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Aktuelle Zeitanalysen & Gesellschaftsporträts
Die Welt - im Lichte biblischer Wahrheit!



Worte an die Welt


Die Horrorfilme - das blanke Gruselkabinett für Menschenseelen!

 


Die Evolutionstheorie ist der Tod für die Schöpfung Gottes!

 


Das Liebesspiel, das Gott uns gegeben hat!

 


Die Liebe Gottes zu uns Menschen ...

 


Die Angst sitzt uns tief im Nacken!

 


Gott wird diese Welt richten!

 


Die Sorgen ersticken die Liebe!

 


Nichts für Neugierige!

 


Die Vergewaltigung der Kinder dieser Welt!

 


Die Schulen - ein Tummelplatz der Zuchtlosigkeit!

 


Oh, ihr Menschensöhne - wie sehr ihr doch alle geliebt werdet!

 


Über Sadisten und Satanisten ...

 


Der Gräuel der Vernichtung steht bereitet an Heiliger Stätte!

 


Nichts für Wissensdurstige ...

 


Die Perversion dieser Welt richtet uns zugrunde!

 


Der Tod ist mitten unter uns!

 


Ihr reichen Industrienationen - ihr seid der Untergang der Dritten Welt!

 


Der Sittenverfall ist die Krankheit dieser Welt!

 


Die Armenländer - der Prüfstein für die ganze Welt!

 


Die Intellektuellen und ihre Tyrannei fördert den Weltuntergang!

 


Ist Gott etwa ungerecht?

 


Ist die Demokratie nicht nur Lug und Trug?

 


Ihr Nationen - hört das Wort Gottes!

 


Eine Gesellschaft voller Mörder!

 


Ist die Große Kirche wirklich "Stellvertreterin Gottes" auf Erden?

 


Kehrt um solange es noch "Heute" heißt!

 


Jesus Christus - Mensch, Gott - oder was hat es mit seiner Person auf sich?

 


Evolution - mein Gott, sind wir denn alle blind?

 


Der Nährboden aller Intoleranz!

 


Millionäre - eure Zinsen retten die Dritte Welt!

 




Ein Lügenkomplott


Der Mythos Wissenschaft - wenn der Vorhang fällt!

Vorwort

Kapitel I

Kapitel II

Kapitel III




Aufklärung


Renommierte Wissenschaftler fechten die Evolutionsreligion an!

 


Wissenschaftler bezeugen die Unmöglichkeit der Evolution!


 

 

Eine Bekanntmachung göttlicher Motive und deren allgegenwärtiger Anspruch auf Glaubwürdigkeit

Ist Gott etwa ungerecht?

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Turbulente Zeiten spielen sich ab auf der Welt. Von Gott ist wieder die Rede. Nachrichten, Presse, Medien fassen an das heiße Eisen. Hatte zuvor der totalitäre Atheismus die Macht, so zerbröckelt langsam aber mäßig das gottlose Unterfangen der Gegenwart.


Hat vielleicht doch alles einen Sinn? Ist da vielleicht doch jemand, der schützend seine Hand über uns hält? Und sind wir womöglich gar nicht das Produkt einer unendlich langen Verkettung fantastischer Zufallsbegebenheiten – ja, sind wir geplant, gewollt, geliebt? Und sind wir verantwortlich für unser Handeln – werden wir dereinst Rechenschaft geben müssen? – Ja, die Meldungen überschlagen sich dieser Tage. Gott ist „salonfähig“ – das soll heißen, dass man ohne Angst und Zittern in der Stimme, in der Öffentlichkeit das Ansinnen und Bekenntnis zu Gott hin erheben darf.


Eine Wirklichkeit, die man nicht sieht ...


„Keine Kreatur ist vor ihm verborgen, alles ist aber bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zutun haben.“ – so steht es im Neuen Testament (Hebräer 4,13).

Überkommt uns da nicht unwillkürlich ein Schaudern, ein flüchtiger Moment eines Schreckens. Und dann – im Bruchteil einer Sekunde – stehen wir schon vor der Entscheidung, ob wir Gott Glauben schenken wollen oder nicht. Das Gefühl selbst – die Intuition – scheint unentschlossen. Verstandesbefähigt blicken wir also in die Welt: Was wissen wir über Gott? Die Wissenschaft behauptet felsenfest, es gibt keinen Gott – das sei bewiesen. Und schon bald kommen uns Paradebeispiele und -religionen in den Sinn – das Christentum, der Islam, die Juden usw., usf.

Das Angebot ist breit und die Palette groß. Wer ohnehin „unentschlossen“ war – ob er sich zu Gott hin bekehren möchte – den ergreift schließlich ein beklemmendes Gefühl des Unwohlseins. 

Und mehr unbewusst als offenkundig stellt sich dem Menschen die Frage – wenn es Gott doch gibt, würde er dann nicht ausnahmslos hinter allen Religionen dieser Welt stehen? – Oder hat er tatsächlich nur eine „Religion“ auserwählt? – Ist es ein Spiel und amüsiert sich da gerade jemand über uns, wie wir uns den Ameisen gleich geschäftig und ganz rastlos mal hierhin, mal dorthin wenden?


Ein aussichtsloses Gefecht!


Stimmen werden überall laut, die stampfen alles, was Gott, Gerechtigkeit und Liebe heißt, in den Boden. Redakteure, Zeitungen und Einzelpersonen – sie haben ihren glühenden Kampf aufgenommen, um den heute scheinbar aufkeimenden Gottesglauben ganz schnell ins Feld zu pflügen, zu zertreten. 

Unbefestigte Seelen nun – sie werden dorthin laufen, wo sie der stärkste Wind hintreiben wird. – Soll also wiederum die „Gottlosigkeit“ siegen – da ja sie, die Gottlosigkeit, als wahre Weltanschauung gepredigt wird? Oder wird Gott für das Seine sorgen und Menschen seines Wohlgefallens zu sich ziehen?

Über Jesus Christus heißt es: „Den Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden. Von Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserlesen und kostbar. Jeder, der auf jenen Stein fällt, wird zerschmettert werden; auf wen er aber fallen wird, den wird er zermalmen.“ (Lukas 20,17-18 u. 1.Petrus 2,4)

Was soll das jetzt bedeuten? – Wer gegen Jesus Christus, den Sohn Gottes, den Kampf aufnimmt, der wird verlieren. Aber was sollen wir hiervon halten? – Gibt es Beispiele – gibt es totalitäre „Gottesleugner“, „Gotteshasser“, die sich zeit ihres Lebens Christus zum Feind gemacht haben – und können wir anhand deren „Beispiel“ womöglich eine Bewahrheitung des Bibelwortes erkennen?

Die Liste der wortwörtlichen Gottesverächter ist überaus groß: Charles Darwin, Hitler, Sigmund Freud, Friedrich Nietzsche, beispielsweise – alles prominente „Persönlichkeiten“, denen bis heute eine zahlreiche Anhängerschaft treu ergeben ist. 

An einer anderen Stelle heißt es im Bibelbuch auch: „Und du, Gott, wirst sie hinabstürzen in die Grube des Verderbens; die Männer des Blutes und des Truges werden nicht zur Hälfte bringen ihre Tage. Ich aber werde auf dich vertrauen.“ (König David, Psalm 55,23) – Warum sollte sich auch Gott von irgendeinem seiner Geschöpfe – insofern er doch Gott ist – Vorschriften machen lassen, sich in sein Handeln und Tun dreinreden lassen oder gar seine eigene Existenz, Macht und Herrlichkeit absprechen und verleugnen lassen? – „Wehe denen, die sich in ein tiefes Versteck verkriechen, um ihren Rat vor dem Herrn zu verbergen; die ihre Werke im Finstern vollbringen, die da sprechen: Wer sieht uns, oder wer kennt uns? O über eure Verkehrtheit! Soll denn der Töpfer für Ton geachtet werden oder das Werk von seinem Meister sprechen: ‚Er hat mich nicht gemacht?’ Oder soll das Geschöpf von seinem Schöpfer sagen: ‚Er hat keinen Verstand?’“ (Altes Testament, Jesaja 29,15-16)


Paradebeispiele, die uns das Fürchten lehren!


Im Falle der genannten und bekannten „Gottesverächter“ jedenfalls kann man pauschal feststellen, dass deren Ende keineswegs von Glanz und Ruhm behaftet war: Sigmund Freud, der geschätzte Psychoanalytiker – ließ sich „als seine Mundfäulnis sogar den Chow-Chow in die Flucht schlug … eine Überdosis Morphium spritzen“ (Focus-Online vom 05.05.2006). Friedrich Nietzsche seinerseits, der zum Höhepunkt seiner Karriere die These formulierte: „Gott ist tot!“ und damit zur Symbolfigur der atheistischen Glaubensüberzeugung gelangte, verfiel im Alter von 45 Jahren dem Wahnsinn, erlitt in seinem anhaltenden Siechtum mehrere Schlaganfälle bis er mit 66 Jahren im Wege einer Lungenentzündung aus dem Leben schied. Charles Darwin, der die Evolution erfand, drei seiner Kinder starben; er selbst wurde von schweren Krankheiten geplagt und soll einen schrecklichen Tod durchlitten haben. Hitler wiederum, dessen Absichten es waren, zunächst Juden auszurotten und anschließend die Christen, überfiel neben der Demenz (ein „geistiger Verwirrtheitszustand“) auch die Parkinsonerkrankung („Schüttellähmungen“) – am 30. April 1945 machte er sich schließlich selbst den Garaus durch einen Schuss in die Schläfe. 


Ob man gegenüber diesen „repräsentativen Beispielen“ das Wirken Gottes anerkennen will oder die fatalen Ereignisse dem (geistlosen) Schicksal zurechnen will, das bleibt einem jeden selbst überlassen.


Sodom und Gomorra - wenn uns die Vergangenheit einholt ...


Weiterhin kommen wir jedoch an der Fragestellung nicht vorbei – wenn Gott gerecht ist, wie harmoniert das mit all dem Unrecht auf der Welt? – Spitzfindig, konsequent und trotzig werden da schwere Geschütze aufgefahren. Meinungsbildner, die ihren persönlichen Kleinkrieg gegen Gott auszutragen gedenken, rufen empört aus: „War es nicht Gott, der Frauen, Männer, Kinder und selbst das Vieh hinschlachten ließ?“ – „Aber ja doch!“, lautet die vermeintliche Antwort eines bibeltreuen Christen, der dann gleichermaßen unbehelligt weiterfragt: „Doch in welchem Widerspruch steht das nun zur Gerechtigkeit Gottes? Hat nicht auch Gott zuvor Sodom und Gomorra zur ewigen Wüstenei gemacht?“ – Ja, das Bibelwort selbst macht keinen Hehl daraus, wie geschrieben steht: „Es entgeht absichtlich ihrer Erkenntnis, dass auch vormals ein Himmel war, dazu die Erde, die sich aus dem Wasser erhob und von Wasser umgeben bestand, durch Gottes Wort. Durch dasselbe Wort ging die damalige Welt infolge einer Wasserflut zugrunde. Der jetzige Himmel aber und die jetzige Erde sind für das Feuer aufbehalten und für den Tag des Gerichts, der Verdammnis der gottlosen Menschen.“ (2. Petrus 3,5-7)

So erhebt sich einmal mehr die Frage: Kann das gerecht sein? – Und damit hatte auch Abraham zu schaffen gehabt, der davon Kenntnis empfing, dass Sodom und Gomorra dem Strafgericht Gottes verfallen wären. Und er fragte seinen Gott, 1.Mose 18,23-33: „Willst du denn den Gerechten mit dem Gesetzlosen wegraffen? Vielleicht sind fünfzig Gerechte innerhalb der Stadt; willst du sie denn wegraffen und dem Orte nicht vergeben um der fünfzig Gerechten willen, die darin sind? Fern sei es von dir, so etwas zu tun, den Gerechten mit dem Gesetzlosen zu töten, so dass der Gerechte sei wie der Gesetzlose; fern sei es von dir! Sollte der Richter der ganzen Erde nicht Recht üben? Der Herr sprach: Finde ich fünfzig Gerechte zu Sodom in der Stadt, so will ich um ihretwillen den ganzen Ort verschonen!“ – Und Abraham ergriff aufs Neue das Wort: „Ach siehe, ich habe mich unterwunden, mit meinem Herrn zu reden, obwohl ich nur Staub und Asche bin! Vielleicht mögen an den fünfzig Gerechten fünf fehlen, willst du denn die ganze Stadt verderben um der fünfe willen? Er sprach: Finde ich fünfundvierzig darinnen, so will ich sie nicht verderben!“ – 45 Menschen, das wären immerhin noch sehr viele, also hakte Abraham abermals nach: „Vielleicht mögen vierzig daselbst gefunden werden. Und Gott sprach: Ich will ihnen nichts tun um der vierzig willen.“ Doch der loyal gesinnte Abraham konnte sich auch hiermit nicht zufrieden geben, so stellte er aufs wiederholte Mal die Geduld Gottes auf die Probe. Schlussendlich setzte Gott den Punkt, indem er Abraham bekannte, dass er die Stadt nicht „schlagen“ wolle, wenn auch nur zehn Gerechte darin wären. – Hierauf berichtet das Bibelwort nun lediglich von Lot, seiner Frau und den beiden Töchtern. – Über Lot heißt es: „Er quälte Tag für Tag durch das, was er sah und hörte, seine gerechte Seele wegen all ihrer gesetzlosen Handlungen.“ (2.Petrus 2,8) Also entsandte Gott zwei Engel, dass sie Lot und seinem Hause kundtäten, die Stadt vor dem Morgengrauen zu verlassen: „Ehe sie sich schlafen legten, umringten aber die Leute aus der Stadt, die Leute von Sodom das Haus, jung und alt, das ganze Volk aus allen Enden, und riefen nach Lot und sprachen: Wo sind die Männer, die diese Nacht zu dir gekommen sind? Schaffe sie zu uns heraus, damit wir sie erkennen!“ – Sie wollten demnach die Engel Gottes vergewaltigen – und so offenbarte sich beileibe der Schmutz, die Verdorbenheit und abgrundtiefe Perversion der Gegenden Sodom und Gomorras. – Und die Engel wandten sich an Lot: „Hast du noch jemanden hier, einen Schwiegersohn oder Söhne oder Töchter? Alles was du in dieser Stadt hast, das führe hinaus von diesem Ort. Denn wir werden diese Stätte verderben, weil das Geschrei über sie groß ist vor dem HERRN. ... Da ging Lot hin und redete mit seinen Schwiegersöhnen, die seine Töchter nehmen sollten, und sprach: Macht euch auf, zieht aus von diesem Ort; denn der HERR wird diese Stadt verderben! Sie hielten es aber für lächerlich.“ (1.Mose 19,12-14) Während der Flucht erging dann folgendes Geheiß an Lot und die Seinen: „Rette dich und dein Leben, blicke nicht zurück; bleib nicht stehen in dieser ganzen Ebene; flieh auf das Gebirge, dass du nicht umkommst!“ (1.Mose 19,17) Lots Frau hielt sich nicht an die Weisung, sie wandte sich um, weil ihr Herz zu sehr an den Gefilden Sodom und Gomorras hangte, und sie erstarrte zur Salzsäule. 

Im Neuen Testament berichtet Jesus vom Aufstehen bzw. vom Kommen einer ähnlich „ungesitteten“, schlechten Gesellschaft, deren Deutung er allerdings auf die gesamte Welt bezieht; und er sagt: „Alsdann, wenn ihr Jerusalem von Heeresscharen umzingelt seht, so erkennt, dass ihre Verwüstung nahe ist. Wer in Judäa ist, fliehe auf die Berge […] Wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, um von seinem Hausrat zu holen; wer auf dem Felde ist, der wende sich nicht um nach dem, was hinter ihm ist. Gedenkt an Lots Frau!“ (Lukas 17,31-32; 21,20-21)

Die Berge sind in der Bibel oft auch ein Sinnbild für das Hohe, das Höhere (s. Psalm 76,4; 78,68; 121,1; Jesaja 2,2 usw.). Anderswo verlautet die Heilige Schrift gleicherweise, dass am Ende der Menschenherrschaft „ein Stein ins Rollen“ kommen wird, der alle Herrschaften dieser Erde zermalmen und zu einem Berg werden wird – den Berge Gottes (Daniel 2,37-45). 


Allmacht kennt keine Grenzen!


Wenn Gott wirklich Gott ist, dann dürfen wir zu Recht annehmen, dass er, dem Wortlaut der Bibel entsprechend, allmächtig ist: „Siehe, ich, der HERR, bin ein Gott allen Fleisches; sollte mir etwas zu wunderbar sein?“ (Jeremia 32,27; vgl. Lukas 1,37) – „Ehe ich dich im Mutterleibe bildete, habe ich dich gekannt.“ (Jeremia 1,5) „Rufe zu mir, und ich will dir antworten und will dir große und unerreichbare Dinge kundtun, die du nicht weißt.“ (Jeremia 33,3)


Hier nun steht der Mensch wieder mit der Entscheidung konfrontiert, ob er dem Wort Gottes als solches glauben will oder nicht. 

Wer glaubt, für den ist es ganz selbstverständlich und wahr, dass Gott, der sein Strafgericht über Menschen bringt – seien sie jung oder alt, Mann oder Frau – sie alle im Voraus erkannt hat als böse, schlecht, unbelehrbar, unbekehrbar, gesetzlos, lieblos, unbewährt und unbeständig.

Demnach handelt es sich hierbei um ein tiefes Glaubensbekenntnis eines Menschen, der Gott vertraut. – Was veranlasst aber jetzt irgendeinen Redakteur, Journalisten oder wen auch immer sonst „nur die halbe Wahrheit“ für sich persönlich herauszupicken, um sie dann als „ganze Wahrheit“ unters Volk zu bringen?



"Wir sind den einen ein Geruch vom Tod zum Tode, den anderen aber ein Geruch vom Leben zum Leben." (2.Korinther 2,16) 


Vor Gott sind alle Menschen gleich. Er verheißt: „Ich werde euch zum Vater sein, und ihr werdet mir zu Söhnen und Töchtern sein, spricht der Herr, der Allmächtige.“ (2.Korinther 6,18)

Nun gibt es Kinder, die gehorchen ihren Eltern – und es gibt Kinder, die setzen ihren eigenen Kopf durch, weil sie ihre Gerechtigkeit über die Gerechtigkeit und Urteilsbefähigung ihrer Eltern stellen. – Wäre es für einen Menschen nicht besser, wenn er schon glaubt und meint, er braucht seinen Vater nicht, dass er für sich alleine diese Entscheidung fällt? Warum will er denn andere Menschen auf den gleichen Weg ziehen, den er geht? – Weil er seinen Vater hasst? Oder weil er sich von seinem Vater bevormundet fühlt? – Ja, sein Vater sagt ihm: „Ich weiß von einer Sünde …“ – Doch der Mensch antwortet: Davon will ich nichts hören! Was du „Sünde“ nennst, ist mein Leben! Das gefällt mir, das macht mir Spaß. Ich will alles darüber lernen, was du „Sünde“ nennst. Und ich hab’ sogar meine Freude daran, andere Menschen einzuführen, in all die Dinge, die lustbar und befriedigend in meinen Augen sind! – Das ist die eine Seite. Demgegenüber gibt es dann noch eine andere „Sorte“ von Mensch; nämlich solche, die sich (immer) noch oder wieder als „Kinder“ verstehen – und sie wissen, dass sie eines Besseren belehrt worden sind. Denn sie begreifen sich als „missbrauchte Kinder“, missbraucht von der Sünde. Sie wurden von jemandem, der listiger, durchtriebener war als sie es selbst je waren, verlockt – und sie lernten zu tun, wofür sie sich heute schämen. Wie oft hört man von „geschändeten Kindern“, die während sie ihrem Peiniger – der sie zuvor nach allen Regeln der Kunst zu sich gelockt hat – „ergeben“ waren, das eine oder andere, das man mit ihnen angestellt hatte, sogar als „angenehm“ empfanden! Und darüber war ihre Scham nachher umso größer, da sie sich nicht erklären konnten, warum sie in solcher Weise überhaupt „reagieren“ konnten. –

Irgendwann fliegt es auf, dass da etwas passiert ist, was nicht recht war – und in der Bibel steht über die Sünde Folgendes geschrieben: „Die Sünde hat mich überlistet. … Denn das Gute, das ich will, tue ich nicht, sondern das Böse, was ich nicht will, vollbringe ich. Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, dann bin nicht mehr ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.“ (Römer 7, 11;20-21) – Die Sünde ist auf den ersten Blick verführerisch, erweist sich mir aber auf den zweiten Blick wie Galle, weil ich weiß, dass nicht recht ist, was geschehen ist. Ich bin überlistet worden, ich bin getäuscht und betrogen worden – ich habe getan, was ich gar nicht wollte. Ich bin Opfer der Sünde geworden, verstrickt und „missbraucht“ … 

Irgendwann stellt mich nun also mein Vater zur Rede, weil er längst weiß, dass etwas nicht stimmt – aber er gibt mir keine Schuld. Er sagt mir, es ist die Sünde, die immer noch frei herumläuft, aber sie wird nicht mehr lange ihr Unwesen treiben. Schon viele Menschen sind ihre Opfer geworden – viele Kinder Gottes, ja, viele Brüder …



"... er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet." (Matthäus 25,32)


Und tatsächlich – da sehe ich schon bald von Ferne einen Bruder einherschreiten, der ist auch aufs Glatteis geführt worden. Und Gott, der Vater, sagt einfühlsam zu ihm: „Ich weiß, dir ist das auch mit der Sünde passiert.“ – Doch der, der doch eigentlich mein Bruder ist, er sagt zu Gott: „Ich weiß nichts von einer Sünde.“ – Und daraufhin stellt die Bibel fest: „Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir Gott zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.“ (1.Johannes 1,10) – Der Wortwechsel ist aber noch nicht ausgetragen, denn der Vater möchte es nicht dabei belassen und sucht in aller Güte nach dem „verlorenen Sohn“, indem er ihm versichert: „Du brauchst dich nicht zu fürchten, wenn du mir alles erzählst. Es wird dir nichts passieren, weil ich weiß, dass du keine Schuld hast. Du hast es nicht gewusst, die Sünde hat auch dich wie viele andere schon hinters Licht geführt.“

Der Sohn jedoch schert sich einen Teufel darum und will nichts davon wissen, und er wird rebellisch gegen seinen eigenen Vater. Die Sünde ist sein Freund geworden, sein Lehrmeister – er will genauso werden wie die Sünde. Und er hat bereits angefangen, andere seiner Brüder zur Sünde zu verleiten. Er ist vom Opfer zum Täter geworden: „Erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Niederträchtigkeit, voll von Neid, Mordlust, Streit, Trug und Tücke – Ohrenbläser, Verleumder, Gotteshasser, Gewalttäter, Hochmütige, Prahler, Erfinder von Schlechtigkeiten, trotzig gegen die Eltern, gewissenlos, treulos, lieblos, unversöhnlich und unbarmherzig – die, obwohl sie Gottes gerechtes Urteil erkennen, dass wer solches tut, des Todes würdig ist, es nicht nur selbst verüben, sondern auch an denen Gefallen haben, die es ihnen gleich tun.“ (Neues Testament, Römer 1,29-32)

Und eben das ist der Grund, weshalb ihnen der Vater geradezu zuwider ist – weil er sie einfach nicht ihr Ding machen lässt und das geht ihnen gehörig auf die Nerven – und sie sagen bei sich: „Dem ‘Ollen werden wir’s zeigen!“
Der Vater ist nun jedoch Gott – die Kinder sind wir Menschen, der Sünde ausgeliefert und unfähig, sie in all ihrer Hinterlist und Täuschungskraft zu durchschauen. 

Sie, die Sünde, hinterlässt reihenweise Opfer – manche Menschen wurden von ihr so derb misshandelt, dass von ihnen zuletzt nur noch ein Häufchen Elend bleibt. Und mit letzter Kraft schleppen sie sich zurück „nach Hause“. Denn sie haben gehört, dass Gott, ihr Vater, ihnen vergibt und sie nicht verstoßen wird: „Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat: wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?“ (Paulus: Römer 8,32) „Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht.“ (2.Korinther 5,21) – „Dieser hat unsere Sünden selbst hinaufgetragen an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der Sünde gestorben, der Gerechtigkeit leben möchten; «durch seine Wunden seid ihr heil geworden.» Denn ihr wart «wie irrende Schafe», nun aber seid ihr bekehrt zu dem Hirten und Hüter eurer Seelen.“ (1.Petrus 2,24-25)



"Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zum dem werde ich hineingehen ..." (Offenbarung 3,20)


Als Jesus Christus, der den Juden bereits im Alten Testament als Messias verheißen war, dem Urteil der Kreuzigung verfiel, schrie das Volk aus vollem Halse: „Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!“ (Matthäus 25,27) – Sowohl das Alte als auch das Neue Testament prophezeien das (erneute) Kommen des Messias: „Und sie werden auf mich blicken, den sie durchstochen haben! Und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und sie werden bitterlich über ihn weinen, wie man bitterlich weint über einen Erstgeborenen.“ (AT: Hesekiel 12,10; NT: Offenbarung 1,7) –


Ehe jedoch der Christus, der langersehnte Messias kommt – und „er wird allen Augen offenbar werden“ (Offb. 1,7; Markus 13,26) – wird sich, den Prophezeiungen der Bibel nach, „Nation wider Nation erheben und Königreich wider Königreich, und es werden Hungersnöte und Seuchen sein und Erdbeben an verschiedenen Orten. … Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe der meisten erkalten.“ (Matthäus 24,7;12) „Und alle Nationen der Erde werden sich wider Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,3) – Weiß Gott, es sind genügend Krisenherde auf der Welt – dennoch verabschiedet die UN (die „Vereinten Nationen“ also) mehr als die Hälfte ihrer Resolutionen und Beschlüsse im Hinblick auf Israel – und das mit insgesamt „negativen Tendenzen“. – Und gerade das entspricht der Vorsehung Gottes: „Mein Ratschluss ist es, Nationen zu versammeln, Königreiche zusammenzubringen.“ (Zephanja 3,8) – Ja, es steht geschrieben: „Noch einmal werde ich nicht nur die Erde erschüttern, sondern auch den Himmel.“ (Hebräer 12,26) – Das soll der Tag Gottes sein, von dem es weiter heißt: „Ich will sie Wunder sehen lassen wie zu der Zeit, als du aus Ägypten zogst! Die Heiden werden es sehen und zuschanden werden trotz all ihrer Macht; sie werden ihre Hand auf den Mund legen, und ihre Ohren werden taub sein. Sie werden Staub lecken wie die Schlangen, wie Erdenwürmer zitternd aus ihren Löchern hervor kriechen; angstvoll werden sie zu dem HERRN, unserm Gott, nahen und sich fürchten vor dir.“ (Micha 7,15-17) – „Denn von Zion wird die Lehre ausgehen und des Herrn Wort von Jerusalem. Und er wird Schiedsrichter sein zwischen den Nationen und zurechtweisen große Völker, so dass sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Rebmessern schmieden werden; kein Volk wird wider das andere das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr erlernen.“ (Jesaja 2,3-4) – 

Zuvor allerdings, so sagt es die Bibel voraus, wird „Jerusalem zertreten werden von den Nationen“ (Offenbarung 11,2; Lukas 21,24) – wie es aktuell auch der Fall ist. „Und dann“, lässt Christus, der Sohn Gottes, vernehmen, „wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden alle Geschlechter der Erde sich an die Brust schlagen und werden des Menschen Sohn kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.“ (Matthäus 24,30; Lukas 21,27)


„Er wird den Tod auf ewig verschlingen. Gott der HERR wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und die Schmach seines Volkes von der ganzen Erde hinwegnehmen! Ja, der HERR hat es verheißen. […] Wolf und Lamm werden beisammen weiden; und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind; und die Schlange wird sich mit Staub begnügen. Sie werden nicht Schaden anrichten noch verderben auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht Jahwe.“ (Jesaja 25,8; 65,25)


"Selig die Trauernden, denn sie sollen getröstet werden ..." (Jesus Christus n. Matthäus 5,5) 


Wir alle sind Menschen. Wir sind frei, zu tun und zu lassen, was immer wir wollen: „Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von nichts beherrschen lassen. […] Alles ist erlaubt, aber nicht alles erbaut.“ (1.Korinther 6,12; 10,23) 

Wir sind Menschen und wir sind auch der Zeit unterworfen. Unser Glaube hofft auf die Ewigkeit, doch haben wir „das Endziel unseres Glaubens“ (1.Petrus 1,9) nicht erreicht: „Weil eine Hoffnung, die man sieht, keine Hoffnung ist; denn was einer sieht, das hofft er doch nicht mehr!“ (Römer 8,24) „Ohne Glauben aber ist es unmöglich“, gibt die Heilige Schrift zu wissen, „Gott wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird. Durch Glauben baute Noah, als er eine göttliche Weisung über das empfangen hatte, was noch nicht zu sehen war, von Furcht bewegt, eine Arche. … Durch Glauben war Abraham, als er gerufen wurde, gehorsam, auszuziehen an den Ort, den er zum Erbteil empfangen sollte; und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er komme. … Durch Glauben weigerte sich Mose, als er groß geworden war, ein Sohn der Tochter Pharaos zu heißen, und zog es vor, zusammen mit dem Volk Gottes geplagt zu werden, als den zeitlichen Genuss der Sünde zu haben. Durch Glauben …“ (Hebräer 11,6-8;24) Fast 40 Begebenheiten, welche die beispielgebende Glaubenskraft verschiedener Personen sehr anschaulich vor Augen führt, werden bezeugt – zwischenzeitlich heißt es: „Diese alle sind im Glauben gestorben und haben die Verheißungen nicht erlangt, sondern sahen sie von fern und begrüßten sie ...“ – Fernerhin stellt Paulus fest, Hebräer 11,35-40: „Frauen erhielten ihre Toten durch Auferstehung wieder; andere aber wurden gefoltert, da sie die Befreiung nicht erwählten, um eine bessere Auferstehung zu erlangen. Andere aber wurden durch Verhöhnung und Geißelung versucht, dazu durch Fesseln und Gefängnis. Sie wurden gesteinigt, zersägt, zerstochen, durchs Schwert getötet, gingen umher in Schafpelzen, in Ziegenfellen, Mangel leidend, bedrängt und geplagt. Sie, deren die Welt nicht wert war … diese alle haben die Verheißung nicht erlangt, da Gott für uns etwas Besseres vorgesehen hat, denn sie sollten nicht ohne uns vollendet werden.“ 


Die Kirche ist alles andere als Garant fürs Paradies!


Wir alle werden alt und älter. Wir können die Zeit nicht aufhalten. Wir wissen nicht, was morgen kommt. Wir wissen nicht, ob die „Echtheit unseres Glaubens“ (1.Petrus 1,6-7) durch mancherlei Prüfungen und Bedrängnisse der Zeiten standhalten muss und geläutert werden soll. Doch eines wissen wir: Unsere Lebensuhr tickt unaufhaltsam fort.

Wir werden dereinst auf unserem Sterbebett oder Krankenbett daniederliegen. Unsere Kraft wird geschwunden sein, unsere Wahrnehmungsfähigkeit womöglich getrübt – und in diesem Moment werden wir Gott näher sein als je zuvor – ja ihm, diesem Gott, der spricht: „Bis in euer Greisenalter bin ich derselbe, und bis zu eurem grauen Haare werde ich euch tragen; ich habe es getan, und ich werde heben, und ich werde tragen und erretten.“ (Jesaja 46,4)

Ob wir wollen oder nicht, wir werden – wenn unsere Seele in ihren letzten Zügen liegt – an diese eine Frage nicht umhin kommen: „Gott, bist du Wirklichkeit?“ Und dieser Frage wird sich die nächste anschließen: „War ich ein guter Mensch?“ – Manch einer wird sich vielleicht damit zufrieden geben: „Ja, ich war regelmäßig in der Kirche …“ – Doch Gott wünscht sich keine Kirchgänger, wie geschrieben steht: „Seht auf das Israel nach dem Fleisch! Sind nicht die, welche die Opfer essen, in Gemeinschaft mit dem Altar? Was soll ich nun sagen? Dass das einem Götzen Geopferte etwas sei? Oder dass ein Götzenbild etwas sei? Nein, ich sage, dass das, was sie opfern, sie den Dämonen opfern und nicht Gott. Ich will aber nicht, dass ihr Gemeinschaft habt mit den Dämonen. Ihr könnt nicht des Herrn Kelch trinken und der Dämonen Kelch; ihr könnt nicht am Tisch des Herrn teilnehmen und am Tisch der Dämonen.“ (1.Korinther 10,18-21; 3,16; vergleiche Jesaja 1,13; 1.Petrus 2,5, 1.Timotheus 4,3 u. 2. Tim. 2,18; Apostelgeschichte 7,42;49; Amos 5,21-26)


Ein großes Geheimnis ...


Die Kirche ist übrigens das Hauptargument der meisten Menschen, ihr Dasein gänzlich ohne Gott zu fristen. Die Kirche, der Papst, die Liturgie, das Zölibat, die Götzenopfer und -kulte – Blut, Vergehungen, Verbrechen, Schuldenlasten über Schuldenlasten. – „Und ich sah ein Weib auf einem scharlachroten Tiere sitzen, das voll Namen der Lästerung war … Und das Weib war mit Purpur und Scharlach bekleidet, und übergoldet mit Gold und Edelsteinen und Perlen; und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voll von Gräueln und dem Schmutz ihrer Unzucht, und an ihrer Stirn einen Namen geschrieben, ein Geheimnis: Babylon, die Große, die Mutter aller Prostituierten und Abscheulichkeiten auf Erden.“ –

Das ist ein winziger Teil der Offenbarung (17,3-5), die Jesu Jünger Johannes zuteil wird. Er wusste allerdings nicht, was er mit dem „Weib“ anfangen sollte – und ein Engel sprach zu ihm: „Warum verwundertest du dich? Ich will dir das Geheimnis des Weibes sagen … Die Wasser, die du sahst, wo die Hure sitzt, sind Völker und Völkerscharen und Nationen und Sprachen … Und das Weib, das du sahst, ist die große Stadt, welche das Königtum hat über die Könige der Erde. … Von dem Taumelwein ihrer Hurerei haben alle Nationen getrunken, und die Könige der Erde haben Hurerei mit ihr getrieben [o. mit ihr gebuhlt], und die Kaufleute der Erde wurden reich durch den großen Aufwand ihrer Üppigkeit. Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Geht aus ihr hinaus, mein Volk, auf dass ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und auf dass ihr nicht von ihren Plagen empfangt … Erstattet ihr, wie sie erstattet hat, und vergeltet ihr doppelt nach ihren Werken; in dem Kelche, welchen sie eingeschenkt hat, schenkt ihr doppelt so viel ein.“ (Offenbarung 17,7;15;18; 18,3-4;6)



"Du bist meine Hilfe geworden, und unter dem Schatten deiner Flügel juble ich." (Psalm 63,8)


Tatsächlich, es führt in unserer Gegenwart kein Weg daran vorbei: Will ich den Menschen die Gerechtigkeit und Wahrheit Gottes nahe bringen, dann vermag ich es nicht, ohne die Kirche ihrer Blutschuld schuldig zu sprechen, ohne sie ihrer Gräueltaten zu überführen, zu brandmarken, zu entblößen und sie gegenüber ihrer verabscheuungswürdigen Handlungen offenkundig – als das, was sie ist – zur Schau zu stellen. 

Nein – Gott ist nicht ungerecht, dass er nicht beachten würde, was allein die Kirche an Vergehungen über diese Welt gebracht hat, was indes die Heilige Schrift wie folgt beim Namen nennt: „Ihre Sünden sind aufgehäuft bis zum Himmel. Und es wurden ihrer Gräueltaten vor Gott gedacht.“ (Offb. 18,5)

Demnach wird Gott schlussendlich für das Seine sorgen – „nichts ist verdeckt, das nicht aufgedeckt wird, nichts verborgen, das nicht bekannt werden wird.“ (Lukas 12,2) – „Für jedes unnütze Wort, wird der Mensch Rechenschaft geben müssen.“ (Matthäus 12,36) – Und das, weil Gott weit mehr als nur gerecht ist: „Denn es steht geschrieben: ‚Ihr sollt heilig sein! Denn ich bin heilig.’“ (1.Petrus 1,16) – Gott sieht das Unrecht dieser Welt. Er sieht das Leid, das Sterben und Morden, den Betrug und die Lüge. - „Für einen kalten Becher Wasser, den ihr einem dieser Kleinen gebt, die an mich glauben, wird euch vergolten werden.“ (Matthäus 10,42; Markus 9,41) Umgedreht heißt es aber auch: „Wer einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Straucheln bringt [o. Anlass zur Sünde gibt], dem wäre es besser, dass ihm ein Mühlstein um den Hals gebunden und er in der Tiefe des Meeres versenkt würde.“ (Matthäus 18,6; Markus 9,42; Lukas 17,2)

Ja, wehe dem Menschen, der den Kampf mit seinem Schöpfer aufgenommen hat. Wie wird er der Gerechtigkeit Gottes entrinnen?


„Wenn sie sich selbst in der Hölle verschanzten, meine Hand wird sie von dort herausholen; und wenn sie in den Himmel steigen würden, so werde ich sie auch von dort herunterreißen.“ (Amos 9,2; Obadja 4) - „Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan, und ein anderes Buch wurde aufgetan, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet nach allem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. Und das Meer gab seine Toten heraus, und der Tod und der Scheol gaben ihre Toten heraus und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.“ (Offenbarung 20,12-13)


Auch von Babylon der Großen heißt es, dass sie wie ein Mühlstein in die tiefsten Tiefen des Meeres geworfen werden soll (Offenbarung 18,21). Ja, warum eigentlich? Weil sie – Babylon die Große, „die Mutter aller Huren“, welche auf dem Rücken sämtlicher Weltmächte sitzt (die Bibel symbolisiert die Weltreiche als wildes, scheußlich anzusehendes Tier, Offb. 17,7-14; Daniel 7,3-28), die Menschen zuhauf irregeführt hat. Denn wir erinnern uns an Jesu Worte: „Wer einem dieser Kleinen, die an mich glauben, Anlass zur Sünde gibt, dem wäre es besser, dass ein Mühlstein um seinen Hals gebunden wäre …“



"Für die Freiheit hat Christus euch frei gemacht. Lasst euch nicht wieder versklaven!" (Galater 5,1)


Versteht ihr denn noch nicht? Ihr braucht keine verdrehten Fürsprecher und Götzendiener, die für euch viele oder lange „Bannsprüche“ machen!

Schüttelt euch endlich los von ihrem Weihrauch, ihren Katechesen, Sakramenten und was sie sonst noch alles an Lug und Trug erfunden haben, um euch bei der Stange zu halten. 

Macht euch endlich frei von den Lasten, die sie euch aufgebürdet haben und gebraucht zur Abwechslung mal euren eigenen Geist. 

Dann werdet ihr aufatmen und zur wahren, lauteren Erkenntnis kommen. Dann wird der, der euch lange genug gefangen hielt, gezwungen sein, euch loszulassen – und es heißt: Der ganze Himmel wird sich mit euch freuen und euch dienen.

Paulus, indem er vor „Blindgängern“ warnt, die „vom Schlimmen zum Schlimmeren“ kommen, sagt in seinen Briefen, 2.Timotheus 3,14: „Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und wovon du überzeugt bist, da du weißt, von wem du gelernt hast.“ – Und Johannes gibt eindringlich zu verstehen: „Ihr! Was ihr von Anfang an gehört habt, bleibe in euch! Wenn in euch bleibt, was ihr von Anfang an gehört habt, werdet auch ihr in dem Sohn und in dem Vater bleiben. … Dies habe ich euch im Hinblick auf die geschrieben, die euch verführen. … Ihr habt nicht nötig, dass euch jemand belehre.“ (1.Johannes 2,24;26-27; vgl. Galater 1,8)


Sagt mal – wisst ihr denn nicht, dass Jesus Christus, der Sohn Gottes, sich selber ein für allemal als „Schlachtopfer“ für unser Vergehen und unsere Sünden hingegeben und geopfert hat? – „Er hat nicht Tag für Tag nötig, wie die Hohenpriester, zuerst für die eigenen Sünden Schlachtopfer darzubringen, dann für die des Volkes; denn dies hat er ein für allemal getan, als er sich selbst dargebracht hat.“ (Hebräer 7,27) - Und gerade damit hat er die vormals herrschenden Tempelverordnungen, Zeremonien und Kulte abgeschafft: Vorsteher, Priester und Hohepriester, die um der Sünde willen Weihrauch schwingen, welche die Beichte abnehmen, um Sühnung für die Sünde der Menschen zu schaffen – das ist „ein für allemal“ passé. 

Also, warum lauft ihr denn noch weiter in eine so genannte Kirche, die von selbsternannten heuchlerischen Lehrern und Verdrehern der Heiligen Schrift wahrlich überquillt? Mit ihren Götzendienereien, mit ihren widergöttlichen Bannsprüchen (Jesaja 47,7-12; 57,3-13; Nahum 3,4-19), suchen sie euch abzuhalten, den wahren Weg eines Christen zu gehen (Matthäus 23,13)! Jesus Christus sagt: „Wenn eure Gerechtigkeit nicht die der Schriftgelehrten und Pharisäer bei weitem übertrifft, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen.“ (Matthäus 5,20)

Habt ihr denn nicht erkannt, dass wir vor Gott „alle Brüder“ sind (Matthäus 23,8) und ihr diese getünchten Fassaden von Kirchenvorstehern und Oberhirten, die sich insgesamt „nur selbst weiden“ (Hesekiel 34,2-20), nicht mehr braucht?

Es steht doch geschrieben: „Niemand halte mehr von sich als ihm gebührt.“ (Römer 12,3) – „Ihr habt umsonst empfangen, umsonst sollt ihr auch weitergeben.“ (Matthäus 10,8) – „Ihr sollt niemanden auf Erden Vater nennen … (geschweige denn „Heiligen Vater“!)“ (Mat. 23,9)

Also, warum plappert ihr ihnen weiter ihre verdrehten Gebete nach wie Papageien?

Habt ihr nicht selber eine Zunge und einen Mund, euch eurem himmlischen Vater mit euren innigsten Gefühlen zu nahen? – „Wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler; denn sie lieben es, in ihren Synagogen („Gotteshäuser“) und an den Ecken der Straßen stehend zu beten, damit sie von den Menschen gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin. Du aber, wenn du betest, so geh in deine Kammer, und nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten. Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht dahinlabern wie die Nationen; denn sie meinen, dass sie um ihrer vielen Worte willen erhört werden. Seid ihnen nun nicht gleich! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet.“ (Jesus Christus, Matthäus 6,5-8)


Wer du auch bist, der eben diese Zeilen liest: Ich bin ein Mensch mit Schwächen behaftet wie du. Ich bin ein Teil und du bist ein Teil – „das Haupt aller aber ist Christus“ (Epheser 5,23) – „des Christus Haupt jedoch ist Gott“ (1.Korinther 11,3; vgl. 1. Kor. 15,27-28). Du brauchst nicht mehr als Gottes Wort, die Bibel allein. – Ja, nimm das Wort Gottes in deine Hand, fang einfach an zu lesen, mit ehrlichen Absichten und hab’ Zuneigung und Liebe. Und Gott, der Allmächtige, wird dir durch seinen Sohn Jesus Christus die Augen öffnen und du wirst erkennen, wie wunderbar, voller Segen und Gerechtigkeit Gottes Wege sind. Dann wirst du wirklich frei sein.

Jesus Christus, der Sohn Gottes, sagt: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken!“ (Matthäus 11,28)



S. Walther


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