im ganzen Orient.“ 

Nun - zur Klärung der Streitigkeiten wurden alsbald vom Kaiser Konstantin „bischöfliche“ Konzilien einberufen, die allerdings keine faire Auseinandersetzung beinhalteten, wie es die Geschichtsaufzeichnungen zu konstruieren wissen: „Konstantin eröffnete das Konzil, und wenn er ihm auch nicht vorstand ... so hat er doch zweifelsohne den Vorsitzenden einfach berufen, griff in die Debatte ein und bestimmte. ... Als die Arianer ihr Glaubensbekenntnis verlasen (dass Jesus Christus nicht Gott sei!), entriss man dem Vortragenden, noch ehe er zu Ende war, das Blatt und zeriss es ... wobei es dem Kaiser lediglich um Wiederherstellung der kirchlichen Eintracht ging, eine gespaltene Kirche konnte er nicht gebrauchen. Die Frage der Wahrheit war für ihn so belanglos wie für alle Politiker“.

Um 391 nach Christus wurde dann „zum ersten Male das Dogma von der Dreifaltigkeit aufgestellt, die der Urkirche völlig unbekannt war“, was man fortan zum Staatsgesetz erhoben hatte.

Und eben hieraus leitete man – zur Freude der zuvor unter Zwang „christianisierten“ Heiden - die Lehre von der „Mutter Gottes“ ab – war nämlich Jesus Christus Gott, dann musste ja die „Jungfrau Maria“, wohl oder übel, auch die „Mutter Gottes“ sein.


Dieses ganze
Dilemma, das man da im Namen Christi vollführte, geschah nun wiederum nicht ohne Blutvergießen. Jene „Urchristen“, die sich weigerten, die Lehre des Athanasius anzunehmen, wurden von demselben bzw. dessen Handlangern in geradezu „skandalösen Szenen“, wie es das Data Becker Lexikon 2000 umschreibt, „misshandelt“, verfolgt und unter Befehl des Kaisers verdammt und geächtet.


Vom päpstlich-kirchlichen Mächtekartell angefangen, bis hin zu neumodernen, völlig widerchristlichen Glaubensbekenntnissen, bildeten sich also im Laufe der Zeit vom Urchristentum verschiedenartige, „christliche“ Parteiungen heraus, welche meistenteils lediglich vereinzelte Abschnitte der Frohen Botschaft, wie sie Christus lehrte, zum Gegenstand ihres (Glaubens-)Bekenntnisses machten. – 


„Die katholische Kirche (ge)braucht die
Fiktion (einer angeblichen) apostolischen Tradition ..., um die imperialistische Politik der Päpste legitimieren zu können, wobei man freilich ignoriert, dass Jesu Devise nicht Herrschen, sondern Dienen war. Dieser Gedanke prägte seine ganze Predigt, die auch sonst allem, was das Papsttum praktiziert, strikt widerspricht. Die Päpste haben aber nicht nur mit (so manch) unechten Spruch ... ihre Ansprüche auf das Primat gerechtfertigt, sondern auch mit einer Reihe von gefälschten Urkunden, ... mit über 100 gefälschten Papstbriefen und Konzilsbeschlüssen ... Dabei gehört es zu den dunkelsten Seiten der katholischen Kirche, dass die Päpste ihren Machtzuwachs auch dann nicht rückgängig machten, als aller Welt, einschließlich der katholischen, bekannt geworden war, dass sie ihn nicht zuletzt diesen Fälschungen verdankten.“ (CN; Die Geschichte des Papsttums; Data Becker Lexikon)


Gehet aus ihr hinaus, mein Volk ...


... damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet, lautet ein Teil des Verses aus Offenbarung 18,4. Zuvor sieht da der Apostel Johannes in einer Vision eine Frau auf dem Rücken eines scheußlich anzusehenden Tieres sitzend. Der Engel des Herrn erklärt dem Apostel Christi, dass diese Frau „die große Hure Babylon“ sei, welche wortwörtlich „an vielen Wassern“ sitze und „mit den Königreichen der Erde Hurerei getrieben“ hätte. - „Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelgestein und Perlen, und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voller Gräuel und Unreinheit ihrer Hurerei.“ (Offenbarung 17,4)


Es ist gar nicht so abwegig, hierbei nun sein Augenmerk auf die in Scharlach, Purpur und Gold geschmückten und
prozessierenden Würdenträger der Kirche zu richten, da ja eben sie, die Kirche, seit eh und je Gespielin und Verbündete großer Herrscher war und auch gegenwärtig ist. Und zwar war sie Verbündete solcher Herrscher, die ihrerseits kaum Wert auf Frieden, Nächstenliebe und Bruderschaft gelegt hatten, wie sie Christus, der Sohn Gottes, lehrte und auch vorlebte. So waren Blut, Zerstörung, Verwüstung, Unterdrückung, Schandtaten und Verbrechen der Kirche’ ständigen Weggefährten. Sie kam zu Macht, Reichtum, Ruhm und Ehre, deren Resultate sich bis heute in zigtausenden goldgetäfelten Kathedralen widerspiegeln, die man - entgegen der Lehre des Christus (siehe Matthäus 6,5-6)! - zu Gotteshäusern erhoben hat. 

Ihre Großen gelten seit jeher als Sprachrohr Gottes, dennoch verschließen sie nur allzu oft ihre Augen gegenüber mancherlei, zum Himmel schreiender Verschuldung der Mächtigen auf Erden. Sie fügen sich der menschlichen Natur, akzeptieren den brutalen Lauf der Dinge, der immer exzessiver ausschreitet, reichen aber der großen Wissenschaft die Hand, welche geradezu provozierend schreit: „Gott ist tot!“ Ja, diejenigen, welche die geistigen Lehrer sein wollen, verbrüdern sich sogar mit jener (immer noch heftig umstrittenen!) „Theorie“ der Evolution des Menschen – eine Theorie und ein Glauben, welcher „das Recht des Stärkeren“ zum Prinzip des eigenen Vorankommens in die Welt getragen hat!


Die Zeit wird’s zeigen!


1,8 Milliarden Christen, von denen mehr als die Hälfte, so die Statistik, am Fundament einer ganz offensichtlich „widerchristlichen“ und von Blut triefenden Kirche festhalten. – 

Es stellt sich die Frage - welcher Mariagläubige denn - trotz solcher Erkenntnis’ - von seiner ehrwürdigen „Himmelskönigin“ abzulassen bereit wäre, um deren von Menschenhand gefertigten Götzenbildnissen (Jesaja 44,9-20), „die weder sehen noch hören noch verstehen“ (Daniel 5,23), fortan keine Dankopfer mehr, Gebete und Gelübde darzureichen?

Und welcher eingeschworene Kirchensohn würde zuletzt dem Christus mehr glauben wollen, als jenem erwiesenermaßen herrschsüchtigem und intriganten Kirchenvater „Bischof Athanasius von Alexandrien“, wobei eben dieser es doch war, der – ohne jeden biblischen Bezug! – die Dreifaltigkeit Gottes als Glaubens-Dogma einführte?

Die Bibel weiß nichts von einer „Trinität“, „Dreifaltigkeit“ oder „Dreieinigkeit Gottes“ zu berichten, dagegen war es beispielsweise ägyptische oder indische Sitte „Triaden-Gottheiten“ zu verehren, wie man das in jedem Geschichtswerk nachschlagen kann. 


Jesus Christus bezeichnete sich selbst immer nur als der „Sohn Gottes“ (Luk. 22,70; Joh. 3,35-36; Joh. 5,25; Joh. 10,36; Offb. 2,18; usw.). Er sprach von Gott als seinem Vater (Mt. 16,17; Mt. 26,39; Luk. 22,29; Joh. 5,17-24; Joh. 8,54; usw.) und ehrte Gott schließlich auch als seinen Gott (Mt. 27,46; Mk. 15,34; Joh. 20,17; Offb. 3,2; Offb. 3,12;) - und das wortwörtlich nicht nur einmal.

Im Alten Testament verkündigt der Allmächtige, dass er „seinen Knecht“ (Jesaja 42,1; Micha 5,3) auf Erden senden wolle und auch Jesus selbst bekannte immer wieder, nicht seinen eigenen Willen zu tun, sondern dessen Willen, der ihn gesandt hat (Joh. 4,34; Joh. 5,30; Joh. 6,38; usw.).


Was ist nun also richtig? Ist Jesus Christus Gott oder nicht? Welches Lager, welche Partei hat Recht? Was lehrt die Bibel? Im Alten Testament, in Jesaja 9,6 heißt es: "Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Berater, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Friedefürst." - Hier wird dem Herrn Jesus der Titel "starker Gott" gegeben. Auch Thomas spricht im Neuen Testament von dem Christus als "Gott" (Johannes 20,28) - und was sagte nun Jesus? - Er spricht zum Beispiel: "Der Vater ist größer als ich." (Johannes 14,28) oder, als er vom Ende der Weltenzeit spricht: "Von jenem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel im Himmel, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater." (Markus 13,32) Und anderswo betitelt er Gott, den Höchsten, auch als "seinen Gott": "Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott." (Johannes 20,17) oder: "Wer überwindet, den will ich zu einem Pfeiler im Tempel meines Gottes machen, und er wird nicht mehr hinausgehen; und ich will auf ihn den Namen meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, welches aus dem Himmel von meinem Gott herabkommt, und meinen Namen, den neuen." (Offenbarung 3,12) Und schlussendlich heißt es auch über den Herrn Jesus Christus, dass er sich seinem Gott unterwerfen wird: "Denn Ā«alles hat er unter seine Füße getanĀ». Wenn er aber sagt, dass ihm alles unterworfen sei, so ist offenbar, dass der ausgenommen ist, welcher ihm alles unterworfen hat. Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, auf dass Gott sei alles in allen." (1.Korinther 15,27-28) - So erkennen wir, dass sowohl die Aussage, Jesus Christus sei ein Gott, richtig ist als auch jene Aussage, dass Jesus nicht Gott sei. Denn Jesus ist der Sohn Gottes, und der Vater ist größer als er, auch wenn er den Titel, wie kein anderer sonst, "starker Gott" empfängt. -

 

Als Christen sind wir Brüder, keine Feinde. Wir streben alle einem Ziel entgegen, nicht der hat Recht, der stärker in Worten zu argumentieren pflegt - unsere Berufung findet sich im Geiste der Nächstenliebe wieder. Wir haben ein Wort, die Bibel, einen Glauben, das Wort der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus, der aufgefahren ist zu "seinem Gott", dem er auch untersteht. Das sind die Worte der Bibel - doch Hauptaugenmerk sollte das Wort selbst sein, nicht Spaltungen, die "christliche" Kirchenlehrer anberaumt haben. Das ist das Ziel und der Wille des Herrn, dass wir "eins" blieben, "eins" untereinander und füreinander im Gebet wachen, dass der eine den anderen nicht überrenne, sondern dass der eine dem anderen aufhelfe, dass sie alle den Weg des Heils erklimmen könnten. Amen.



S. Walther



Aktuelle Zeitanalysen & Gesellschaftsporträts

HomeNachrichten & BrisantesAudiobotschaft WeltgeschehenÜber unsKontaktImpressum

Die Vervielfältigung und Weitergabe der Inhalte ist ausdrücklich erwünscht.